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Schön Klinik Hamburg Eilbek

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Chronische Sprunggelenks-Instabilität

Eine dauerhafte Instabilität des Sprunggelenks kann die Beweglichkeit stark einschränken und den Alltag erheblich belasten. Das Sprunggelenk fängt beim Gehen, Stehen und beim Sport einen Großteil der Belastung ab und verteilt sie. Normalerweise geben stabile Bänder ihm den nötigen Halt. Dehnen sich diese Bänder dauerhaft oder werden sie schwächer, verliert das Gelenk an Festigkeit. Kommt es jedoch infolge von chronischer Bandüberdehnung oder -schwäche zu dauerhafter Nachgiebigkeit, verliert das Gelenk an Stabilität. Mögliche Folgen umfassen wiederholtes Umknicken, persistierende Schmerzen und eine beschleunigte Gelenkabnutzung. In der Schön Klinik Gruppe liegt der Fokus darauf, mittels fundierter Diagnostik und individuell zugeschnittener Behandlungskonzepte die Gelenkstabilität und somit die Lebensqualität der Betroffenen langfristig zu fördern.

Behandlung der chronischen Sprunggelenks-Instabilität in Hamburg

Expertise im Fachzentrum

Die chronische Instabilität des Sprunggelenks schränkt Betroffene im Alltag und bei sportlichen Aktivitäten häufig erheblich ein. Eine nachhaltige Behandlung ist erforderlich, um Schmerzen zu lindern, erneuten Verletzungen vorzubeugen und die Gelenkfunktion langfristig zu sichern. In Hamburg bietet die Schön Klinik Hamburg Eilbek ein hochqualifiziertes Therapiespektrum, das sowohl konservative als auch operative Verfahren umfasst.

Im Fachzentrum für Orthopädie der Schön Klinik Hamburg Eilbek stehen erfahrene Spezialisten bereit, um Patienten individuell zu betreuen. Ziel ist es, die bestmögliche Therapie für jede Patientin und jeden Patienten umzusetzen, um die Stabilität des Sprunggelenks dauerhaft wiederherzustellen. Der interdisziplinäre Ansatz und die enge Kooperation mit weiteren medizinischen Disziplinen ermöglichen eine umfassende Behandlung auf höchstem Niveau.

Vater und Tochter spielen gemeinsam Fußball auf sonniger Wiese im Park, beide bewegen sich aktiv

Konservative Therapiemöglichkeiten

Die konservative Therapie ist in den meisten Fällen die erste Wahl bei chronischer Sprunggelenks-Instabilität und zielt auf die Wiederherstellung der funktionellen Stabilität ab. Wesentlicher Bestandteil ist ein individuell zugeschnittenes physiotherapeutisches Training, das insbesondere das propriozeptive Training, also die Verbesserung der Eigenwahrnehmung und Kontrolle des Sprunggelenks, beinhaltet. Übungen auf instabilen Unterlagen, gezielte Kräftigung der Peronealmuskulatur sowie Koordinationsschulung sind zentrale Elemente. Ergänzt wird das Training durch den temporären Einsatz von Orthesen oder Tape-Verbänden zum Schutz des Gelenks bei Alltagsaktivitäten und Sport.

Das strukturierte Rehabilitationsprogramm wird engmaschig von erfahrenen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten begleitet. Um dauerhaft stabile Verhältnisse zu erzielen, ist die aktive Mitarbeit der Patientinnen und Patienten essenziell. Die Übungen werden in zunehmender Intensität und Schwierigkeit gestaltet und müssen auch eigenständig über einen längeren Zeitraum fortgesetzt werden. Eine Anpassung des Schuhwerks, insbesondere bei Fußfehlstellungen, kann ergänzend sinnvoll sein, um die Last optimal auf das Gelenk zu verteilen und erneute Verletzungen zu vermeiden.

Operative Verfahren und Nachbehandlung

Sollte die konservative Behandlung über einen Zeitraum von mehreren Monaten nicht zu einer zufriedenstellenden Besserung führen oder liegt eine ausgeprägte mechanische Instabilität vor, wird eine operative Therapie indiziert. In der Schön Klinik Hamburg Eilbek kommen moderne minimalinvasive sowie offene chirurgische Verfahren zur Anwendung. Im Rahmen der Operation erfolgt in der Regel eine anatomische Rekonstruktion der verletzten Bandstrukturen, um die Stabilität des Sprunggelenks gezielt wiederherzustellen.

Das internationale Standardverfahren, die modifizierte Broström-Gould-Technik, beinhaltet die Raffung und Wiederbefestigung der Bandanteile am Außenknöchel sowie gegebenenfalls die Verstärkung durch bindegewebige Strukturen. Bei komplexen Fällen oder bei insuffizientem Eigengewebe werden körpereigene Sehnentransplantate eingesetzt, um die mechanische Stabilität zu gewährleisten. Nach dem Eingriff führt ein strukturiertes Rehabilitationsprogramm schrittweise zur vollen Belastbarkeit zurück. Die frühe physiotherapeutische Mobilisation, die Kontrolle der Wundheilung sowie die schrittweise Steigerung der Belastung sichern das gute Langzeitergebnis. In den meisten Fällen ist eine vollständige Rückkehr ins Berufsleben und zu sportlicher Aktivität innerhalb von drei bis sechs Monaten realistisch.

Patientinnen und Patienten profitieren im Fachzentrum der Schön Klinik Hamburg Eilbek von fundierter Expertise, modernster Medizintechnik und einer auf individuelle Bedürfnisse abgestimmten Therapieplanung. Ziel ist stets die Wiedererlangung einer sicheren Bewegungsfähigkeit und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität.

Mehr zum Krankheitsbild (Symptome & Diagnostik)

Weitere Informationen zur Behandlung im Fachzentrum

Unsere Spezialisten bei einer chronischen Sprunggelenks-Instabilität

Dr. Sönke Menkens
OBERARZT

Dr. Sönke Menkens

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Facharzt für Chirurgie
Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie
Fußchirurg (GFFC)
Sportarzt (GOTS)