Mittelfußbruch

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Wir helfen Ihnen wieder zu reibungslosen Bewegungs-Abläufen

Im Fußball keine Seltenheit – der Mittelfußbruch (Mittelfußfraktur). Aber nicht nur Sportlern kann er passieren: Auch Unfälle im Haushalt oder ein Umknicken beim Laufen können zu einem Bruch Ihres Mittelfußknochens führen. Je nachdem, welche und wie viele Ihrer fünf Mittelfußknochen betroffen sind, treten neben der Mittelfußfraktur auch Blutergüsse und eine starke Schwellung an Ihrem Fuß auf. Dies ist meist sehr schmerzhaft und zudem ist ein Auftreten nicht mehr möglich.

Unsere Spezialisten an der Schön Klinik haben langjährige Erfahrung in der Therapie von Fußverletzungen. Ob konservative oder operative Behandlung – wir helfen Ihnen sicher wieder auf die Füße.

Ursachen & Symptome

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Wie ist der Mittelfußknochen aufgebaut?

Ihr Mittelfuß besteht aus fünf Mittelfußknochen, die sich zwischen Ihrer Fußwurzel und Ihren Zehen befinden. Sie bilden mit den Fußwurzelknochen die sogenannte Lisfranc-Gelenklinie. Ihre Mittelfußknochen schließen mit den Zehengrundgelenken ab. Mittelfußknochen und Zehen werden als Vorfuß bezeichnet. Die Mittelfußknochen können sich geringfügig gegeneinander verschieben, was Ihrem Vorfuß eine gute Beweglichkeit ermöglicht. Dadurch kann er sich beim Gehen und Stehen an Unebenheiten anpassen.

Ursachen: Wie entsteht ein Mittelfußbruch?

Wenn Sie Ihren Fuß übermäßig belasten, kann es zu einem Ermüdungsbruch kommen. Fußfehlstellungen, durch die Ihr Vorfuß ständig überbelastet wird, sind ein weiterer möglicher Auslöser. Betroffene mit geringer Knochendichte, wie das zum Beispiel bei Osteoporose-Patienten der Fall ist, sind ebenfalls gefährdet.

Bei Überbelastung Ihres Fußaußenrandes können auch im fünften Mittelfußknochen Ermüdungsbrüche auftreten. Dabei kann die Sehne des kurzen Wadenbeinmuskels an ihrem Ansatz knöchern ausreißen. Die Folge ist eine sogenannte Jones-Fraktur, ein Bruch an der Basis des fünften Mittelfußknochens. Diese Stelle heilt aufgrund ihrer schlechten Durchblutung am schlechtesten von selbst aus.

Wenn Ihr Fuß von einem Auto überrollt wurde oder er bei einem Sturz aus größerer Höhe verdreht wurde, kann eine Ausrenkverletzung im Bereich Ihrer Lisfranc-Gelenklinie auftreten. Die Basen der Mittelfußknochen können einzeln, aber auch im Verbund brechen. Zeitgleich können Ihre Gelenkkapseln ausreißen.

Symptome: Anzeichen für einen Mittelfußbruch

Ermüdungsbrüche können zum Beispiel durch eine längere Wanderung oder beim Joggen auftreten. Schwellungen, Einblutungen und erhebliche Beschwerden beim Gehen und Stehen deuten auf einen Ermüdungsbruch hin.

Bei zu starken Einblutungen können zudem Blutgefäße und Nerven abgequetscht werden. Das kann schlimmstenfalls zum Verlust des Fußes führen. Daher ist bei Symptomen wie Durchblutungsstörungen und fortschreitenden Taubheitsgefühlen eine sofortige operative Therapie nötig.

Diagnostik

Röntgenaufnahmen eines Fußes | ©

Diagnose: So stellen wir einen Mittelfußbruch fest

Für eine exakte Diagnose führen unsere Spezialisten eine gründliche körperliche Untersuchung bei Ihnen durch. Zudem machen wir Röntgenaufnahmen Ihres Fußes.

Zuerst erfolgt die äußere Untersuchung Ihres Fußes

Für uns ist es wichtig zu wissen, wie es zu dem Unfall kam und was genau passiert ist. Ihre körperliche Untersuchung gibt weiteren Aufschluss: Ein lokaler Druckschmerz, eine Fehlstellung Ihres Fußes und eine verminderte Sensibilität Ihres Fußes oder der Zehen können auf die Art der Verletzung hinweisen. Ist eines Ihrer Gelenke ausgerenkt, können wir den Knochen gegebenenfalls unter der Haut ertasten.

Röntgenaufnahmen helfen, die Diagnose zu sichern

Röntgenbilder stellen Ihren Fuß in bis zu drei Ebenen dar. So können wir Bruchlinien und Gelenkstellungen genau beurteilen und Aussagen über eine Lageveränderung der Knochen oder deren Stellung machen. Wenn es nicht nur um das Verletzungsausmaß geht, sondern um die Notwendigkeit einer OP, setzen wir auch die Kernspintomografie (MRT) oder die Computertomografie (CT) ein.