Klumpfuß bei Neugeborenen

Für funktionstüchtige Füße

Der Klumpfuß stellt mit einer Häufigkeit von 1 aus 1.000 Neugeborenen die häufigste angeborene Fußfehlstellung dar. Sie ist für den Säugling nicht schmerzhaft, muss jedoch behandelt werden. 

Unsere Spezialisten in der Schön Klinik haben jahrelange Erfahrung in der Behandlung von Fußfehlstellungen bei Kindern. Sie therapieren den Klumpfuß nach der Ponsetimethode, sodass Ihr Kind ein sportlich aktives, normales Leben führen kann. 
Einwaertsgedrehter-Fuss

Ursachen & Symptome

Klumpfuß – Baby: Ursachen, die zu der Fehlstellung führen

Die Ursachen des angeborenen Klumpfußes sind letztlich nicht geklärt. Genetische Ursachen werden diskutiert. Liegt eine familiäre Belastung vor, ist das Risiko, ein Kind mit Klumpfüßen zu bekommen, erhöht. Die Wahrscheinlichkeit, ein zweites Kind mit einem Klumpfuß zu bekommen, liegt bei ca. 1:30.

Das Verhalten der Eltern vor oder während der Schwangerschaft hat mit der Entwicklung eines Klumpfußes nichts zu tun. Der Sichelfuß ist eine angeborene Fehlstellung, die meist lagebedingt ist.

Klumpfuß – Baby: Symptome der Fehlstellung

Ein Klumpfuß tritt etwa zu 50 Prozent beidseitig auf. Die Ausprägung kann unterschiedlich stark sein. Der Fuß ist einwärtsgedreht, häufig findet sich eine tiefe Falte an der Fußsohle. Die Ferse ist weich und steht wegen der Verkürzung der Achillessehne hoch. Der Klumpfuß geht mit einer Verschmächtigung der Wade einher. Das ist insbesondere beim Vorliegen eines einseitigen Klumpfußes auffällig. 

Beim Sichelfuß zeigt der Fuß sichelförmig nach innen. Ganz selten kann auch der Wadenmuskel verkürzt sein.

Diagnostik

Diagnose: So stellen wir einen Klumpfuß bei Neugeborenen fest

Die Diagnose des Klumpfußes wird häufig bereits im Rahmen der pränatalen Ultraschalluntersuchungen festgestellt. Die klinische Untersuchung nach der Geburt bestätigt dann diesen Untersuchungsbefund. Zu unterscheiden ist der Klumpfuß durch die klinische Untersuchung von der Klumpfuß-Haltung und dem Sichelfuß. Beide sind in der Regel gutartige Fußfehlstellungen, die sich im ersten Lebensjahr vollständig normalisieren.