Inhalte
-10.Funktionelle Analyse & Clinical Reasoning nach N.A.P.® Aktivitätsanalyse: von der Hypothese zum Therapieziel zur Förderung des motorischen Lernens Ableitung relevanter Funktionsketten (Fußstabilität – Beckenaufrichtung, Zwerchfellatmung) Enriched Environment als Therapieprinzip in der Kindertherapie Partizipations- und Aktivitätsziele nach ICF (Kind, Familie, Umfeld)
-11.Assessments in der Kindertherapie Motorische Assessments: z. B. GMFCS, GMFM, HINE, TIMP Posturale Kontrolle (reaktive, präaktive und dynamische Stabilität und Systeme für Gleichgewicht): geeignete Assessments MAS – Validität, Limitationen und klinischer Einsatz bei Kindern Dokumentation, Verlaufsbeurteilung & Zielüberprüfung nach ICF
-12.Interventionen nach dem N.A.P.®-Modell Ableitung individueller Therapieziele und Strategien aus den klinischen Befunden Förderung, Orientierung, Lastübernahme, Reorganisation Bewegungsübergänge, Mobilität, Gleichgewicht, Stand–Gang Einbindung von Atmung und Haltung in sinnvolle Aktivitäten
-13.Therapie komplexer Störungsbilder ICP: posturale Kontrolle, Fortbewegungsstrategien, Alltagstransfer Ataxie: Variabilität, sensorische Sicherheit, Rhythmus, Dosierung Spastische Parese: Dosierung, aktives Dehnen, Kraftausdauer, kardiopulmonales Training SHT: multisensorische Integration, Reizdosierung, vegetative Regulation Entwicklungsprofile & Therapieprogression: Was ist der „nächste sinnvolle Schritt"? (fordern und fördern für Partizipation und Teilhabe)
-14.Elterncoaching & Alltagstransfer Umsetzung von Therapieinhalten in Alltagssituationen (Tragen, Sitzen, Essen, Spielen) Anleitung, Dosierung, Hausaufgabenkonzepte Ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Eltern und Betreuungssystemen sinnvolle Hilfsmittel
-15.Manualtherapeutische Techniken im Kontext der Funktion spezifische Herstellung der erforderlichen biomechanischen Situation: Fuß, Becken, TLÜ Verknüpfung von Biomechanik und Willkürmotorik funktionelle Einbettung: biomechanische Voraussetzungen herstellen, um propriozeptive Rückmeldung als Startpunkt für Handlungsplanung zu ermöglichen
-16.Videofeedback, Praxisbeispiele & Fallsupervision Videobasierte Analyse von Bewegungs- und Gangstrategien gemeinsame Ableitung der nächsten Therapieziele und -schritte interaktive Fallsupervision (Kinder mit ICP, Ataxie, spastischer Parese, SHT)