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Post-/Long Covid

Wie geht es weiter nach einer COVID-19-Erkrankung?

Nach einer akuten überstandenen Corona-Erkrankung können unabhängig davon, ob Sie wegen COVID-19 intensivmedizinisch versorgt werden mussten oder nicht, weitere Folgebehandlungen notwendig sein. Dazu zählt die Behandlung von pneumologischen Beschwerden sowie von neurologischen oder kardiologischen Symptomen und Erkrankungen. Auch die psychische Belastung einer Corona-Infektion sollte nicht unterschätzt werden.
Unsere Spezialisten in den Schön Kliniken unterstützen Sie mit maßgeschneiderten Behandlungs- und Rehabilitationskonzepten dabei, nach einer Corona-Erkrankung wieder zurück ins Leben zu finden.

Ursachen & Symptome

Was bedeutet Post-/Long Covid?
Das Coronavirus kann neben Atemwegen und Lunge auch andere Organe sowie das zentrale Nervensystem befallen und schädigen. Eine intensivmedizinische Behandlung belastet und schwächt Betroffene körperlich sowie psychisch.
Inzwischen ist klar, dass COVID-19 für bis zu 60 Prozent der Betroffenen noch nicht überstanden ist, wenn sie die Klinik verlassen. Die vielfältigen Beschwerden, mit denen viele noch Monate nach der Erkrankung zu kämpfen haben, werden unter dem Begriff Long Covid (Langzeitbeschwerden, die mehr als vier Wochen nach Infektion auftreten oder fortbestehen) oder Post-Covid (Folgebeschwerden, die länger als 12 Wochen nach Infektion auftreten oder fortbestehen) zusammengefasst.
Mögliche Long-/Post-Covid-Symptome
Die möglichen Symptome nach überstandener Corona-Erkrankung sind vielfältig und können unabhängig von der Schwere des Verlaufes auftreten.

​​​​​​​Sie reichen von Atembeschwerden (Dyspnoe) über das Ermüdungssyndrom (Fatigue) bis hin zu Leistungs- und Aktivitätseinschränkungen, von Schlafstörungen bis hin zu depressiver Verstimmung, von andauernden Erschöpfungszuständen mit Konzentrationsschwierigkeiten (Post-Covid-Fatigue) bis hin zu Lähmungen und Sensibilitätsstörungen. Für viele Betroffene hat die lebensbedrohliche Situation, die sie erfahren haben, auch psychische Folgen.
Long Covid: Symptomen auf den Grund gehen
Wenn auch Sie nach überstandener Corona-Erkrankung weiterhin unter Symptomen leiden, sollten Sie diese ernst nehmen und medizinisch abklären lassen. Hierfür können Sie sich vertrauensvoll an die Spezialisten in den Schön Kliniken wenden.
Um Ihnen bestmöglich zu helfen, versuchen wir zunächst, die Ursache für Ihre Symptome herauszufinden. Neben einem ausführlichen Gespräch (Anamnese) und einer Ganzkörperuntersuchung klären wir deshalb auch, ob organische Ursachen für Ihre Symptome infrage kommen. Dabei setzen wir, je nach Symptomen, verschiedene diagnostische Verfahren ein. Dazu zählen die Labordiagnostik, Lungenfunktionstests, bildgebende Verfahren (Ultraschall, Röntgen, CT) und kardiale Diagnostik (EKG, Langzeit-EKG, Herzecho). Für die psychische Diagnostik sowie die Diagnose Fatigue setzen wir Fragebögen ein. Eine Differenzialdiagnostik, wie Schlaflaboruntersuchungen, prüfen und leiten wir bei Bedarf ein.

Diagnostik

Symptomorientierte Diagnostik und Zuweisung
Lässt sich eine klare Diagnose treffen, können wir Sie gezielt weiterbehandeln. Unsere Spezialisten aus Pneumologie, Kardiologie, Neurologie und Psychosomatik erstellen ein auf Sie zugeschnittenes Konzept mit Behandlungs- und Rehabilitationsmaßnahmen.

​​​​​​​Nicht immer führen die Untersuchungen zu einem eindeutigen Ergebnis, insbesondere wenn keine belegbaren Ursachen für Ihre Symptome zu finden sind. In einem solchen Fall behandeln wir in erster Linie Ihre Symptome, um diese zu lindern und Ihnen Ihren Alltag trotz Beschwerden wieder zu erleichtern.