Obesitas-Hypoventilationssyndrom (Pickwick-Syndrom)
Das Obesitas-Hypoventilationssyndrom im Blick
Das Obesitas-Hypoventilationssyndrom (OHS), auch als Pickwick-Syndrom bezeichnet, gehört zu den seltenen, aber schwerwiegenden Komplikationen von Übergewicht (Adipositas, BMI>30). Es geht auf eine unzureichende Atmung zurück, die primär durch starkes Übergewicht und eine gestörte Funktionsweise der Atemmuskulatur verursacht wird. Diese Atmungseinschränkung führt zu einer verminderten Sauerstoffaufnahme in den Körper und einer Ansammlung von Kohlendioxid (Hypoventilation).
Betroffene Patienten entwickeln dadurch nicht nur Atemprobleme, sondern leiden oft unter vielfältigen Begleiterscheinungen, wie Tagesschläfrigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsproblemen bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen, wie Herzinsuffizienz oder Bluthochdruck. In den Schön Kliniken bieten wir gezielte Diagnostik- und Therapieoptionen an, die den Betroffenen wieder mehr Lebensqualität ermöglichen – individuell abgestimmt auf die Besonderheiten dieses Krankheitsbildes.
Nachbehandlung und langfristige Unterstützung
Ein entscheidender Punkt bei der Behandlung des Pickwick-Syndroms ist die anschließende Nachbehandlung sowie die regelmäßige Kontrolle. Insbesondere die Kombination aus langfristiger Gewichtskontrolle und Atemunterstützung ist unerlässlich, um Rückfälle und das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.
Unsere Schön Kliniken bieten hierfür ein umfassendes Nachsorgeprogramm fachliche Überwachung und Nachkontrollen der Atemfunktion
- regelmäßiger Austausch mit Spezialisten in den Bereichen Ernährung, Physiotherapie und Schlafmedizin
- psychologische Betreuung, um Lebensstiländerungen dauerhaft zu etablieren
Durch eine strukturierte und professionelle Nachsorge können viele Komplikationen langfristig vermieden werden, sodass Betroffene wieder möglichst beschwerdefrei durchs Leben gehen können.