Kalkschulter

Wenn die Schulter schmerzt

Haare föhnen, Wäsche aufhängen oder den Pullover über den Kopf ziehen – wer schon einmal anhaltende Schulterschmerzen hatte, weiß, dass das Gelenk für viele Bewegungen unerlässlich ist. Für Patienten mit einer schmerzhaften Kalkschulter kann der Alltag zur Qual werden.

Die Schulter-Experten in der Schön Klinik sind auf die Behandlung einer Kalkschulter spezialisiert. Gemeinsam mit Ihnen finden wir die richtige Therapie und befreien Sie von den Schmerzen. 
Schmerz-in-der-Schulter

Ursachen & Symptome

Was versteht man unter einer Kalkschulter?

Die Kalkschulter (Tendinosis calcarea) ist eine sehr schmerzhafte, oft plötzlich auftretende Erkrankung der Sehnen im Schultergelenk. Es ist aber nicht das Schultergelenk betroffen. Es lagern sich Kalziumsalze („Kalk“) im Ansatzbereich der Sehne ab. 

Jeder Zehnte hat Kalkablagerungen in einer Sehne der Schulter. Rund die Hälfte der Betroffenen hat im Laufe ihres Lebens deswegen Beschwerden. Die Kalkschulter tritt meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf. Ein großer Risikofaktor ist Diabetes. Patienten, die eine Insulindauertherapie benötigen, haben ein erhöhtes Risiko für eine Verkalkung der Schulter.

Diagnostik

So stellen wir eine Kalkschulter fest

Der erste Schritt der Diagnostik ist die Feststellung, ob bei Ihnen ein Sehnenriss, eine Arthrose oder eine Entzündung des Gelenks vorliegt. Dies machen unsere Spezialisten mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung. Kalkdeptos sind auf dem Ultraschallbild sehr gut zu erkennen. In manchen Fällen schließt sich eine Röntgenuntersuchung an. Eine Magnetresonanz- oder Computertomographie sind  meist nicht notwendig.