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Zielgerichtete Behandlungskonzepte für eine schmerzfreie Fersenfunktion

Haglundferse

Die Haglundferse – medizinisch als Haglund-Exostose bezeichnet – ist eine häufig schmerzhafte, oftmals chronisch verlaufende Erkrankung des Rückfußes. Sie zeichnet sich durch eine knöcherne Vorwölbung am oberen, hinteren Rand des Fersenbeins (Calcaneus) im Bereich des Ansatzes der Achillessehne aus. Beschwerden treten insbesondere bei körperlicher Belastung oder durch das Tragen festen Schuhwerks auf. Hauptsächlich betroffen sind sportlich aktive Menschen sowie Personen, die im Beruf durch Sicherheitsschuhe oder enge Schuhe belastet werden.

Ein grundlegendes Verständnis der anatomischen Verhältnisse ist hilfreich: Das Fersenbein bildet den Ansatzpunkt für die Achillessehne, überträgt die Kraft der Wadenmuskulatur und ist von einem Schleimbeutel (Bursa subachillaris) unterlagert, der die Reibung zwischen Sehne und Knochen mindert. Vergrößerte Knochenanlagerungen in diesem Bereich erhöhen die mechanische Beanspruchung auf Schleimbeutel und Sehne, was zu wiederkehrenden Entzündungen, Schmerzen und Einschränkungen im Alltag führen kann.

Spezialisierte Kliniken für Haglundferse

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