Spinalkanalstenose

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Gezielte Behandlung für einen schmerzfreien Rücken

Wenn die Beine mal kribbeln, ist das nicht weiter schlimm. Wenn es aber ständig kribbelt und der Rücken schmerzt, kann es sich um eine sogenannte Spinalkanalstenose handeln. Bei dieser Erkrankung wird mit zunehmendem Alter der Kanal innerhalb der Wirbelsäule enger. In seltenen Fällen kann die Erkrankung auch angeboren sein. Betroffene klagen über ausstrahlende Rückenschmerzen und taube Gliedmaßen. Selbst bei einer kurzen Gehstrecke müssen sie viele Pausen machen.

Sie als Patienten beschäftigen nach der Diagnose Spinalkanalstenose viele Fragen. Die Experten der Schön Klinik beraten Sie gerne. Unsere Mediziner sind auf verschleißbedingte Erkrankungen der Wirbelsäule spezialisiert. Wenn Sie an einer Spinalkanalstenose leiden, haben wir für Sie in jedem Fall die individuell passende Behandlung.

Ursachen & Symptome

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Was ist eine Spinalkanalstenose

Im Inneren der Wirbelsäule befindet sich der Wirbelkanal (Spinalkanal). Hier verlaufen das Rückenmark und die Spinalnervenwurzeln. Bei einer Spinalkanal-Verengung (Stenose) haben Rückenmark und Nerven nicht mehr genug Platz und werden gequetscht.

Der Begriff „spinal“ stammt übrigens aus dem Lateinischen und bedeutet „zur Wirbelsäule gehörend“.

Ursachen: Wie entsteht eine Spinalkanalstenose?

Eine Spinalkanal-Verengung kann angeboren sein, sie kann sich aber auch im Laufe des Lebens entwickeln (erworbene Spinalstenose).

Bei der angeborenen Spinalstenose sind an der gesamten Wirbelsäule die knöchernen Verbindungsbrücken (Pedikel) zwischen Wirbelkörper und Wirbelgelenk zu kurz. Beschwerden zeigen sich bereits in jungen Jahren.

Die erworbene Spinalstenose tritt vor allem an der Lendenwirbelsäule (Spinalkanalstenose LWS) und an der Halswirbelsäule (Spinalkanalstenose HWS) auf. Sie kann von altersbedingtem Verschleiß der Bandscheiben herrühren (Bandscheibenvorwölbung). Ist die Bindegewebsschicht (Faszien) verdickt, die wie ein Tesa-Film den Spinalkanal schützt, kann dies auch zu einer Spinalstenose führen. Bei jedem fünften Menschen über 60 liegt eine solche Verengung vor.

Symptome: Anzeichen einer Spinalkanalstenose

Die Symptome einer Spinalkanalstenose können unterschiedlich sein. Bei einer Wirbelkanal-Verengung an der Lendenwirbelsäule (LWS) fühlen sich Ihre Beine schwer und taub an. Sie müssen beim Gehen häufig Pausen machen. Außerdem neigen Sie beim Gehen dazu, sich nach vorne zu beugen oder sich zum Beispiel auf dem Einkaufswagen abzustützen.

Typisch für eine Spinalkanalstenose an der Halswirbelsäule (HWS) ist ein verändertes Schriftbild. Zudem fällt es Ihnen schwer, Hemden zuzuknöpfen oder kleine Gegenstände zu greifen.

Lähmungserscheinungen und Empfindungsstörungen sind insgesamt selten und Zeichen einer hochgradigen Einengung. Bitte suchen Sie in diesem Fall schnellstmöglich einen Arzt auf.

Diagnostik

Aufnahme einer Spinalkanalstenose | ©

Diagnose: Genaue Ursachen der Beschwerden finden

Die Symptome einer Spinalkanal-Verengung sind vielfältig und können auch auf andere Erkrankungen der Wirbelsäule hinweisen. Mit einer gründlichen Diagnostik finden wir die Ursachen für Ihre Beschwerden und leiten eine entsprechende Therapie ein.

Am Anfang steht die sorgfältige Untersuchung.

Zu Beginn jeder Diagnose steht das ausführliche Gespräch mit Ihnen. Anschließend führen wir eine sorgfältige körperliche Untersuchung durch. Dabei verursachen wir zum Beispiel die geschilderten Beschwerden gezielt durch vorsichtiges Überstrecken des Rumpfes (Stenose der Lendenwirbelsäule) oder durch nach vorne Beugen des Halses (Stenose der Halswirbelsäule). Leiden Sie unter starken Schmerzen, können wir mit bildgebenden Verfahren sowohl Ort als auch Ausmaß der Spinalkanal-Verengung genau feststellen. Dazu zählen die Magnetresonanztomografie (MRT) oder die Computertomografie (CT).

Bildgebende Verfahren zeigen die Spinalkanalstenose

Eine Verengung des Wirbelkanals lässt sich am besten mit der Magnetresonanz-tomografie (MRT) feststellen. Dieses Verfahren stellt den Spinalkanal und das darin verlaufende Rückenmark und die Nervenwurzeln optimal dar. Für Patienten mit einem Herzschrittmacher setzen wir die Computertomografie (CT) ein. Denn die metallischen Bestandteile im Herzschrittmacher dürfen nicht dem Magnetfeld eines MRT ausgesetzt werden.

In einzelnen Fällen ergänzen wir die Diagnostik durch eine neurologische Untersuchung, die Elektromyografie (EMG). Dabei wird die Stromleitgeschwindigkeit im Rückenmark oder in den Nerven gemessen. Daraus können wir Rückschlüsse auf die Nervenaktivität ziehen.