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Verkrümmungen der Wirbelsäule - auf die richtige Behandlung kommt es an

Skoliose / Kyphose

Manchmal erkennt man sie schon auf den ersten Blick im Kindesalter. In anderen Fällen wird sie erst in der Pubertät entdeckt: die seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule mit Verdrehung (Skoliose) beziehungsweise die seitliche Verbiegung der Wirbelsäule (Kyphose).

Die Wirbelsäule als zentrales Stütz- und Bewegungsorgan des Körpers hat eine vorgegebene Struktur. Sie ist bei der Ansicht von hinten oder vorne gerade aufgebaut. Wenn sich diese in der Frontalebene eigentlich gerade aufgebaute Wirbelsäule verkrümmt oder verbiegt, kann es zu Schmerzen bei den alltäglichsten Bewegungen kommen.

Die Schön Klinik ist auf die Verformungen und Fehlstellungen des Rückens spezialisiert. Wenn Sie oder Ihr Kind an einer Skoliose beziehungsweise Kyphose leiden, bieten wir Ihnen individuell zugeschnittene Behandlungsmöglichkeiten an.

Skoliose / Kyphose-Behandlung

Konservative Therapie oder Skoliose-OP beziehungsweise Kyphose-OP – beides ist möglich
Die Wahl der geeigneten Therapieform hängt vom jeweiligen Schweregrad der Wirbelsäulenkrümmung beziehungsweise -verbiegung ab. Aber auch die Ursache, das Patientenalter, der wahrscheinliche Krankheitsverlauf sowie insbesondere der Zeitpunkt des Auftretens beeinflussen die Therapie maßgeblich.

In den Schön Kliniken bieten wir konservative und operative Therapien an. Mit der adäquaten konservativen Therapie lässt sich in vielen Fällen eine Operation vermeiden. Kommt es jedoch trotz optimaler konservativer Therapie (Physiotherapie, Korsettbehandlung und so weiter) zu einer Verschlechterung der Wirbelsäulenverkrümmung, sollte eine korrigierende Operation erwogen werden. Ziel aller Maßnahmen ist es, nicht nur das Fortschreiten der Skoliose beziehungsweise Kyphose zu verhindern, sondern diese aufzurichten und langfristig in korrigierter Stellung zu halten.

Konservative Behandlung

Konservative Therapie: Physiotherapie bei leichten Skoliosen

Am häufigsten treten leichte Skoliosen bis circa 20 Grad auf. Wenn Kinder davon betroffen sind, schreitet die Erkrankung im Verlauf des Wachstums nur selten fort. Hier empfehlen wir eine krankengymnastische Therapie mit gezielten, aufrichtenden Übungen, also skoliosespezifische Krankengymnastik. Sie kann die gesamte Rückenmuskulatur stärken und so einer weiteren Verkrümmung entgegenwirken.

Konservative Therapie bei Skoliose: Korsett

Für Kinder mit Skoliose ist die wirkungsvollste konservative Therapie ein Korsett, das bis zum Wachstumsabschluss getragen wird. Es soll während der Behandlung die Skoliose aufrichten und ein Fortschreiten der Skoliose sowie mögliche Folgeschäden oder gar eine Operation verhindern. Wir empfehlen hier in aller Regel halbjährliche Kontrollen. Da sich der Körper während des Wachstums verändert, muss das Korsett auch immer wieder entsprechend angepasst oder – vor allem bei Wachstumsschüben – neu angefertigt werden.

Bei Erwachsenen ist eine Therapie mit Korsett nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Sollte bei fortschreitender Skoliose eine Operation nicht möglich sein, kann das Korsett mit seiner stabilisierenden Funktion die Schmerzen lindern und die Verschlechterung der Krümmung verzögern.

Konservative Therapie bei Kyphose

Wenn eine schwache Rückenmuskulatur die Kyphose ausgelöst hat, können Sie meist mit Physiotherapie Haltung und Beschwerden verbessern.
Mit speziellen Übungen können Sie hierbei die Rückenmuskulatur kräftigen und die Brustmuskulatur dehnen. In einigen Fällen kann auch das Tragen eines wachstumslenkenden Korsetts sinnvoll sein.

Operative Behandlung

Skoliose: OP-Verfahren

Wir entscheiden bei jeder Patientin und jedem Patienten nach ausführlicher Beratung ganz individuell, ob eine Operation nötig beziehungsweise sinnvoll ist. Bei einer Skoliose-Operation wird die Wirbelsäule mit Metallimplantaten, üblicherweise mit Schrauben-Stab-Systemen, korrigiert und lebenslang in korrigierter Stellung stabilisiert. Dafür wird der behandelte Wirbelsäulenabschnitt versteift. Ziel einer jeden Operation ist es, den versteiften Bereich so kurz wie möglich zu halten, um eine gute Beweglichkeit nach der Operation zu ermöglichen. Bei der Operation werden die Rückenmarksfunktionen und Nervenbahnen kontinuierlich überwacht, um größtmögliche Sicherheit zu garantieren.

Nach der Skoliose-Operation erhält jede Patientin beziehungsweise jeder Patient eine hochwirksame Schmerztherapie für die ersten Tage nach dem Eingriff.

Eine Gips- oder Korsettnachbehandlung ist nach der Operation nicht notwendig. Unter Anleitung unserer Physiotherapeutinnen und -therapeuten beginnt die Patientin beziehungsweise der Patient dann mit Bewegungsübungen und kann schon ab dem ersten Tag nach der Operation stehen und die ersten Schritte machen. In der Regel sind unsere Patientinnen und Patienten nach etwa sieben Tagen wieder selbstständig mobil, sodass das Krankenhaus verlassen werden kann.

Unsere Operationsverfahren führen über eine gezielte Formkorrektur und eine kurze Versteifungsstrecke zu einem sehr guten kosmetischen Ergebnis. Gleichzeitig gewährleisten wir für unsere Patientinnen und Patienten die größtmögliche Sicherheit.

Bei kleinen Kindern, die noch sehr viel Restwachstum vor sich haben, führen wir sogenannte wachstumslenkende Verfahren durch. Dazu gehört auch die Anwendung von mitwachsenden Skoliose-Stäben, die schonend von außen ohne erneute Operation in regelmäßigen Abständen verlängert werden können.

Kyphose: OP-Verfahren

Eine Operation ist bei Kyphose nur in ausgeprägten Fällen nötig, wenn Schmerzen bestehen. Zudem sollte erst nach abgeschlossenem Wachstum eine Operation erwogen werden. Durch verschiedene Operationsverfahren können wir ein Fortschreiten der Kyphose verhindern, die normalen Form- und Achsenverhältnisse wiederherstellen und somit die Wirbelsäule ins Gleichgewicht bringen.
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Bei dem Eingriff stabilisieren wir nicht nur die aufgerichteten Wirbelsäulenabschnitte, sondern sichern auch die umliegenden Nervenstrukturen. Moderne Implantate ermöglichen eine sofortige Mobilisierung ohne Korsett. Eine Vollbelastung ist nach einigen Monaten in der Regel wieder zunehmend möglich.

Minimalinvasive Wirbelsäulenkorrekturen (Spondylodesen)

  • Frühzeitige Gelenklösung
  • Perkutane Myofasziotomien
  • Muskelversatzoperationen
  • Knöcherne Umstellung Beine und Füße
  • Achskorrekturen
  • Hüftoperation knöchern und weichteilig

Wachstumslenkende Implantate wie „wachsende Stützstäbe“ („Growing Rods“)

Acute back pain should be treated early. In most cases, pain-relieving, muscle-relaxing or anti-inflammatory medication is sufficient. When taking this medication, it is important to resume your daily routine as quickly as possible. For more severe pain, we also recommend physiotherapy and heat therapy.

In case of chronic pain, we prescribe medication suitable for long-term use.

You can make all treatment methods last longer by carrying out other therapies simultaneously, including physical therapy such as heat therapy, as well as physiotherapy and training therapy which promote your mobility and performance.