Hüftarthrose

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Wir bringen Sie so schnell wie möglich wieder in Bewegung

In jungen Jahren machen die Hüften viel mit. Tanzen, Fußball, Joggen – alles kein Problem. Im Alter sieht das oft anders aus. Wenn die Hüften plötzlich bei jedem Schritt schmerzen, kann das ein Anzeichen für eine Abnutzung im Hüftgelenk sein. Ihre Hüftgelenke sind die zweitgrößten Gelenke in Ihrem Körper. Sie verbinden Ihre Oberschenkel und Ihr Becken miteinander. Im Laufe der Zeit kann das Knorpelgewebe zwischen Oberschenkelkopf und Hüftpfanne verschleißen und es kommt zu einer schmerzhaften Reibung in der Leistengegend. Diese sogenannte Hüftarthrose ist jedoch gut behandelbar.

Unsere erfahrenen Spezialisten an der Schön Klinik kombinieren bei der Behandlung von Hüftarthrose individuelle Physiotherapien mit schmerzstillenden Medikamenten. Zudem wenden wir schonende minimalinvasive Verfahren an, um den Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks so lange wie möglich hinauszuzögern. Sollte doch eine Prothese nötig werden, sorgen wir dafür, dass Sie möglichst schmerzarm und schnell wieder in Bewegung kommen.

Ursachen & Symptome

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Das Hüftgelenk – wozu ist es da?

Im Hüftgelenk verbinden sich Oberschenkelknochen und Hüftpfanne. Zwischen ihnen befindet sich eine schützende Schicht aus Knorpelgewebe, quasi als Puffer. Diese kann sich im Laufe der Jahre abnutzen. Fachleute sprechen dann von einer Hüftarthrose bzw. Coxarthrose.

Ursachen: So entsteht eine Hüftarthrose

Übermäßige Beanspruchung beschädigt das Knorpelgewebe. Nach und nach wird innerhalb Ihres Hüftgelenks Gewebe abgetragen und die Hüftarthrose nimmt ihren Lauf. Durch die entstehenden Unebenheiten oder auch durch Fehlhaltungen in der Hüfte verlagern sich die beteiligten Knochen geringfügig. Trotzdem erhöhen sie so die Reibung innerhalb Ihres Gelenks. Jeder Schritt schadet. Auch Ihre Gelenkkapsel und Ihre Gelenkschleimhaut sind betroffen. Irgendwann ist die Knorpelschicht dann komplett aufgelöst und die beiden Knochen Ihres Gelenks reiben ungeschützt aufeinander.

Hüftarthrose: Symptome, die Sie aufmerken lassen sollten

Schmerzen in der Hüfte und eine eingeschränkte Beweglichkeit sind klare Anzeichen einer Hüftarthrose. Anfangs treten diese Symptome nur bei längerer oder größerer Belastung auf: Ihr Hüftgelenk schmerzt bei ausgedehnten Wanderungen, beim Treppensteigen oder beim Laufen auf unebenem Boden. Irgendwann setzen die Schmerzen bereits morgens beim Aufstehen und in Ruhestellung ein. Nach einem gemütlichen Fernsehabend auf dem Sofa zum Beispiel können Sie nicht sofort aufstehen. Sie müssen sich erst wieder „warmlaufen“. Je nach Verschleißgrad können Reibegeräusche beim Gehen zu hören sein. Im weiteren Verlauf der Hüftarthrose sind manche Bewegungen gar nicht mehr möglich.

Durch Schonhaltung werden häufig auch angrenzende Gelenke in Mitleidenschaft gezogen, vor allem das Kreuzbein-Darmbein-Gelenk und das Kniegelenk. Die Fehlbelastung kann zudem zu Rückenschmerzen führen.

Diagnostik

Aufnahme einer Hüftarthrose | ©

Coxarthrose: Diese Verfahren geben Aufschluss

Beim Verdacht auf Hüftarthrose beurteilen wir in der Schön Klinik zunächst die Beweglichkeit Ihrer Hüfte. Bei einer körperlichen Untersuchung ertasten unsere Fachärzte Kapselschwellungen und Fehlstellungen in Ihrem Gelenk. Auch bewegungsabhängigen Schmerzen gehen wir genau auf den Grund.

Das Röntgenbild – ein wichtiger Wegweiser

Als bildgebendes Verfahren ist eine Röntgenuntersuchung bei uns Standard. Auf den Röntgenbildern sehen unsere Arthrose-Experten, ob sich die knöcherne Gelenkform verändert bzw. die Gelenkspalte verschmälert hat: Je mehr Knorpel im Hüftgelenk fehlt, desto schmaler wird der Gelenkspalt.

Für eine möglichst genaue Diagnose können weitere Untersuchungen notwendig werden. Bei Verdacht auf eine entzündliche Gelenkerkrankung führen wir zusätzlich eine Blutuntersuchung durch oder entnehmen eine Flüssigkeitsprobe aus dem Hüftgelenk.