Asthma-Behandlung

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Kontrolliertes Asthma als oberstes Ziel

Für eine effektive Therapie stehen heute moderne und hochwirksame Asthma-Medikamente zur Verfügung. Diese werden gemäß den nationalen und internationalen Leitlinien eingesetzt. In den meisten Fällen können gut eingestellte Asthmatiker ihren Alltag problemlos meistern und ein aktives, normales Leben führen. Um dieses „kontrollierte Asthma“ zu erreichen, ist es wichtig, dass Sie sich gut mit Ihrer Erkrankung auskennen. In der Schön Klinik achten wir darauf, Ihnen durch intensive Schulung und Motivationsmaßnahmen die nötige Eigenkompetenz zu vermitteln. Gut zu wissen: Fortgesetztes Rauchen mindert die Erfolgschancen einer Asthma-Behandlung erheblich.

Konservative Behandlungsmethoden

Asthma bronchiale: medikamentöse Behandlung

Die Asthma-Behandlung basiert immer auf einer medikamentösen Therapie. Dabei werden bei der inhalativen Therapie drei Gruppen von Medikamenten eingesetzt:
Zum einen sind es entzündungshemmende Medikamente wie Cortison. Dieses ist ideal, um die vielfältigen Effekte der Entzündung einzudämmen, und für die Asthma-Kontrolle unerlässlich. Hinzu kommen atemwegserweiternde Substanzen, die die Verkrampfungen der Atemwege rasch auflösen und die Atemnot innerhalb weniger Minuten bessern. Heute gibt es zudem auch bewährte Kombinationspräparate, die beide Bestandteile enthalten. Seit einigen Jahren sind neue Asthma-Medikamente, die gezielt für spezielle Formen eingesetzt werden, auf dem Markt. Diese sogenannten Biologika können weitere Therapie-Optionen darstellen.

Atemtherapie und „Asthma-Management“

Ergänzend zur medikamentösen Asthma-Behandlung legen wir in der Schön Klinik großen Wert auf das richtige Verhalten bei Asthma. In speziellen Schulungen stärken wir Ihre Eigenkompetenz. Dabei lernen Sie, wie Sie durch Atemtechniken, atemerleichternde Stellungen und Besonnenheit in kritischen Situationen das Ausmaß der Atemnot-Anfälle einschränken können. 

Hilfreich ist auch die sogenannte Peakflow-Messung. Diese Methode misst den Grad der Atembehinderung und kann frühzeitig Veränderungen erkennbar machen. Die Auswertung des Peak-Flow-Verlaufs gibt klare Hinweise darauf, was man beim nächsten Mal besser machen kann. So lernen Sie, rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen einzuleiten und werden zum eigenständigen „Infekt-Manager“.