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Schizoaffektive Störung

Was ist eine schizoaffektive Störung – Definition

Die schizoaffektive Störung ist eine komplexe psychische Erkrankung, die Elemente von Schizophrenie und affektiven (Stimmungs-)Störungen, beispielsweise einer Depression oder Manie beziehungsweise einer bipolaren affektiven Störung, miteinander verbindet. Eine schizoaffektive Störung zeichnet sich demnach durch Stimmungsschwankungen und gleichzeitige Symptome der Schizophrenie, wie beispielsweise Wahn oder Halluzinationen, aus.

Während man in der Psychiatrie früher annahm, dass affektive Störungen und Schizophrenien deutlich voneinander trennbare Krankheitseinheiten sind, geht man heute davon aus, dass die Übergänge zwischen den Erkrankungen wie auch zwischen sogenannten gesunden und kranken Menschen fließend sind. Die schizoaffektive Störung befindet sich also auf dem Kontinuum zwischen affektiven Störungen und der Gruppe der Schizophrenien.

Ursachen & Symptome

Wie entstehen schizoaffektive Störungen: Ursachen und Auslöser
Die genauen Ursachen schizoaffektiver Störungen sind bis heute nicht abschließend geklärt. Es wird vermutet, dass eine Mischung aus genetischen, anderen biologischen und umweltbedingten Faktoren zur Entwicklung dieser Erkrankung beiträgt.

Biologische Aspekte, einschließlich eines Ungleichgewichts der chemischen Botenstoffe im Gehirn (Neurotransmitter), werden mit der schizoaffektiven Störung in Zusammenhang gebracht. Erhebliche Stressoren inklusive traumatischer Erfahrungen können zum Entstehen beitragen. Diese Theorie, dass ein Zusammenspiel aus einer gewissen Veranlagung oder Verletzlichkeit und Stressoren im Leben zusammenkommen muss, nennt man Vulnerabilitäts-Stress-Modell.
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Eine frühzeitige Diagnose und professionelle Betreuung sind entscheidend, um die Psychose richtig zu behandeln und den Krankheitsverlauf zu mildern.
Symptome: Wie äußert sich eine schizoaffektive Störung?
Die Anzeichen einer schizoaffektiven Störung sind vielschichtig und können von Person zu Person unterschiedlich ausfallen. Typischerweise äußern sie sich in einer Mischung aus Symptomen, die sowohl für Schizophrenie als auch für affektive Störungen charakteristisch sind.
Symptome und Anzeichen einer schizoaffektiven Erkrankung sind:
  • Wahn
  • Halluzinationen
  • sprachliche oder Denkstörungen
  • starke Stimmungsschwankungen
  • depressive Episoden
  • manische Episoden
Wenn die oben genannten Symptome auftreten und zu Einschränkungen im Alltag oder sogar zu einer Gefährdung der eigenen Person oder anderer Menschen führen, ist es wichtig, sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt zu wenden und bei akuten Gefährdungsmomenten sofort ein psychiatrisches Krankenhaus aufzusuchen.

Diagnostik

Schizoaffektive Störung testen: So stellen wir die Diagnose
Die Diagnose einer schizoaffektiven Störung erfordert einen sorgfältigen und umfassenden Prozess. In den Schön Kliniken wenden wir eine Kombination aus klinischen Beobachtungen und standardisierten psychologischen Tests an, weiterhin ist uns auch eine saubere organische Diagnostik zum Beispiel mittels zerebraler Bildgebung und einer Blutentnahme wichtig. Nur durch die Erhebung des aktuellen psychopathologischen Befundes, durch Kenntnis der Krankheitsgeschichte und durch die Zusatzdiagnostik können wir eine Diagnose stellen Dabei achten wir nicht nur auf mögliche psychotische Symptome, sondern berücksichtigen auch affektive Aspekte wie Stimmungsschwankungen. Es ist unser Ziel, eine genaue Diagnose zu stellen, um für Patientinnen und Patienten die effektivste Behandlungsstrategie zu entwickeln.

Schizoaffektive Störung – Unterschied zur Schizophrenie

Während man in der Psychiatrie früher annahm, dass affektive Störungen und Schizophrenien deutlich voneinander trennbare Krankheitseinheiten sind, geht man heute davon aus, dass die Übergänge zwischen den Erkrankungen wie auch zwischen sogenannten gesunden und kranken Menschen fließend sind. Die schizoaffektive Störung befindet sich also auf dem Kontinuum zwischen affektiven Störungen und der Gruppe der Schizophrenien. Die kompetenten Ärztinnen und Ärzte unserer Kliniken kennen die diagnostischen Kriterien und das Krankheitsbild der affektiven Psychose genau und ermöglichen Betroffenen so die bestmögliche Therapie.