Rückenschmerzen

Beschwerden-im-Rücken | ©

Umfassende Behandlung zur Linderung Ihrer Beschwerden

Langes Sitzen, einseitige Belastungen, wenig Bewegung – dafür ist der menschliche Rücken nicht gemacht. Verspannte Muskeln, überdehnte Bänder oder verkürzte Sehnen sind die Folge und auch die häufigste Ursache akuter Beschwerden im Rückenbereich. Oft helfen schon Bewegung, gezieltes Krafttraining und Entspannungsübungen. Rückenschmerzen können aber auch ein Hinweis auf weitere Erkrankungen sein.

An der Schön Klinik arbeiten alle Fachbereiche eng zusammen. Für eine genaue Diagnose Ihrer Rückenschmerzen und die für Sie richtige Therapie.

Ursachen & Symptome

Schmerzen-im-Rücken | ©

Rückenschmerzen sind nicht gleich Rückenschmerzen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen „akuten“ und „chronischen“ Schmerzen. Akute Schmerzen treten plötzlich auf und dauern weniger als zwölf Wochen an. Chronische Rückenschmerzen hingegen sind dauernd vorhanden.

Auch wenn bei zahlreichen Patienten Verspannungen und Bewegungsmangel die Ursache sind: Rückenschmerzen muss man immer ernst nehmen, denn sie können auch Anzeichen zahlreicher anderer Krankheitsbilder sein. Daher ist es wichtig, die genaue Ursache zu finden.

Ursachen: Wie entstehen Rückenschmerzen?

Durch langes Sitzen vor dem Computer können die Muskeln an der Halswirbelsäule und am Rumpf überlastet werden. Auch einseitige Belastungen, wenig Bewegung und Übergewicht führen zu schmerzhaft verspannten Muskeln, gedehnten Bändern oder verkürzten Sehnen. Fast 80% der Bevölkerung leiden im Laufe ihres Lebens an Rückenschmerzen, der Großteil ist 50 Jahre oder älter.

Nur ein geringer Teil der Rückenschmerzen ist nicht-spezifisch und kann keiner eindeutigen Ursache zugeordnet werden. Oft bestehen mehr oder weniger starke Abnutzungserscheinungen (Verschleiß) an der Wirbelsäule. Allerdings muss eine starke Verschleißerscheinung nicht zwingend starke Schmerzen hervorrufen. Hingegen kann ein geringer Abnutzungsgrad an der falschen Stelle sehr starke Rückenschmerzen verursachen.

Symptome: Alarmzeichen bei Rückenschmerzen

Eine Faust im Nacken, ein starkes Ziehen am Gesäß, ein schmerzhafter Druck im Bereich der Wirbelsäule – so beschreiben viele Patienten ihre akuten Rückenschmerzen. Während chronische Rückenschmerzen abwechselnd stark und schwach wahrgenommen werden, bleiben akute Schmerzen eher gleichmäßig schlimm.

Auch der „Hexenschuss“ gehört zu den akut auftretenden Rückenschmerzen. Der Betroffene kann sich kaum bewegen bzw. den Oberkörper nur unter starken Schmerzen aufrichten. Die Ursachen sind vielfältig: Sehr häufig lassen sich die Gelenke der Wirbelsäule nicht mehr bewegen, in manchen Fällen ist auch ein gequetschter Nerv der Auslöser.

Akute Rückenschmerzen betreffen häufig nicht nur im Rückenbereich auf, sie können auch in Arme oder Beine ausstrahlen. Treten Taubheitsgefühle oder Lähmungen auf, ist das ein Alarmzeichen („red flag“) für eine akute, ernstere Ursache. Suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf.

Diagnostik

Rückenuntersuchung bei einer Patientin | ©

So finden wir die Ursache für Ihre Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen können die verschiedensten Ursachen haben. An der Schön Klinik sind wir auf Rückenschmerzen spezialisiert. Mit einer genauen und individuellen Diagnostik finden wir heraus, was der Grund für Ihre Beschwerden ist.

Ausführliche Untersuchung mit Funktionstests.

Nach einem ausführlichen Gespräch erfolgt eine intensive körperliche Untersuchung. Dabei überprüfen wir Ihre Körperhaltung und die Ausrichtung Ihrer Wirbelsäule. Zudem suchen wir nach bestehenden Druck- oder Bewegungsschmerzpunkten. Die anschließenden Tests geben Aufschluss über Ihre Wirbelsäulenbeweglichkeit. Außerdem prüfen wir im Rahmen der neurologischen Untersuchung die Sensibilität, die Reflexe und die Kraft Ihrer Muskeln. Dies kann einen Hinweis auf gequetschte Nerven geben.

Besteht der Verdacht auf funktionelle Einschränkungen, können wir im Rahmen der Trainings- und Physiotherapie eine gezielte Testung durchführen.

Bildgebende Untersuchungen bei Verdacht auf spezifische Schmerzursachen

Dauern Ihre Beschwerden trotz Therapie länger als zwei bis drei Wochen an, sollte ein Röntgenbild angefertigt werden. Auch eine Kernspintomografie (MRT) gehört bei Verdacht auf spezifische Schmerzursachen oder Mitbeteiligung der Nervenstrukturen zu unserer Diagnostik dazu. Bei vorausgegangenen Unfällen, einem unkontrollierten, nicht gewollten, starken Gewichtsverlust oder bei Fieber mit einhergehenden Rückenschmerzen ist eine MRT oft unabdingbar. Falls nötig, können wir zudem weitere Untersuchungen wie spezifische Labortests, die Computertomografie (CT) oder eine Knochendichtemessung durchführen.

Besondere Empfehlung für eine exakte Diagnose

Vielleicht haben Sie auch schon verschiedene Ärzte aufgesucht, die zu keinem einheitlichen Ergebnis gelangt sind. Die Schön Klinik Rückeninstitute in München-Harlaching und Hamburg kümmern sich von Anfang an um eine ganzheitliche Untersuchung. Orthopäden, Neurologen, Schmerztherapeuten, Psychologen und Physiotherapeuten arbeiten hier in einem Team, um gemeinsam eine exakte Diagnose stellen zu können