Morbus Dupuytren - Behandlung

Beweglichkeit-in-der-Hand

Die Handfunktionen möglichst optimal wiederherstellen

Morbus Dupuytren ist heute mit verschiedenen Therapie-Ansätzen gut behandelbar. Neben der Dupuytren-Operation bieten unsere Spezialisten an den Schön Kliniken auch die minimalinvasive Dupuytren-Therapie an. Auch mit kleinen Eingriffen, durch den Einsatz feiner Nadeln können wir häufig verwachsene Bindegewebsstränge in Ihrer Hand lösen. Manchmal ist auch eine Aufdehnung der Finger durch spezielle Schienen sinnvoll.

Konservative Behandlungsmethoden

Morbus-Dupuytren-Behandlung: perkutane Nadelfasziotomie als Alternative zur Dupuytren-OP

Neben der offenen Operation (partielle Aponeurektomie) steht uns das ambulante Verfahren der minimalinvasiven, perkutanen Nadelfasziotomie zur für Ihre Dupuytren-Therapie zur Verfügung:

Bei überwiegender Krümmung im Grundgelenk und gut tastbarem Bindegewebsstrang können wir Sie auch mit einer feinen Nadel behandeln (PNF-Methode /perkutane Nadelfasziotomie). Unter örtlicher Betäubung wird der Strang gezielt geschwächt und unterbrochen. Die Finger werden dadurch sofort deutlich besser streckbar. Eine Ruhigstellung in einer Schiene ist meist nicht notwendig und die Finger dürfen sofort bewegt werden.

Allerdings treten bei der Hälfte der Patienten nach den ambulanten Behandlungen nach etwa zwei Jahren wieder Probleme auf. So muss immer individuell entschieden werden, welche Behandlungsmethode für Sie aktuell am besten zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität geeignet ist.

Operative Behandlungsmethoden

Morbus Dupuytren: Offene Operation durch neue Methoden nicht überholt

Im Anfangsstadium der Krankheit sind die Bindegewebsstränge meist noch nicht so gut tastbar. Bei fehlender Bewegungseinschränkung kann mit einer Operation noch abgewartet werden. Beginnt jedoch eine Einschränkung der Beweglichkeit der Finger oder findet sich ein fortgeschrittenes Stadium mit sehr stark verkrümmten Händen, dann ist eine Operation (partielle Aponeurektomie) langfristig die beste und sicherste Behandlung. Allerdings ist die Dupuytren-OP mit einem Krankenhausaufenthalt und einer längeren Regenerationszeit verbunden. Im Anschluss an die Operation muss Ihre Hand unter Umständen für einige Zeit ruhiggestellt werden. Nach der Operation sollte so bald wie möglich mit einer handtherapeutischen Übungsbehandlung begonnen werden. Nach etwa sechs bis acht Wochen können Sie Ihre Hand wieder einsetzen