Corona-Virus - Informationen

So bereitet sich die Schön Klinik auf das Corona-Virus vor

Die Schön Klinik ist mit 14 Kliniken und 12 medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in ganz Deutschland vertreten. Da es sich bei einigen Kliniken um psychosomatische Fachkliniken ohne Intensivkapazitäten handelt, sind grundsätzlich zehn unserer Häuser für die Versorgung von COVID-19-Patienten ausgestattet.

Unsere Informationen basieren auf dem aktuellen Wissenstand vom 08. April 2020.

90
Intensivbetten

mit Beatmungsplätzen wurden zusätzlich geschaffen.

800
Normal-Betten

stehen für Corona-Patienten bereit.

TEILWEISE LOCKERUNG DER BESUCHERREGELUNG

Mit Wirkung zum 9. Mai 2020 hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die Besucherregelung in Krankenhäusern gelockert. Die Sicherheit und Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten ist weiterhin unsere oberste Priorität. In Anlehnung an die neuen Vorgaben passen wir unsere Regelungen zum Teil ebenfalls zum 9. Mai 2020 wie folgt an. Bitte fragen Sie vor einem Besuch unbedingt telefonisch in der Klinik an, um die jeweils geltenden Regelungen zu erfragen und sich ggf. für einen Besuch anzumelden. Die Kontaktnummern unserer Standorte finden Sie hier. Im Allgemeinen gelten folgende Regelungen:

  • Außerhalb Bayerns sowie in der Schön Klinik Nürnberg Fürth und der Schön Klinik Vogtareuth: Externe Besucher sind derzeit nicht erlaubt. Ausnahmeregelungen können nur in begründeten Einzelfällen (z. B. bei minderjährigen Patienten oder Palliativpatienten) nach vorheriger Konsultation mit der Klinikleitung getroffen werden. Diese Besucher müssen sich mit ihren vollständigen Kontaktdaten in die Gästelisten eintragen, die am Empfang ausliegen. Für die Nachverfolgung von Infektionsketten können diese Angaben unter Umständen wichtig sein.
  • In allen Standorten Bayerns außer der Schön Klinik Nürnberg Fürth und der Schön Klinik Vogtareuth: Externe Besucher sind für die meisten Patienten sehr eingeschränkt möglich. Voraussetzung ist, dass der Gesundheitszustand des Patienten nach Einschätzung des behandelndes Arztes / Therapeuten den Kontakt zu einem Besucher zulässt. Dann ist der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitglieds möglich, jedoch nur zu festgelegten Besuchszeiten, die in der Klinik zu erfragen sind. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten des Sicherheitsabstands von mindestens 1,5 Meter ist für Besucher und Patienten Pflicht. Vom Besuchsverbot ausgenommen sind nach wie vor Kinderstationen für engste Angehörige sowie Palliativstationen. Die Begleitung Sterbender durch den engsten Familienkreis ist jederzeit zulässig.
  • Wenn Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, dürfen Sie die Klinik nicht betreten.
  • Den Anweisungen des Krankenhauspersonals und den Hygienevorschriften ist Folge zu leisten.

Wir sind uns bewusst, dass diese Maßnahmen eine große Belastung für Sie und Ihre Angehörigen bedeuten. Als Gesundheitsdienstleister ist es jedoch unsere wichtigste Aufgabe, die Gesundheit unserer Patienten und Mitarbeiter sowie ihrer Angehöriger keinen unnötigen Risiken auszusetzen. Für Rückfragen steht Ihnen unser Klinikpersonal gerne zur Verfügung. Auch an dieser Stelle informieren wir Sie tagesaktuell über neue Entwicklungen.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

  • Wir befolgen die Hygienevorschriften des Robert Koch-Instituts. Unsere Mitarbeiter sind angewiesen, einen Mund-Nasenschutz bei der Arbeit zu tragen. Der Bestand an Schutzkleidung, Masken und Desinfektionsmitteln ist ausreichend; wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Versorgungslage stabil zu halten.

  • An allen Standorten zusammen haben wir mehrere Hundert Mitarbeiter aus medizinischen Bereichen für den Einsatz auf der Intensivstation geschult. Die Dienstpläne sind so angepasst, dass sie kurzfristig auf eine verstärkte Nachfrage hochgefahren werden können.

  • In täglichen Krisenstäben tauschen sich unsere Experten unternehmensweit sowie klinikintern über den aktuellen Stand aus und prüfen, ob es Optimierungsbedarf gibt. Für die bestmögliche regionale Versorgung von COVID-19-Patienten arbeiten zudem alle unsere Standorte eng mit den örtlichen Behörden und der jeweiligen Landesregierung zusammen, melden Kapazitäten und stimmen Prozesse ab.

  • Da wir überwiegend Fachkliniken haben, besteht ein Großteil unseres Behandlungsspektrums neben der Versorgung akuter Fälle aus geplanten Operationen. Diese haben wir in Übereinstimmung mit den Anordnungen der Bundesländer weitestgehend abgesagt. Rund die Hälfte unserer Betten in den Kliniken stehen leer.

  • Während wir uns auf der einen Seite mit Hochdruck auf die Versorgung während der Corona-Pandemie vorbereitet haben, haben wir auf der anderen Seite durch die Absage geplanter Behandlungen einen spürbaren Rückgang der Umsätze und in vielen Bereichen auch der Arbeitslast. Dies gilt insbesondere für patientenferne Bereiche: Wo keine Patienten für geplanten Operationen aufgenommen werden, braucht es beispielsweise auch keine Verwaltungskräfte, um deren Aufnahme vorzubereiten.

    Wir haben uns für eine Erhöhung der finanziellen Erstattung durch die Bundesregierung engagiert; dennoch ist der Pauschalbetrag in Höhe von 560 Euro nicht kostendeckend. Um die Umsatzeinbußen abzufangen und um unserer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber nachzukommen, befinden sich daher aktuell an den meisten Standorten ausgewählte Mitarbeitergruppen in Kurzarbeit. Es handelt sich dabei ausschließlich um Personal, das nicht für die Versorgung von Covid-19-Patienten nötig ist. Sobald es die Lage erfordert, sind wir außerdem jederzeit kurzfristig in der Lage, Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückzuholen. Finanzielle Nachteile entstehen unseren Mitarbeitern durch die Kurzarbeit nicht: Wir stocken den Nettolohn freiwillig auf 100 Prozent auf.

Symptome der COVID-19 Erkrankung

Die durch das Corona-Virus SARS CoV-2 verusachte Erkrankung, die COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) genannt wird, wirft für die Wissenschaft aktuell noch viele Fragen auf. Da dieses neuartige Virus erst vor einigen Monaten zum ersten Mal beschrieben wurde, gibt es kaum wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse. Der Wissensstand zu Ursachen, Verlauf und Symptomen der Krankheit unterliegt stetigen Veränderungen. Aufgrund der Beobachtung bisheriger Infektions- und Krankheitsverläufe haben sich jedoch die folgenden Symptome als besonders häufig herauskristallisiert:

  • Fieber (≥ 38,5 °C)
  • trockener Husten
  • Abgeschlagenheit
  • Kurzatmigkeit
  • Muskel-, Kopf- oder Gliederschmerzen
  • Halsschmerzen

Allerdings bedeutet es nicht, dass eine Person mit diesen Symptomen zwangsläufig an COVID-19 erkrankt ist, da diese Beschwerden auch bei anderen Infestionskrankheiten auftreten. Gleichermaßen ist bei andersartigen Symptomen eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus nicht zwingend ausgeschlossen. Es wurden auch bereits weniger häufige Symptome wie zum Beispiel Geschmacks- und Geruchsverlust oder Durchfall sowie atypische und symptomarme Verläufe der Erkrankung bebachtet.

Im Falle einer Infektion sind Verläufe von symptomlos bis zur schweren Lungenentzündung möglich. In 80% sind die Verläufe milde bis moderat. Bei etwa 5% der Infektionen wandert der Erreger in die Lunge und löst eine Lungenentzündung aus, die in besonders schweren Fällen durch ein Lungenversagen (ARDS) zum Tod führen kann.

Umso wichtiger ist es, sich selbst und andere mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vor einer Infektion zu schützen.

Bin ich oder einer meiner Angehörigen besonders gefährdet?

Gerade weil die Verläufe der Infektion mit dem SARS CoV-2 Virus so unterschiedlich sein können, fragt sich jeder, ob er oder ein Angehöriger möglicherweise besonders gefährdet und dem erhöhten Risiko eines schweren Verlaufes ausgesetzt ist. Einzelfälle haben gezeigt, dass es grundsätzlich nahezu jeden treffen kann – unabhängig von Alter und Gesundheitszustand. Dennoch weisen die Statistiken gewisse Tendenzen auf, aus denen man konkrete Risikogruppen ableiten kann. 

Risikogruppen

Zu den Risikogruppen gehören ältere Menschen ab etwa 50 - 60 Jahren sowie Personen mit

  • Chronischen Erkrankungen der Atemwege
  • Geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund von Immundefizienz, Strahlen- oder Chemotherapie bei Krebserkrankungen oder nach Organtransplantationen)
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkankungen
  • Diabetes mellitus
  • Lebererkrankung
  • Adipositas
  • Sonstigen schweren (chronischen und malignen) Grunderkrankungen
Fragen und Antworten zu COVID-19

Die häufigsten Fragen zu COVID-19

Unsere Experten aus verschiedenen Kliniken beantwortet täglich Fragen von Patienten, Angehörigen und besorgten Bürgern. Sie haben die häufigsten Fragen gesammelt und uns Antworten darauf gegeben.