Behandlungsmethoden

Beschwerdefrei-im-Rücken | ©

Eine Spinalkanalstenosen-OP ist nicht immer notwendig.

Wenn wir bei Ihnen eine Spinalkanalstenose festgestellt haben, erhalten Sie von uns die für Sie bestmögliche Behandlung – je nach Ausprägung und Beschwerden. Unsere Ärzte und Therapeuten entwickeln ein individuelles Therapiekonzept für Sie: Ist die Einengung des Wirbelkanals noch nicht weit fortgeschritten, helfen oft stabilisierende Maßnahmen wie Physiotherapie oder Muskelaufbautraining. Erst bei einer starken Verengung des Wirbelkanals ist eine Operation notwendig.

Ziel unserer Behandlung ist es, Ihre Schmerzen deutlich zu lindern und Ihre Lebensqualität spürbar zu verbessern.

Konservative Behandlungsmethoden

Konservative Spinalkanalstenose-Therapie

Im frühen Stadium behandeln wir Ihre Wirbelkanal-Verengung mit exakt dosierten Schmerzmedikamenten. Hinzu kommen gezielte Physiotherapie sowie manuelle und physikalische Therapie. Hierbei kräftigen Sie Ihre Muskulatur und lernen auch, diese zu entspannen. So können Sie Verspannungsschmerzen und Reizzustände der Nerven in Zukunft selbst vorbeugen.

Multimodale Schmerztherapie: damit sich der Schmerz nicht festsetzt.

Wenn die Verengung im Wirbelkanal behoben ist, kann es trotzdem vorkommen, dass die Schmerzen weiter andauern. In diesem Fall setzen wir die multimodale Schmerztherapie ein. Bei diesem erprobten Konzept werden Sie ganzheitlich behandelt: von Ärzten aus verschiedenen Fachrichtungen, Psychologen und Therapeuten. Sie setzen alles daran, die Schmerzstärke und die Beeinträchtigung durch die Schmerzen zu verbessern und Ihnen so wieder zu mehr Lebensqualität zu verhelfen.

Spritzentherapie gegen Schmerzen

Bei starken Schmerzen können wir Ihnen mit der Periradikulären Therapie (PRT) helfen. Dabei spritzen wir Betäubungsmittel und Cortison in die Nähe der betroffenen Nervenwurzeln (Infiltration), um die Schmerzen zu lindern.

Operative Behandlungsmethoden

Spinalkanalstenose-Operation

Ist die Einengung des Spinalkanals bereits fortgeschritten, hilft die Wirbelsäulenchirurgie. Unsere Spezialisten erweitern den Kanal operativ unter Vollnarkose. Die Operationstechnik hängt davon ab, welcher Abschnitt der Wirbelsäule betroffen ist. So können wir zum Beispiel das einengende Bandscheiben- oder Knochengewebe entfernen. Es ist aber auch möglich, instabile Wirbelkörper mit benachbarten Wirbeln zu verbinden.

Den Eingriff führen wir in der Regel minimalinvasiv durch, das heißt es sind nur kleine Schnitte notwendig. So bleibt das umgebende Gewebe weitgehend unbeschädigt und Sie sind schneller wieder auf den Beinen.

So können Sie nach einer Operation durch unsere Wirbelsäulen-Spezialisten in der Regel einige Stunden nach der Operation aufstehen. Auch können Sie Ihr Essen bereits sitzend am Tisch genießen. Sie benötigen weder eine Halskrawatte (Halsverband zur Entlastung der Halsstrukturen) noch ein Korsett und sind somit nicht eingeengt. Bereits am Tag nach der Operation üben unsere Physiotherapeuten mit Ihnen für die Rückkehr in Ihren Alltag. 

Spinalkanalstenose: Operation auf höchstem medizinischen Niveau 
  • Offene, mikroskopisch assistierte Verfahren (Mikrochirurgie), um die eingeengten Nerven zu entlasten und den Wirbelkanal zu erweitern.
  • An der Lendenwirbelsäule: moderne mikrochirurgische Operationstechniken, um die Nerven zu entlasten. Der Zugang erfolgt über den Rücken.
  • An der Halswirbelsäule: Eingriff von vorne durch den Hals, durch den Nacken oder eine erweiternde Operation an der Halswirbelsäule, um die Nerven zu entlasten.
„Die häufigste Bemerkung von Patienten am Abend des OP-Tages ist: „Herr Doktor, hätte ich gewusst, dass es mir nach der Operation so gut geht, hätte ich mich viel früher operieren lassen. Wie habe ich mich all die vielen Jahre gequält …!“
Prof. Dr. Luca Papavero