Behandlungsmethoden

Ärztin im Gespräch mit Mutter | ©

So behandeln wir einen hypoxischen Hirnschaden im Rahmen der Reha

Nach dem schädigenden Ereignis kommt Ihr Kind per Rettungswagen oder Hubschrauber in eine Akutklinik. Wenn die Vitalfunktionen stabil sind und Ihr Kind nicht mehr intensivpflichtig ist, wird es möglichst schnell zur Frührehabilitation zu uns verlegt. 
Hier arbeiten Ärzte, Pflegende, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Musiktherapeuten und Psychologen interdisziplinär zusammen. Gemeinsam versuchen sie, die Wahrnehmung Ihres Kindes möglichst früh anzuregen.

Konservative Behandlungsmethoden

Hypoxischer Hirnschaden: Therapie mit positiven Erlebnissen

Unsere Spezialisten in unser Hypoxischer-Hirnschaden-Klinik wollen die kleinen Patienten mit positiven Erlebnissen wieder zurück ins Leben führen. Manchen Kindern gelingt auf diese Weise der Weg aus dem Wachkoma in einen Zustand, in dem sie wieder am Leben teilnehmen können. Manche lernen wieder zu sprechen, zu gehen oder entwickeln sich sogar weiter wie Gleichaltrige. Ganz wie vorher werden allerdings nur die wenigsten. Die Regenerationsfähigkeit des Gehirns ist begrenzt, Umleitungen bleiben. Viele Kinder leben damit aber alles in allem ganz gut.

Hypoxischer Hirnschaden: Therapie mit Tieren

Ein Kind im Wachkoma wirkt wach, reagiert aber nicht auf Ansprache. Tieren gelingt es dagegen, mit solchen Patienten in Kontakt zu treten. In der Schön Klinik setzen wir daher bei der Therapie von Kindern mit schweren neurologischen Erkrankungen zusätzlich auf Hunde. 

Während Physio-, Ergotherapeuten bzw. Logopäden die Therapie machen, ist der Hund mit Hundeführer zugegen. Die Vierbeiner versuchen dabei, mit Ihrem Kind in Kontakt zu treten. Erste Bewegungsansätze unterstützt der Therapeut, indem er beispielsweise beim Streicheln die gelähmte Hand Ihres Kindes führt. Ob es ihm nach der Therapie besser geht, erkennen die Ärzte und Therapeuten an einer langsameren Herzfrequenz und einer nachlassenden Muskelspannung. Wenn das schwerkranke Kind das Tier anschaut und mit den Augen verfolgt, können das erste Anzeichen sein, dass der kleine Patient bewusster wahrnimmt.