Dr. Sönke Menkens
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Facharzt für Chirurgie
Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie
Fußchirurg (GFFC)
Sportarzt (GOTS)
Die Haglundferse – medizinisch als Haglund-Exostose bezeichnet – ist eine häufig schmerzhafte, oftmals chronisch verlaufende Erkrankung des Rückfußes. Sie zeichnet sich durch eine knöcherne Vorwölbung am oberen, hinteren Rand des Fersenbeins (Calcaneus) im Bereich des Ansatzes der Achillessehne aus. Beschwerden treten insbesondere bei körperlicher Belastung oder durch das Tragen festen Schuhwerks auf. Hauptsächlich betroffen sind sportlich aktive Menschen sowie Personen, die im Beruf durch Sicherheitsschuhe oder enge Schuhe belastet werden.
Ein grundlegendes Verständnis der anatomischen Verhältnisse ist hilfreich: Das Fersenbein bildet den Ansatzpunkt für die Achillessehne, überträgt die Kraft der Wadenmuskulatur und ist von einem Schleimbeutel (Bursa subachillaris) unterlagert, der die Reibung zwischen Sehne und Knochen mindert. Vergrößerte Knochenanlagerungen in diesem Bereich erhöhen die mechanische Beanspruchung auf Schleimbeutel und Sehne, was zu wiederkehrenden Entzündungen, Schmerzen und Einschränkungen im Alltag führen kann.
Die Haglund-Exostose – auch als Haglundferse bezeichnet – ist eine knöcherne Vorwölbung am hinteren oberen Rand des Fersenbeins, welche häufig Beschwerden im Bereich der Achillessehne sowie des umliegenden Weichteilgewebes hervorruft. Diese Veränderungen können zu Schmerzen, Schwellungen und einer eingeschränkten Funktion von Fuß und Sehne führen. Im Fachzentrum für Orthopädie der Schön Klinik Hamburg Eilbek bietet ein interdisziplinäres Team spezialisierte, evidenzbasierte Behandlungskonzepte an – insbesondere für komplexe Krankheitsbilder am Fuß wie Fersensporn, Arthrose, Hallux valgus, Hallux rigidus oder chronische Verletzungen und Sehnendegenerationen.
Die Behandlung der Haglundferse in der Schön Klinik Hamburg Eilbek erfolgt nach modernsten Standards. Das interdisziplinäre Team aus erfahrenen Orthopädinnen, Orthopäden und Fußchirurgen gewährleistet eine präzise Diagnostik sowie eine individuell abgestimmte und professionelle Behandlung. Ziel ist die bestmögliche Schmerzlinderung, Wiederherstellung der Sehnenfunktion und der Mobilität, um chronische Beschwerden zu vermeiden und die Lebensqualität nachhaltig zu erhöhen.
Der Schwerpunkt der konservativen Behandlung liegt auf der nicht-operativen Versorgung und einer gezielten Entlastung der betroffenen Fußregion. Zunächst kommen spezielle Fersenkeile oder individuell angepasste orthopädische Einlagen zum Einsatz, um den auf die gereizte Stelle wirkenden mechanischen Druck zu vermindern. Hierdurch kann die Belastung an Sehne und Ferse signifikant reduziert werden. Ergänzend werden physiotherapeutische Maßnahmen wie Dehnübungen für die Wadenmuskulatur sowie exzentrisches Training empfohlen, um die Elastizität der Achillessehne zu fördern. Die extrakorporale Stoßwellentherapie fördert die Durchblutung und unterstützt die Regeneration des betroffenen Gewebes. Ergänzend kann eine zeitlich begrenzte entzündungshemmende Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika erfolgen. Ziel der konservativen Therapie ist es, die Beschwerden wirksam zu lindern und einen operativen Eingriff nach Möglichkeit zu vermeiden. Die konsequente Anwendung dieser Maßnahmen führt oftmals zu einer nachhaltigen Reduktion der Schmerzen und einer Verbesserung der Fußfunktion, auch bei chronisch verlaufenden Beschwerden im Sehnenbereich oder bei begleitenden Erkrankungen wie Fersensporn, Arthrose, Hallux valgus oder Hallux rigidus.
Führen konservative Behandlungsmaßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg oder besteht ein chronisch-progressiver Verlauf mit anhaltender Funktionseinschränkung des Fußes, stehen verschiedene chirurgische Therapien zur Verfügung. Ziel der Operation ist die gezielte Abtragung der knöchernen Exostose am Fersenbein und, falls erforderlich, die Entfernung entzündlich veränderter Schleimbeutel. Während des Eingriffs kann bei Schädigung die Sehne von degenerativem Gewebe befreit und wieder am Knochen refixiert werden. Je nach Ausmaß der Schädigung erfolgt die Operation offen oder minimalinvasiv. Die modernen Verfahren in der Schön Klinik Hamburg Eilbek gewährleisten ein minimales Weichteiltrauma, sodass eine schnelle Rehabilitation ermöglicht wird. Im Anschluss an die Operation erfolgt eine strukturierte Nachbehandlung mit definierter Immobilisation und anschließender physiotherapeutisch geführter Mobilisation, um die Belastbarkeit von Fuß und Sehne rasch wiederherzustellen. Komplikationen wie Wundheilungsstörungen werden durch etablierte Standards und engmaschige Betreuung minimiert.
