Morbus Perthes

Das Hüftgelenk entlasten

Morbus Perthes (Hüftkopfnekrose)– das ist die am häufigsten im Kleinkindalter auftretende Erkrankung des Hüftgelenkes. Grund: eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes. In der Regel beginnt die Krankheit im Alter von 4 bis 7 Jahren. Dabei sind Jungen häufiger betroffen als Mädchen. Die Durchblutungsstörung führt zu einem Absterben von Knochengewebe im Hüftkopf. Der Hüftkopf baut sich im Verlauf wieder auf. Bis zum Erreichen des Endstadiums mit oder ohne Hüftkopfdeformität vergehen durchschnittlich etwa fünf Jahre. 

Unsere erfahrenen Spezialisten in der Schön Klinik orientieren sich bei der Therapie am Alter Ihres Kindes und dem Krankheitsstadium. So können wir dem kleinen Patienten die bestmögliche Behandlung bieten. Auf neuestem wissenschaftlichen Niveau.

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Ursachen & Symptome

Morbus Perthes: Ursachen

Die Ursache der Durchblutungsstörung ist bislang noch nicht bekannt.

Morbus Perthes: Symptome der Erkrankung

Beim Morbus Perthes zeigt sich häufig ein hinkendes Gangbild. Die kleinen Patienten klagen bei Belastung über Schmerzen im Hüftgelenk, Oberschenkel oder auch im Kniegelenk. Oft tritt eine Besserung ein, wenn das Kind weniger aktiv ist.

Diagnostik

Diagnose: So stellen wir Morbus Perthes fest

Die Diagnose wird in der Regel mit einem Röntgenbild gestellt. Der Morbus Perthes verläuft in verschiedenen Stadien. Anhand der Darstellung im Röntgenbild sehen wir, ob sich Ihr Kind im Initial-, Fragmentations-, Reparations- oder Endstadium der Erkrankung befindet.

Um den Krankheitsverlauf beurteilen zu können, setzen unsere Spezialisten häufig die Magnetresonanztomografie (MRT) ein. Dabei können wir mit Hilfe von sehr starken Magnetfeldern aufschlussreiche Schnittbilder des Körpers anfertigen. Um das Ausmaß der Durchblutungsstörung einschätzen zu können, kann manchmal auch eine Perfusions-MRT mit Kontrastmittel sinnvol sein.