Behandlungsmethoden

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Wichtig für den Behandlungserfolg: Die Analyse Ihrer individuellen Angstauslöser

Damit wir Ihre Angststörung erfolgreich behandeln können, betrachten wir die einzelnen Störungsursachen und deren Zusammenspiel ganz genau. Die intensive Analyse liefert uns Ansatzpunkte für die Angsttherapie. Meist kommen dabei wichtige Hintergründe der Angst zum Vorschein, die zur Entwicklung und Aufrechterhaltung der Angststörung beitragen.

Konservative Behandlungsmethoden

Verhaltenstherapie: Mit neuen Verhaltensweisen überwinden Sie Ihre Ängste

Zentraler Behandlungsansatz bei Angststörungen ist die Psychotherapie, genauer gesagt die kognitive Verhaltenstherapie. Hier lernen Sie, automatische Gedanken und ungünstige Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Um den Angstkreislauf zu durchbrechen, werden Sie lernen, sich mit Ihren Ängsten auseinanderzusetzen und dem Flucht- und Vermeidungsimpuls standzuhalten. Die Angst kann so von der auslösenden Situation entkoppelt werden, und Sie erleben, dass sich Ihre Angst von alleine abbaut. Während der Konfrontation werden die Ängste und die damit verbundenen Katastrophengedanken kurzfristig stärker, bis sie ein Maximum erreichen; danach bauen sie sich langsam wieder ab. Dieser Gewöhnungsprozess kann 20 Minuten, manchmal auch länger dauern.

Werden Sie wieder fit für den Alltag

Ziel der Therapie ist es, Behinderungen oder Einschränkungen in Ihrem Alltag oder Beruf abzubauen bzw. zu überwinden. Sie sollen wieder aktiv am täglichen Leben teilnehmen. Neben psychotherapeutischen Behandlungselementen, wie Gruppen- und Einzeltherapie, sind zusätzliche Maßnahmen sinnvoll. Dazu können Sport- und Bewegungstherapie, physikalische Anwendungen, Entspannungstechniken und berufsbezogene Maßnahmen gehören. Dies wird gemeinsam mit Ihnen vorbesprochen und geplant.

Zu Beginn ermitteln wir körperliche Beschwerden und vereinbaren mit Ihnen realistische Therapieziele. Dabei berücksichtigen wir Ihre persönliche Lebensgeschichte und die jeweils auslösenden sowie aufrechterhaltenden Faktoren, die der Angststörung zugrunde liegen. Bei der Erstellung Ihres Therapieplans beziehen wir zudem Ihre individuellen Ressourcen und Kompetenzen mit ein. Das ist besonders wichtig: Denn Sie können die Rehabilitationsziele nur erreichen, wenn Sie auch aktiv mitarbeiten.