Behandlungsmethoden

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Osteoporose: Basismaßnahmen für Therapie und Vorsorge

Unsere Spezialisten der Wirbelsäulenchirurgie therapieren Sie individuell – je nach Schweregrad und Ausprägung der Osteoporose. Möglich sind konservative Maßnahmen, wie Bewegungstherapie, Muskelaufbautraining, Ernährungsumstellung und die Gabe von Medikamenten. Bei schweren Knochenbrüchen kümmern wir uns um die operative Versorgung und Rehabilitation.

Egal ob zur Behandlung oder zur Vorsorge einer Osteoporose – bleiben Sie auf alle Fälle regelmäßig körperlich aktiv. So fördern Sie die Muskelkraft und Koordination. Achten Sie auf kalziumreiche Ernährung und gehen Sie mindestens 30 Minuten täglich nach draußen. Sonnenlicht als wichtigste Vitamin-D-Quelle sorgt für starke Knochen.

Konservative Behandlungsmethoden

Osteoporose: Behandlung mit Medikamenten

Ob eine medikamentöse Therapie erfolgen kann, hängt von mehreren Faktoren ab: der Knochendichte, der Familienvorgeschichte, dem Nikotinkonsum, der Sturzhäufigkeit und der Bewegungsfähigkeit. Grundsätzlich sollte bei Osteoporose Vitamin D eingenommen werden.

Behandlungsziel: die Rückkehr nach Hause

Zu den Aufgaben der Altersmedizin (Geriatrie) gehören die Diagnostik der Sturzursache, die Behandlung der Osteoporose und die Rehabilitation des Patienten. Ziel ist es, seine Gehfähigkeit wieder soweit herzustellen, dass er in die häusliche Umgebung zurückkehren kann. Darum kümmert sich an der Schön Klinik ein Team aus Ärzten, speziell weitergebildeten Pflegekräften, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Masseuren und Psychologen.

Eine geriatrische Rehabilitation dauert meist drei Wochen. Mitarbeiter unseres Sozialdienstes kümmern sich in der Zwischenzeit um die Organisation der Weiterversorgung nach der Entlassung.

Durch die intensive, individuell abgestimmte Behandlung können im Durchschnitt rund 80% unserer Patienten nach einer Therapie wieder nach Hause zurück. Allerdings ist hierbei oft Hilfe durch Familienangehörige oder professionelle ambulante Pflegedienste notwendig.

Operative Behandlungsmethoden

Operative Behandlung: für stabile Wirbelkörper

Wenn Wirbelkörper frisch gebrochen, stark schmerzhaft und die Bewegung des Patienten dadurch eingeschränkt ist, kann die Einspritzung von Knochen-Zement helfen. Dadurch können wir die Wirbelkörper wieder aufrichten, eine Wirbelsäulenverkrümmung reduzieren und die Wirbelsäule stabilisieren. Bei sehr instabilen Brüchen werden die Wirbel minimalinvasiv durch Schrauben-Stab-Systeme stabilisiert. Dabei ist es heute möglich, die Festigkeit dieser Implantate auch im osteoporotischen Knochen durch spezielle Techniken zu gewährleisten.

Oberschenkelhalsbrüche: wieder beweglich durch Implantate

Oberschenkelhalsbrüche betreffen häufig ältere Menschen, die auf die Hüfte gestürzt sind. Durch eine Operation wird der Bruch gerichtet und der Knochen stabilisiert. Bei der Operation setzen unsere Chirurgen modernste winkelstabile Platten sowie spezielle Nägel ein. So kann der Patient sofort nach der OP mit der Physiotherapie beginnen und wieder zu Mobilität und Selbstständigkeit gelangen.