Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Christian Friedrich Weber, MHBA
Facharzt für Anästhesiologie
Zusatz-Weiterbildungen
Notfallmedizin
Intensivmedizin
Palliativmedizin
Klinische Akut- und Notfallmedizin
Ein Maximum an Sicherheit, eine nachhaltige Schmerz- und Angstfreiheit sowie ein Minimum an Nebenwirkungen oder Komplikationen während Ihrer gesamten operativen Versorgung: Das sind die Hauptaufgaben der Anästhesie und operativen Intensivmedizin. Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten wir mit einem hoch qualifizierten Team aus Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften, unterstützt durch eine moderne medizintechnische Ausstattung mit Narkose- und Überwachungsgeräten.
Was uns besonders auszeichnet: Für Contergangeschädigte bieten wir eine individuell abgestimmte stationäre Schmerztherapie sowie ein spezielles Behandlungsangebot an.
Das erfahrene Anästhesistenteam begleitet Sie vor, während und nach Ihrer Operation. Um Ihren Gesundheitszustand korrekt einschätzen zu können, führt die Anästhesistin oder der Anästhesist mit Ihnen im Vorfeld in unserer Anästhesie-Sprechstunde oder in Ihrem Patientenzimmer ein persönliches Gespräch zur Narkose-Aufklärung. Falls Zusatzuntersuchungen notwendig werden, können diese veranlasst werden, um Ihre Sicherheit zu erhöhen. Gemeinsam mit Ihnen wählt die Anästhesistin oder der Anästhesist, basierend auf Ihrem Gesundheitszustand und Wunsch, das geeignetste Narkoseverfahren aus. Dies kann eine Vollnarkose oder eine Regionalanästhesie sein, eventuell auch eine Kombination beider Verfahren.
Die Regionalanästhesie bietet für viele Operationen Vorteile. Bei der Spinalanästhesie bekommen Sie nur ein Lokalanästhetikum, die Belastung des Körpers durch Medikamente ist gering. Während der Spinalanästhesie können Sie durch eine leichte Sedierung, ähnlich einer Narkose, schlafen oder Musik hören. Ist für den Eingriff eine Spinalanästhesie möglich, führen wir in 70 Prozent der Fälle diese Eingriffe so durch. Auch kann bei einer Vollnarkose eine zusätzliche sogenannte Periduralanästhesie sinnvoll sein. Sie erlaubt eine schmerzfreie Mobilisation, senkt die Komplikationsrate und kann Ihren Krankenhausaufenthalt verkürzen. Nach dem operativen Eingriff wird die Schmerztherapie direkt im Aufwachraum unter der ständigen Aufsicht von Anästhesie-Fachpflegekräften weitergeführt.
Vor Ihrem Eingriff führen eine Ärztin oder ein Arzt der Fachabteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerzmedizin ein persönliches Gespräch mit Ihnen. Dabei erfassen wir Ihre Vorerkrankungen, Ihre aktuelle Medikation und gehen auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein. Sie haben selbstverständlich die Möglichkeit, alle Ihre Fragen zu stellen. Gemeinsam legen wir das für Sie passende Narkoseverfahren fest.
Im Aufklärungsgespräch informieren wir Sie ausführlich über die geplante Form der Narkose. Wir erfragen wichtige medizinische Informationen wie Vorerkrankungen, Allergien und frühere Narkoseerfahrungen und besprechen mögliche Nebenwirkungen. Auf Wunsch erhalten Sie eine Kopie der Unterlagen. Unser Ziel ist, dass Sie umfassend informiert und sicher in den Eingriff gehen.
Es ist vollkommen normal, vor einer Operation nervös oder ängstlich zu sein. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Sorgen und Fragen in Ruhe zu besprechen. Unser erfahrenes Team begleitet Sie einfühlsam durch den gesamten Ablauf und steht Ihnen jederzeit unterstützend zur Seite.
Die Nüchternheit vor einer Narkose ist entscheidend, um zu verhindern, dass Mageninhalt in die Lunge gelangt. Dies erhöht Ihre Sicherheit während des Eingriffs erheblich. Wir informieren Sie genau, bis wann Sie essen und trinken dürfen. In der Regel gilt: Bis sechs Stunden vor der Narkose dürfen Sie essen, bis zwei Stunden vorher klare Flüssigkeiten trinken. Bitte halten Sie diese Zeiten unbedingt ein.
Viele Medikamente können und sollen auch am Tag der Operation weiter eingenommen werden. Es gibt jedoch Ausnahmen, beispielsweise bei Blutverdünnern, bestimmten Diabetes- oder Blutdruckmedikamenten. Dies besprechen wir individuell mit Ihnen im Aufklärungsgespräch. Bitte bringen Sie eine aktuelle Medikamentenliste sowie – falls vorhanden – aktuelle Laborwerte und Befunde anderer Ärztinnen und Ärzte mit.
Eine akute Infektion kann die Narkose beeinflussen, insbesondere bei Husten oder Fieber. Bitte informieren Sie uns frühzeitig, wenn Sie sich krank fühlen. Gemeinsam entscheiden wir, ob der Eingriff wie geplant stattfinden kann. Ihre Sicherheit steht für uns immer an erster Stelle.
Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Allgemeinanästhesie (Vollnarkose), Rückenmarksanästhesie (Spinalanästhesie) und Regionalanästhesie. Welche Methode für Sie am besten geeignet ist, hängt vom geplanten Eingriff, Ihrer Gesundheit und Ihrer Medikation ab. Wir beraten Sie individuell und berücksichtigen Ihre Wünsche. Häufig sind auch Kombinationen möglich.
Bei einer Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) schlafen Sie während der Operation und bekommen nichts mit. Bei einer Regionalanästhesie wird nur ein bestimmter Körperbereich betäubt, Sie können dabei wach bleiben oder auf Wunsch in einen leichten Schlaf versetzt werden. Beide Verfahren sind bewährt und sicher. Wir erläutern Ihnen gerne die jeweiligen Vor- und Nachteile für Ihre Situation.
Im Operationsbereich erhalten Sie zunächst Sauerstoff über eine Maske. Die Narkosemedikamente werden über eine Infusion in eine Vene verabreicht, sodass Sie innerhalb weniger Sekunden einschlafen. Während der Operation überwachen wir Ihre Atmung und Ihren Kreislauf kontinuierlich. Nach dem Eingriff werden Sie im Aufwachraum betreut und wachen dort langsam wieder auf.
Nein, während einer Vollnarkose nehmen Sie die Operation nicht bewusst wahr. Wir überwachen die Narkosetiefe kontinuierlich, um eine ausreichende Wirkung der Medikamente sicherzustellen.
Nach der Operation werden Sie im Aufwachraum engmaschig überwacht. Wir kontrollieren Ihre Atmung, Ihren Kreislauf und Ihr Wohlbefinden. Bei Bedarf erhalten Sie Schmerzmittel oder Medikamente gegen Übelkeit. Sobald Sie ausreichend wach sind, bieten wir Ihnen etwas Lutscheis an. Nach etwa ein bis zwei Stunden werden Sie auf die Station oder nach Hause verlegt.
Übelkeit nach einer Narkose kann auftreten, ist aber gut behandelbar. Bereits während der Narkoseeinleitung und -ausleitung erhalten Sie vorbeugend Medikamente. Sollte dennoch Übelkeit auftreten, verabreichen wir im Aufwachraum wirksame Mittel. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie in der Vergangenheit bereits starke Übelkeit nach einer Narkose hatten – dann können wir das Narkosekonzept gezielt anpassen.
Nach einer ambulanten Narkose sollten Sie sich am selben Tag nicht allein versorgen. Sie dürfen kein Fahrzeug führen und keine wichtigen Entscheidungen treffen. Eine erwachsene Begleitperson sollte Sie nach Hause bringen und für 24 Stunden betreuen. Wir erläutern Ihnen die Details gerne im persönlichen Gespräch. Sollte eine Übernachtung im Krankenhaus notwendig werden, informieren wir Sie rechtzeitig.
Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen können bis zum nächsten Tag anhalten. Daher empfehlen wir, sich am Operationstag zu schonen. Wann Sie wieder voll belastbar sind, hängt auch vom jeweiligen Eingriff ab. Wir beraten Sie hierzu individuell.
Ja, moderne Narkoseverfahren sind heute sehr sicher. Während der gesamten Operation werden Sie von einem erfahrenen Team aus Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften überwacht. Die Medikamente werden individuell dosiert und laufend angepasst, sodass Risiken und Reaktionen des Körpers sehr gut kontrolliert werden können.
Vorübergehende Verwirrtheit oder Konzentrationsstörungen können insbesondere bei älteren Patientinnen und Patienten auftreten. Langfristige Einschränkungen sind jedoch selten. Wir achten auf eine angemessene Narkosetiefe und messen diese kontinuierlich, um unnötig tiefe oder lange Narkosen zu vermeiden. Gerne informieren wir Sie im Aufklärungsgespräch ausführlich zu diesem Thema.
Sie möchten Ihre Weiterbildung in der Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin oder Schmerztherapie beginnen oder fortsetzen? Dann sind Sie im Fachzentrum für Anästhesiologie der Schön Klinik Hamburg Eilbek genau richtig.
Wir suchen engagierte Weiterbildungsassistentinnen und Weiterbildungsassistenten sowie Fachärztinnen und Fachärzte, die unser Team verstärken möchten. Bewerben Sie sich initiativ und werden Sie Teil einer der größten und modernsten Kliniken Hamburgs.
Ihr Einstieg bei uns ist unkompliziert:
Nach Ihrer Kontaktaufnahme laden wir Sie gerne zu einer persönlichen Hospitation ein. So erhalten Sie einen authentischen Einblick in unser Team, unsere Arbeitsweise sowie das breite klinische, intensiv- und notfallmedizinische Spektrum der Schön Klinik Hamburg Eilbek.
Strukturierte und transparente Weiterbildung:
Ein zentraler Schwerpunkt unseres Fachzentrums ist eine strukturierte, verlässliche und transparent organisierte Weiterbildung. Unsere Weiterbildungskonzepte sind klar definiert, eLogbuch-basiert und orientieren sich an der aktuellen Weiterbildungsordnung.
Ihre Vorteile bei uns:
Weiterbildungscurricula zum Download:
Die aktuellen Weiterbildungscurricula für Anästhesiologie sowie für die Zusatz-Weiterbildung Intensivmedizin finden Sie hier als Download.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Bei Fragen oder Interesse an einer Mitarbeit steht Ihnen das Team der Schön Klinik Hamburg Eilbek jederzeit gerne zur Verfügung.
Neue Kolleginnen und Kollegen werden bei uns schrittweise und eng begleitet eingearbeitet. In den ersten Wochen arbeiten Sie gemeinsam mit erfahrenen Fachärztinnen, Fachärzten, Oberärztinnen und Oberärzten. Ziel ist ein sicherer Kompetenzaufbau mit zunehmender Eigenständigkeit. Feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Außerhalb der Regelarbeitszeit besteht eine klare fachärztliche Hintergrundstruktur. Es ist jederzeit fachärztliche Unterstützung verfügbar, sodass Sie sich auch in anspruchsvollen Situationen auf erfahrene Kolleginnen und Kollegen verlassen können.
Ja, die Weiterbildung erfolgt nach einem klaren, schriftlichen Curriculum mit definierten Rotationen, externen Hospitationen und festgelegten Lernzielen. Fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten – insbesondere in den Bereichen Regionalanästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin – werden durch regelmäßige Fortbildungen vertieft und schrittweise aufgebaut. Mehr Informationen dazu oben.
Die Regionalanästhesie ist ein zentraler Bestandteil unserer Fachabteilung und der Weiterbildung. Sie erlernen die verschiedenen Verfahren schrittweise unter Anleitung, einschließlich moderner Ultraschalltechniken. Für rückenmarksnahe Verfahren steht Ihnen ein realistisches Trainings-Phantom zur Verfügung. Mit zunehmender Erfahrung übernehmen Sie eigenständig Blockaden. Zusätzlich erhalten Sie pro Jahr zehn bezahlte Fortbildungstage, die Sie nach Ihren individuellen Wünschen einsetzen können.
Regelmäßiges Feedback ist fest in unserem Ausbildungskonzept verankert. Neben den morgendlichen Frühbesprechungen und direkter Rückmeldung im Arbeitsalltag finden strukturierte Gespräche zur Entwicklung und Zielplanung statt. So können Ihre Fortschritte optimal begleitet werden. Auch Ihre Wünsche zu Rotationen werden dabei berücksichtigt.
Ja, neue ärztliche Kolleginnen und Kollegen erhalten feste, erfahrene Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Team. Unser Mentoring-Programm unterstützt Sie sowohl in Ihrer fachlichen als auch persönlichen Eingewöhnungsphase. So möchten wir Ihnen den Einstieg und die Integration ins Team so angenehm wie möglich gestalten.
Nach Ihrer Online-Bewerbung über unser Bewerber-Portal melden wir uns zeitnah bei Ihnen zurück. Häufig laden wir Sie zunächst zu einer Hospitation ein, die wir nach Möglichkeit direkt mit einem persönlichen Gespräch mit dem Chefarzt verbinden. So können Sie sich ein umfassendes Bild von unserem Team, unserer Arbeitsweise und Ihren Entwicklungsperspektiven machen. Ihre Fragen beantworten wir gerne auch vorab per E-Mail nach Kontaktaufnahme über unser Kontaktformular.
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OP-Manager (IHK)
Zusatzbezeichnung Rettungsmedizin
Leitender Notarzt
Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin
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Fachkunde "Arzt im Rettungsdienst"
Fachärztin für Anästhesie
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Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
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Zusatzweiterbildung Notfallmedizin Zusatzbezeichnung spezielle Intensivmedizin
Zusatzqualifikation:
Instruktorin der AHA für ACLS und PALS am IfN
Instruktorin für Traumamanagement Schockraum am IfN
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Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin
Zusatzbezeichnung: spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin
Zusatzqualifikation: ATLS Provider
David Beckmann FA Notfall
Sven Beutel FA Notfall, ÄLRD
Dr. Juan Cano Soto FA Notfall
Dr. Ilka Christensen FÄ Notfall
Caspar Daniel FA Notfall
Dr. Alexandra Dobinsky FÄ Notfall, Intensiv
Christin Enzenauer FÄ Notfall, Intensiv
Dirk Frommann FA Notfall
Anne Jirasek FÄ
Felix Pellnitz FA
Sieglinde Rehm FA Notfall
Dr. Eva Romswinkel FÄ Notfall
Dr. Stefan Schenk FA Notfall
Dr. Caroline Schwachulla FÄ Notfall, Intensiv
Dr. Anna Singh FÄ Notfall
Ärztinnen/Ärzte in Weiterbildung
Victoria Böhmer
Lara Broszeit
Christian Burfeindt
Kian Deheshwar
Navina Deutscher
Yvonne Eiselt
Javier Esquivel
Julia Fischbuch
Nicole Häringer
Alexander Hinrichs
Hans Kessler
Sebastian Klempt
Dr. Lisa Krieglstein
Hannah Mascolo
Dr. Gwendolyn Meyer
Adina Pfeil
Hanka Piesche
Maxim Prus
Maximilian Schwepcke
Sina Shafiei
Sie haben Fragen oder interessieren sich für unser Behandlungsangebot? Bitte kontaktieren Sie uns!
Die Anästhesie-Vorbesprechung zu Ihrer OP findet montags bis freitags zwischen 8:30 und 15:45 Uhr statt.
Bitte kontaktieren Sie uns für das spezielle Behandlunsgangebot für Contergan-Geschädigte.
Termine ausschließlich nach Vereinbarung.

