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Schön Klinik Hamburg Eilbek

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Morbus Dupuytren

Die Hände sind unsere wichtigsten Werkzeuge. Der Mensch denkt. Die Finger handeln! Sind diese steif eingezogen, ist es schwierig, einen Schlüssel aus der Tasche zu holen und die Haustür aufzuschließen. Beim Morbus Dupuytren (Dupuytren-Kontraktur) lassen sich Ihre Finger krankheitsbedingt nicht mehr strecken, denn gutartige Wucherungen im Bindegewebe blockieren sie. Es kommt zu Knoten in der Hohlhand und zu narbenähnlichen Strängen an den Fingern. Die Finger werden krumm.

An den Schön Kliniken arbeitet erfahrenes handchirurgisches Personal. Es kümmert sich um Ihre operative Versorgung, hat aber auch erfolgreiche minimalinvasive Alternativen dazu.

Morbus Dupuytren-Behandlung

Die Handfunktionen möglichst optimal wiederherstellen

Der Morbus Dupuytren ist heute mit verschiedenen Therapie-Ansätzen gut behandelbar.

Neben der Dupuytren-Operation bieten unsere Spezialisten in den Schön Kliniken auch die minimalinvasive Dupuytren-Therapie an.
Auch mit kleinen Eingriffen  durch den Einsatz feiner Nadeln können wir häufig verwachsene Bindegewebsstränge in Ihrer Hand lösen. Manchmal ist auch eine Aufdehnung der Finger durch spezielle Schienen sinnvoll.

Älterer Mann und Kind geben sich lachend ein High-Five auf dem Basketballplatz

Morbus Dupuytren: Offene Operation durch neue Methoden nicht überholt

Im Anfangsstadium der Krankheit sind die Bindegewebsstränge meist noch nicht so gut tastbar. Bei fehlender Bewegungseinschränkung kann mit einer Operation noch abgewartet werden. Beginnt jedoch eine Einschränkung der Beweglichkeit der Finger oder findet sich ein fortgeschrittenes Stadium mit sehr stark verkrümmten Händen, dann ist eine Operation (partielle Aponeurektomie) langfristig die beste und sicherste Behandlung. Allerdings ist die Dupuytren-OP mit einem Krankenhausaufenthalt und einer längeren Regenerationszeit verbunden. Im Anschluss an die Operation muss Ihre Hand (partielle Aponeurektomie) für einige Zeit ruhiggestellt werden. Nach der Operation sollte so bald wie möglich mit einer handtherapeutischen Übungsbehandlung begonnen werden. Dafür erhalten Sie eine maßgefertigte Schiene, die Sie in den ersten zwei Wochen nach der OP Tag und Nacht tragen müssen. Weitere sechs Monate müssen Sie sie nachts tragen. Bereits ein oder zwei Tage nach der OP wird die Schiene allerdings zu Übungszwecken abgenommen, damit Sie Ihre Finger und Ihre Hand so früh wie möglich wieder bewegen können. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten zeigen Ihnen gezielte Übungen für zu Hause und nach etwa sechs bis acht Wochen können Sie Ihre Hand wieder einsetzen.

Mehr zum Krankheitsbild (Symptome & Diagnostik)

Weitere Informationen zur Behandlung im Fachzentrum

Unsere Spezialisten bei einem Morbus Dupuytren

Prof. Dr. Christian Alexander Kühne
CHEFARZT

Prof. Dr. Christian Alexander Kühne

Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie
Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie
Zusatzbezeichnung Handchirurgie
Zusatzbezeichnung Klinische Akut- und Notfallmedizin