Asthma bronchiale

Atemnot_durch_Atemwegsverengung | ©

Gute Erfahrungen mit medikamentösen Therapien

Wenn einem plötzlich der Atem wegbleibt, kann man schnell in Panik verfallen. Grund ist oft eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, das Asthma bronchiale. Durch eine bronchiale Überempfindlichkeit kommt es zu einer Atemwegseinengung, die zu einem Anfall von Husten und Atemnot führen kann. Es ist wichtig, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen sowie sie langfristig und konsequent zu behandeln. Gerade zu Beginn ist sie durch gezielte Gabe von Medikamenten in der Regel sehr gut zu therapieren.

Unsere Atemwegs-Spezialisten in der Schön Klinik haben jahrelange Erfahrung in der Behandlung von Asthma bronchiale. Bereits seit Jahren werden sie als Asthma-Experten in der Focus-Ärzteliste hervorgehoben. Mit Hilfe von Medikamenten und besonderen Atemtechniken tun wir alles dafür, Ihre Erkrankung zu kontrollieren und in den Griff zu bekommen.

Ursachen & Symptome

Ursachen: So entsteht Asthma bronchiale

Mittlerweile unterscheidet man viele Formen beim Asthma. Grundsätzlich wichtig sind zwei Formen des Asthma bronchiale: 

  • Das allergische (extrinsische) Asthma: Es tritt häufig familiär auf und kann sich schon in der Kindheit zeigen. Wenn im elterlichen Haus geraucht wird oder ein Kind übermäßigen Kontakt zu Allergenen hat, zum Beispiel mit Haustieren, erhöht dies das Risiko.
  • Das nicht allergische (intrinsische) Asthma: Es tritt in der Regel erst im dritten und vierten Lebensjahrzehnt auf. Ausgangspunkt ist meist ein schwerer Atemwegsinfekt. Dabei geht ein langanhaltender Husten irgendwann in einen ersten Atemnot-Anfall über. Diese Form von Asthma ist tendenziell schwieriger zu behandeln als das allergische Asthma.

Die häufigste weitere Erscheinungsform ist das Anstrengungs-Asthma. Typisch ist, dass die Atemnot nicht während, sondern erst nach Ende einer kurzen körperlichen Belastung auftritt. Eine andere Form ist das nächtliche Asthma: Wenn Asthma nicht umfassend behandelt wird, kann es auch nachts auftreten. Sonderformen sind auch das Schmerzmittel-Asthma oder Asthma aufgrund einer Alkohol-Unverträglichkeit: Hier können Schmerzmittel wie Aspirin oder der Genuss von Alkohol bei empfindlichen Menschen eine Atemnot hervorrufen.

Asthma: Symptome, die auf eine Erkrankung hinweisen

Bei Asthma bronchiale kommt es zu relativ rasch auftretenden Atemnot-Anfällen, denen oft ein Einatmen von reizenden Stoffen oder Allergenen vorausgegangen ist. Manche Betroffenen leiden auch nur unter einem trockenen Reizhusten. Bei stärkeren Atemnot-Zuständen kann die Atemnot von Unruhe und Angst bis hin zur Panik begleitet sein.

Manche Asthma-Symptome sind Vorzeichen einer möglichen Verschlechterung der Erkrankung. Bei aufmerksamer Beobachtung lassen sich diese oft schon früh erkennen. Erste Anzeichen können sein:
  • Allgemeine Erkältungssymptome 
  • Zunehmender Husten mit gelbem Auswurf 
  • Gesteigerter Bedarf an atemwegserweiternden Sprays, dabei kürzere und reduzierte Wirksamkeit 
  • Vermehrte Atemnot, vor allem bei Belastung

Diagnostik

Diagnose: So stellen wir Asthma bronchiale fest

Die wichtigste diagnostische Maßnahme ist das Gespräch mit dem Patienten. Anschließend erfolgt die apparative Diagnostik zur Absicherung der Diagnose. Mit dem Lungenfunktionstest (Spirometrie) messen wir die Menge der ein- und ausgeatmeten Luft. Bei Asthma kann nach normaler Einatmung die Luft nicht mehr komplett ausgeatmet werden. Dies führt zu dem typischen pfeifenden Geräusch beim Ausatmen.

Die Gefährdung bei Asthma bronchiale liegt nicht nur im Ausmaß der Lungenfunktions-Einschränkung, sondern in der Vielfalt der Symptome. So gilt ein Patient mit eingeschränkter Lungenfunktion, aber guten Therapie-Effekten und stabilem Verlauf als kontrolliert. Andererseits kann ein Asthmatiker, der zwischenzeitlich völlig normale Lungenfunktionen hat, aber immer wieder zu schweren Verschlechterungen neigt, als unkontrolliert gelten. 

Spezielle Geräte- und Labordiagnostik

Ergänzend zum Lungenfunktionstest kann mit einem Spezialtest der Widerstand in den Atemwegen sowie die Menge der im Brustkorb gefangenen Luft gemessen werden. Diese Restmenge kann beim Asthmatiker, insbesondere beim Atemnot-Anfall, deutlich erhöht sein und ein Gefühl von Überblähung bewirken.

Im Blut können sogenannte Asthma-Entzündungszellen nachgewiesen werden. Bei allergischen Patienten finden sich erhöhte IgE-Werte und spezifische Antikörper gegen die Allergene.