Bandscheibenvorfall

Es passiert ganz plötzlich. Ein starker Schmerz im Rücken, der bis in die Beine oder Arme ausstrahlt. Ein Kribbeln in den Fingern oder Zehen. Lähmungserscheinungen oder Sensibilitätsstörungen im Arm oder Bein. Die Diagnose? Bandscheibenvorfall.

Die Schön Kliniken sind auf die Behandlung des akuten und chronischen Bandscheibenvorfalls (Bandscheibenprolaps) spezialisiert. Von der Diagnose über die medikamentöse Schmerztherapie beziehungsweise wirbelsäulennahe Infiltrationen bis hin zur Bandscheiben-Operation – Sie profitieren von dem großen Erfahrungsschatz unserer Rückenspezialisten. Das Ergebnis? Zufriedene Patientinnen und Patienten, die eine schnelle Lösung für ihre Beschwerden erhalten.

Bandscheibenvorfall – unsere Behandlung

Die Behandlung von Bandscheibenvorfällen, ob an der Halswirbelsäule (HWS), Brustwirbelsäule (BWS) oder Lendenwirbelsäule (LWS), gehört in die Hände von Experten. Unser Ziel ist es, Sie von dauerhaften Schmerzen zu befreien und negative spätere Folgen zu vermeiden.

Das Schön Klinik Rückeninstitut in Hamburg mit dem dazugehörigen Therapie- und Trainingszentrum sowie die Klinik für Spinale Chirurgie in Hamburg Eilbek zählen europa- und deutschlandweit zu den führenden und als Exzellenzzentrum zertifizierten Einrichtungen, auf deren medizinische Qualität Sie sich verlassen können.

Wir bieten unseren Patientinnen und Patienten alle gängigen konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten bei einem Bandscheibenvorfall an. Sollten physiotherapeutische Maßnahmen, Spritzen (Infiltrationen) oder Medikamente Sie nicht dauerhaft von Ihren Beschwerden befreien, oder treten gar neurologische Ausfälle, wie zum Beispiel Lähmungen oder Gefühlsstörungen, auf, kann eine Operation notwendig sein.

Unser Team aus neurochirurgischen und orthopädischen Experten ist spezialisiert auf minimalinvasive Operationsverfahren. Hierbei kommen sowohl mikrochirurgische als auch moderne endoskopische Operationstechniken zum Einsatz. Neben einer ausführlichen Diagnostik (mehr zu Diagnose, Ursachen und Symptomen eines Bandscheibenvorfalls im entsprechenden Abschnitt hier auf dieser Website) können wir Sie in unserer Sprechstunde ganz individuell beraten und auf Wunsch eine Operation oder eine konservative Therapie planen.

Konservative Behandlungsmethoden

Die meisten Bandscheibenvorfälle an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule können ohne Operation behandelt werden. Unsere erfahrenen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten in Hamburg Eilbek behandeln gerade in der Frühphase der Erkrankung bestehende schmerzhafte muskuläre Verspannungen mit krankengymnastischen und manualtherapeutischen Techniken. Im Verlauf zielt die Therapie auf den Aufbau von Beweglichkeit und Aktivität und wir erstellen für Sie ein eigenständiges Trainingsprogramm zur weiteren Prävention eines erneuten Bandscheibenvorfalls.

Bei stärkeren Schmerzen kann ergänzend eine medikamentöse Schmerztherapie eingeleitet und auch eine gezielte radiologisch gestützte Spritzentherapie an die betroffene Nervenwurzel (PRT) angeboten werden.

Operative Behandlungsmethoden

Die Wahl der jeweils optimalen operativen Therapie hängt unter anderem davon ab, wo sich die betroffene Bandscheibe befindet. An der Halswirbelsäule führen wir minimalinvasive Operationen von vorn (über den Hals) oder von hinten (über den Nacken) durch. Die Wahl der Operation hängt unter anderem von der Lage des Bandscheibenvorfalls ab.

Bei der Operation von vorn (ventrale Diskektomie) wird die Bandscheibe entfernt und entweder durch eine bewegungserhaltende Prothese oder einen Platzhalter (Cage) ersetzt. Letzteres führt zu einer Versteifung (Fusion). In seltenen Fällen muss auch ein Wirbelkörper entfernt und durch ein ausfahrbares Implantat (expandierbarer Cage) ersetzt werden.

Bei der Operation von hinten (Foraminotomie) kann die Bandscheibe und damit die Beweglichkeit erhalten bleiben.
An der Lendenwirbelsäule führen wir mikrochirurgische Bandscheibenoperationen über einen interlaminären, translaminären oder extraforaminalen Zugang durch.

Mit sehr guter Erfahrung setzen wir mittlerweile auch die endoskopische Operationstechnik zur Entfernung eines Bandscheibenvorfalls ein. Der Vorteil liegt im äußerst geringen Muskeltrauma, in einem minimalen Blutverlust, der schnellen Wiedererlangung der Mobilität nach der Operation und der günstigen Wundheilung.
In seltenen Fällen (zum Beispiel bei mehrfach aufgetretenen Rezidiven) sind bei Bandscheibenvorfällen an der Lendenwirbelsäule auch Versteifungsoperationen notwendig, die wir ebenfalls in minimalinvasiver Technik durchführen.

Bei den sehr seltenen Bandscheibenvorfällen der Brustwirbelsäule kommen Operationen von hinten (vom Rücken) oder von vorn (vom Brustraum) zum Einsatz. Oft ist hier eine Versteifungsoperation (Spondylodese) zur Stabilisierung der Wirbelsäule erforderlich. Neben minimalinvasiven Operationstechniken und der Rückenmarksüberwachung (Neuromonitoring) nutzen wir die Navigationstechnik zur millimetergenauen Platzierung von Implantaten. Unser intraoperatives CT erlaubt uns zudem, die Entfernung des Bandscheibenvorfalls zu kontrollieren.

Nachsorge

In unserem Therapie- und Trainingszentrum in Hamburg Eilbek bieten wir Ihnen nach der operativen Behandlung eine ambulante maßgeschneiderte Nachbehandlung an. Dafür stimmen wir Ihre Therapie von Beginn an mit Ihrer Operateurin beziehungsweise Ihrem Operateur ab. Ihre Behandlung baut individuell auf Ihrem Fitnesslevel auf und wird stetig von dem behandelnden ärztlichen Personal im Rückeninstitut begleitet. Ihr Vorteil: Durch das Zusammenspiel von operierendem und therapeutischem Personal wird die moderne OP-Technik mit einer dazu passenden und auf Sie zugeschnittenen Therapie kombiniert.

Unsere Experten für Bandscheibenvorfälle

LEITENDER ARZT

Dr. Gregor Schmeiser

Facharzt für Allgemeinchirurgie
Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie
Zusatzbezeichung Rettungsmedizin
Master-Zertifikat der DWG