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Schön Klinik Hamburg Eilbek

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Fachzentrum für Adipositaschirurgie in Hamburg Eilbek

Von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) zertifiziertes Exzellenzzentrum

Das Fachzentrum für Adipositaschirurgie der Schön Klinik Hamburg Eilbek bietet eine umfassende Behandlung von Adipositas. Unser spezialisiertes Team begleitet Sie von der ersten Vorstellung über die individuell geeignete Behandlung bis zur langfristigen Nachsorge.

Zum Behandlungsspektrum gehören unter anderem Schlauchmagen-, Magenbypass- und Revisionsoperationen. Welche Behandlung für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer persönlichen Situation, Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte und möglichen Begleiterkrankungen ab. Dabei prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, welche Behandlung zu Ihrer persönlichen Situation, Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte und möglichen Begleiterkrankungen passt.

 

Eine Frau in einem roten Shirt legt ein Zentimeterband um ihre Hüften und zeigt, dass sie sehr viel Gewicht verloren hat

Mit rund 1.200 Operationen, etwa 1.600 Erstvorstellungen und rund 6.000 Nachsorgeterminen pro Jahr gehört das Fachzentrum für Adipositaschirurgie in der Schön Klinik Hamburg Eilbek zu den größten Einrichtungen für Adipositaschirurgie in Deutschland.

Das Fachzentrum für Adipositaschirurgie der Schön Klinik Hamburg Eilbek ist von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) als „Exzellenzzentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie“ zertifiziert. Damit gehört unser Fachzentrum zu den nur sieben Kliniken in Deutschland, die diese Zertifizierung tragen.

Logo DGAV CAADIP Exzellenzzentrum für Hernienchirurgie auf weißem Hintergrund.

Was ist Adipositas?

Adipositas ist eine chronische Erkrankung, bei der sich übermäßig viel Körperfett ansammelt und die Gesundheit dauerhaft beeinträchtigen kann. Zur medizinischen Einordnung wird häufig der Body-Mass-Index (BMI) herangezogen. Er setzt das Körpergewicht ins Verhältnis zur Körpergröße. Von Adipositas spricht man in der Regel ab einem BMI von 30.

Welche gesundheitlichen Folgen kann Adipositas haben?

Adipositas steht unter anderem mit Typ-2-Diabetes, Fettleber, Bluthochdruck, Schlafapnoe und Gelenkerkrankungen in Zusammenhang. Auch das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen kann erhöht sein. Viele Betroffene leiden zudem körperlich und psychisch unter der Erkrankung.

Welche Ursachen hat Adipositas?

Die Ursachen sind vielfältig. Neben genetischen und hormonellen Einflüssen können beispielsweise Stoffwechselveränderungen, psychische Belastungen, Bewegungsmangel und gesellschaftliche Rahmenbedingungen eine Rolle spielen. Adipositas ist daher keine Frage mangelnder Willenskraft. Viele Betroffene haben bereits zahlreiche Diäten und andere konservative Behandlungsversuche hinter sich, ohne ihr Gewicht dauerhaft reduzieren zu können.

Wie wird Adipositas behandelt?

Eine erfolgreiche Behandlung setzt an mehreren Punkten an. Sie umfasst in der Regel eine Veränderung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten sowie eine medizinische und gegebenenfalls psychologische Begleitung. Medikamente zur Gewichtsreduktion haben die Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren erweitert. Ob eine medikamentöse Therapie, eine Operation oder eine Kombination verschiedener Verfahren infrage kommt, hängt von der individuellen gesundheitlichen Situation ab.

Wann kommt eine Operation infrage?

Für Menschen mit schwerer Adipositas kann ein bariatrischer Eingriff eine wirksame Behandlungsoption sein. Zu den etablierten Verfahren gehören unter anderem der Schlauchmagen und der Magenbypass. Die Operation ist dabei kein alleiniger Behandlungsschritt, sondern Teil eines umfassenden Konzepts mit langfristiger Nachsorge. Dazu gehören insbesondere Ernährungsberatung, Bewegungstherapie und die medizinische Begleitung bei der Anpassung des Lebensstils.

Unser spezialisiertes Team bespricht mit Ihnen, welche Behandlungsmöglichkeiten für Sie geeignet sind. Dabei berücksichtigen wir unter anderem Ihren Body-Mass-Index (BMI), bestehende Begleiterkrankungen, frühere Therapieversuche und Ihre persönliche Lebenssituation.

Was ist der BMI?

Zur medizinischen Einordnung wird häufig der Body-Mass-Index (BMI) herangezogen. Er setzt das Körpergewicht in Kilogramm ins Verhältnis zum Quadrat der Körpergröße in Metern. Die Formel lautet:

BMI = Körpergewicht (kg) ÷ Körpergröße (m)²

Ab einem BMI von 30 spricht man medizinisch von Adipositas. Ihren persönlichen BMI können Sie bequem mit unserem BMI-Rechner ermitteln.

Fragebogen vor Ihrem ersten Termin

Wenn Sie sich zum ersten Mal in unserem Fachzentrum für Adipositaschirurgie vorstellen möchten, benötigen wir vorab einen vollständig ausgefüllten Fragebogen für Erstvorstellerinnen und Erstvorsteller.

Bitte laden Sie den Fragebogen herunter, drucken Sie ihn aus und füllen Sie ihn vollständig aus. Senden Sie das ausgefüllte Formular anschließend per E-Mail oder per Post an unser Fachzentrum. Nach Eingang des Fragebogens melden wir uns bei Ihnen zur Vereinbarung eines Termins.

Die Angaben helfen unserem Behandlungsteam, sich auf Ihre persönliche Situation vorzubereiten und Sie im Erstgespräch gezielt zu beraten.

Fragebogen für Erstvorstellerinnen und Erstvorsteller hier herunterladen
Dateigröße PDF: 447.47 KB

Patientenseminar: Nie wieder XXL

Wir freuen uns, dass wir Ihnen auch weiterhin wieder regelmäßig unsere erfolgreichen Patientenseminare Nie wieder XXL anbieten können. Die Seminare finden Online per Teams statt. Chefarzt Dr. Johannes Sander erklärt alles rund um die Themen Adipositas, Adipositaschirurgie, Operationsmethoden und unsere Nachsorge, die wir Ihnen in ebenfalls unserer Klinik anbieten.

Die nächsten Termine für 2026 (Beginn jeweils 17:00 Uhr):

  • 22. September
  • 10. November

Gerne erinnern wir Sie per Mail an die nächsten Seminar-Termine. Den Einwahllink bekommen Sie ebenfalls per Mail. Bitte tragen Sie sich dazu in unseren Verteiler ein - eine Abmeldung ist selbstverständlich jederzeit möglich. Hier eintragen


Wir freuen uns auf Sie!

Das Team an Ihrer Seite

Im Fachzentrum für Adipositaschirurgie der Schön Klinik Hamburg Eilbek begleitet Sie ein interdisziplinäres Team auf Ihrem gesamten Behandlungsweg. Dazu gehören erfahrene Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen sowie Fachkräfte aus den Bereichen Ernährungsberatung, Bewegung und Psychologie. Gemeinsam betrachten sie Ihre individuelle Situation und stimmen die Behandlung auf Ihre gesundheitlichen Bedürfnisse ab.

Dr. Johannes Sander, Chefarzt des Fachzentrums, hat die Adipositaschirurgie an der Schön Klinik Hamburg Eilbek mit aufgebaut und ihre Entwicklung über mehr als 20 Jahre maßgeblich mitgeprägt. Seine Erfahrung und die des gesamten Teams bilden die Grundlage für ein Behandlungskonzept, das medizinische, ernährungsbezogene, psychologische und bewegungstherapeutische Aspekte miteinander verbindet.

Ob eine Operation infrage kommt und welches Verfahren geeignet ist, wird auf der Grundlage Ihrer medizinischen Vorgeschichte, Ihrer Begleiterkrankungen und Ihrer individuellen Situation in einem persönlichen Gespräch geklärt. Wenn die medizinischen Voraussetzungen vorliegen, werden die Eingriffe möglichst minimalinvasiv durchgeführt.

Fünf medizinische Fachkräfte in weißen Polo-Shirts mit Namensschildern lächeln vor hellgrauem Hintergrund

Unser Behandlungsziel: mehr Lebensqualität

Das Ziel unserer Behandlung ist nicht eine bestimmte Zahl auf der Waage, sondern eine deutliche und nachhaltige Verbesserung Ihrer Lebensqualität. Schwere Adipositas ist mit einer Vielzahl von Begleiterkrankungen verbunden, die Ihre körperliche und seelische Gesundheit erheblich beeinflussen können. Eine erfolgreiche Behandlung kann das Risiko dieser Erkrankungen deutlich senken oder bestehende Beschwerden lindern. So zeigt die medizinische Erfahrung, dass ein Typ-2-Diabetes nach einer Adipositasoperation in vielen Fällen deutlich besser einstellbar ist oder die Beschwerden erheblich zurückgehen.

Wir wissen, dass viele Betroffene einen langen Weg hinter sich haben, bevor sie den Schritt in unser Zentrum wagen. Unser Team begegnet Ihnen mit Respekt und ohne Vorurteile. Im Mittelpunkt steht Ihre individuelle Situation.

Unser Leistungsspektrum

Wir begleiten Sie von der ersten Untersuchung bis zur langfristigen Nachsorge. Unser Behandlungsspektrum umfasst:

Diagnostik und Vorbereitung: Vor einer Behandlung führen wir eine sorgfältige medizinische Untersuchung durch. Sie bildet die Grundlage für die Wahl des geeigneten Behandlungswegs.

Konservative Therapie: Ernährungsberatung, Motivations- und Verhaltenstraining sowie bei Bedarf der Einsatz eines Magenballons gehören zu unseren nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten. Teile dieser Begleitung erfolgen in Kooperation mit spezialisierten Partnerinnen und Partnern.

Operative Behandlung: Zu unseren operativen Verfahren gehören der Schlauchmagen, der Magenbypass, Umwandlungsoperationen sowie komplexe Revisionseingriffe. Welches Verfahren für Sie infrage kommt, besprechen wir gemeinsam auf der Grundlage Ihrer medizinischen Vorgeschichte und Ihrer persönlichen Situation.

Langfristige Nachsorge: Eine regelmäßige Nachsorge ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie dient dazu, den Behandlungserfolg langfristig zu sichern, Ihre Gesundheit zu beobachten und bei Bedarf frühzeitig einzugreifen. Auch hier arbeiten wir mit spezialisierten Partnerinnen und Partnern zusammen.

Multimodales Konzept – Ihre Vorbereitung auf die Adipositasoperation

Der Weg zu einer bariatrischen Operation beginnt lange vor dem Eingriff selbst. Das Multimodale Konzept ist ein strukturiertes, ganzheitliches Vorbereitungsprogramm, das medizinische Leitlinien vorschreiben und das in der Schön Klinik Hamburg Eilbek individuell und patientenzentriert begleitet wird.

Was ist das Multimodale Konzept?

Das Multimodale Konzept bereitet Sie umfassend auf eine Adipositasoperation vor und begleitet Sie auf dem Weg zu einer nachhaltigen Lebensstiländerung. Es dauert in der Regel sieben Monate und umfasst drei therapeutische Kernbereiche: Ernährungstherapie, Bewegungsprogramm und psychologische Begleitung. In bestimmten medizinisch begründeten Fällen kann das Programm auf drei Monate verkürzt werden.

Das Konzept verfolgt zwei gleichwertige Ziele: Es bereitet Sie gezielt auf die Operation und das Leben danach vor und zeigt Ihnen gleichzeitig, wie eine dauerhafte Verhaltensänderung im Alltag gelingen kann. Eigeninitiative und persönliche Motivation sind dabei zentrale Voraussetzungen für einen langfristigen Therapieerfolg.

Ihr Weg durch das Multimodale Konzept

Erstgespräch und Anamnese

Zu Beginn füllen Sie unseren Erstvorstellerfragebogen aus und senden ihn an uns zurück. Anschließend besprechen wir Ihre persönliche Situation in einem ausführlichen ärztlichen Gespräch. Der Termin findet in der Klinik oder auf Wunsch als Videosprechstunde statt. Gemeinsam klären wir die weiteren Schritte Ihrer Behandlung.

Ernährungstherapie

Während des Programms nehmen Sie regelmäßig an einer Ernährungstherapie teil. Dabei geht es nicht um kurzfristige Diäten oder starre Vorgaben. Sie setzen sich mit Ihren bisherigen Essgewohnheiten auseinander und entwickeln gemeinsam mit unseren Ernährungsfachkräften Lösungen, die zu Ihrem Alltag passen. Außerdem erfahren Sie, welche Bedeutung Portionsgrößen, Mahlzeitenstruktur, Eiweiß und Vitamine für die Ernährung nach einer Operation haben. Viele gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten der Ernährungsberatung. Sprechen Sie Ihren Hausarzt auf eine Notwendigkeitsbescheinigung an.

Bewegungsprogramm

Ein wöchentliches Bewegungsprogramm ergänzt die Ernährungstherapie. Die Übungen werden an Ihre körperlichen Voraussetzungen angepasst und sollen Ihnen helfen, regelmäßige Aktivität in Ihren Alltag einzubauen. Bewegung kann unter anderem die Muskelkraft, die körperliche Belastbarkeit und das allgemeine Wohlbefinden fördern. Wichtig ist vor allem, dass Sie eine Bewegungsform finden, die Sie dauerhaft ausüben können.

Seminar für Patientinnen und Patienten

In einem speziellen Online-Seminar "Nie wieder XXL" erhalten Sie von Chefarzt Dr. Johannes Sander verständliche Informationen über Adipositas, die verschiedenen Operationsverfahren und die Veränderungen nach dem Eingriff. Sie lernen, worauf es in der Zeit nach der Operation ankommt und welche Anforderungen die Behandlung an Ihren Alltag stellt. So können Sie Ihre Entscheidung gut informiert treffen und sich gezielt auf die nächsten Schritte vorbereiten (siehe auch Text weiter oben).

Psychosomatisches Gespräch

Ein ausführliches Gespräch mit Psychologinnen oder Psychologen beziehungsweise Ärztinnen oder Ärzten unserer Psychosomatik ist ebenfalls vorgesehen. Dabei betrachten wir gemeinsam mögliche psychische und soziale Einflussfaktoren. Zudem besprechen wir Veränderungen, die mit einer Operation und der anschließenden Gewichtsabnahme verbunden sein können. Die psychologische Einschätzung dient dazu, mögliche Gründe zu erkennen, die gegen einen Eingriff sprechen könnten.

Ärztliche Entscheidung und Operation

Wenn die erforderlichen Untersuchungen und Gespräche abgeschlossen sind, bewerten wir gemeinsam Ihre Voraussetzungen für eine Operation. Sind alle notwendigen Bedingungen erfüllt, planen wir den Eingriff und führen ihn in unserer Klinik durch.

Nachsorge und langfristige Begleitung

Auch nach der Operation bleiben wir an Ihrer Seite. Regelmäßige Termine bei unseren Ärztinnen und Ärzten sowie in der Ernährungstherapie helfen dabei, den weiteren Verlauf zu begleiten und Fragen frühzeitig zu klären. Dabei unterstützen wir Sie, die neuen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten dauerhaft in Ihren Alltag zu integrieren.

FAQs - Häufige Fragen zu Adipositas und Adipositasoperationen

Adipositas ist eine chronische Erkrankung, die durch starkes Übergewicht mit negativen Folgen für die Gesundheit und die Lebensqualität gekennzeichnet ist. Ein übliches Maß ist der Body-Mass-Index (BMI): das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern. Ab einem BMI von 30 liegt eine Adipositas vor. Ab einem BMI von 40 sprechen Mediziner von einer schweren, krankhaften Adipositas, bei der eine professionelle medizinische Behandlung dringend empfohlen wird. Aber auch bei niedrigeren BMI-Werten ist eine medizinische Behandlung erforderlich, wenn es bereits zu ernsthaften Folgeerkrankungen gekommen ist.

Starkes Übergewicht erhöht das Risiko für schwerwiegende Begleiterkrankungen erheblich. Dazu gehören Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herzschwäche (Herzinsuffizienz), nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe), Gelenkverschleiß, die nicht-alkoholische Fettleber sowie bestimmte Krebsarten. Auch seelische Belastungen wie Depressionen treten bei Adipositas häufiger auf. Eine gezielte Adipositas-Therapie kann das Risiko für diese Folgeerkrankungen nachweislich und dauerhaft senken. Darüber hinaus bessern sich die meisten der oben genannten Folgeerkrankungen rasch, wenn das Gewicht sinkt. Manche, wie z.B. der Diabetes Typ 2 oder der Bluthochdruck, gehen vorübergehend in Remission oder verschwinden sogar dauerhaft.

Schweres Übergewicht ist keine Frage von mangelnder Disziplin oder Willensstärke. Komplexe Stoffwechselprozesse, genetische Veranlagungen und hormonelle Faktoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung. Bei einer ausgeprägten Adipositas führen herkömmliche Diäten und Sportprogramme allein langfristig leider selten zum Erfolg. Aus diesem Grund bietet unser Zentrum in Hamburg Eilbek ein strukturiertes, multimodales Behandlungsprogramm an, das alle körperlichen und seelischen Faktoren berücksichtigt.

Die Erfahrung des behandelnden Teams ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg und die Sicherheit Ihrer Therapie. Wir bündeln die gesammelte Expertise aus mehr als 25 Jahren Adipositastherapie und mit jährlich rund 1.600 Erstvorstellungen von neuen Patientinnen und Patienten sowie etwa 1.200 durchgeführten Adipositas-Operationen gehört unser Fachzentrum in Hamburg zu den größten und erfahrensten Einrichtungen in ganz Deutschland. Ebenso wichtig wie der chirurgische Eingriff selbst ist uns die langfristige Begleitung: Pro Jahr führen wir rund 6.000 Nachsorgetermine in unserer Hamburger Klinik und im angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) durch. Diese hohen Fallzahlen garantieren Ihnen ein Höchstmaß an medizinischer Expertise, eingespielte Prozesse und eine engmaschige, sichere Betreuung in jeder Phase Ihrer Behandlung.

Wir behandeln Adipositas ganzheitlich und multimodal. Das bedeutet, dass wir eine individuell abgestimmte Kombination aus Ernährungsberatung, Bewegungstherapie, psychologischer Unterstützung und, falls medizinisch notwendig, modernen chirurgischen Verfahren einsetzen. Auch neue Therapiemöglichkeiten wie die „Abnehmspritze“ werden selbstverständlich in unser Behandlungskonzept eingebunden. Welche Therapie für Sie persönlich am besten geeignet ist, besprechen wir gemeinsam in unserer Spezialsprechstunde in Hamburg Eilbek.

Das multimodale Konzept ist ein strukturiertes Vorbereitungsprogramm, das vor einer möglichen Operation durchgeführt wird. Es kombiniert eine professionelle Ernährungsberatung, eine gezielte Bewegungstherapie und unterstützende psychologische Gespräche. Diese „Basistherapie“ bildet immer die nötige Grundlage für den maximalen Behandlungserfolg – egal ob Sie sich später für eine Therapie mit Medikamenten oder eine Operation entscheiden. Die Durchführung des MMK ist zudem eine Voraussetzung für die spätere Kostenübernahme der Magenverkleinerung durch Ihre Krankenkasse. Abhängig von Ihrer persönlichen Situation (Höhe des BMI, Folgeerkrankungen, etc.) legen wir fest, wie ausgiebig diese Basistherapie bei Ihnen gemacht werden muss.

In der Schön Klinik Hamburg Eilbek werden Sie von einem eingespielten, interdisziplinären Team betreut. Dazu gehören erfahrene Chirurginnen und Chirurgen, Spezialisten für Innere Medizin, zertifizierte Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater sowie psychologische Fachkräfte. Alle therapeutischen Schritte stimmen wir eng mit Ihnen ab.

Gemäß den medizinischen Leitlinien in Deutschland kommt eine operative Magenverkleinerung generell ab einem BMI von 40 in Betracht. Wenn Sie bereits unter Begleiterkrankungen wie Diabetes Typ 2, Schlafapnoe oder Fettleber * leiden, ist ein chirurgischer Eingriff bereits ab einem BMI von 35 medizinisch sinnvoll und kann nicht nur das Gewicht senken, sondern auch das Fortschreiten dieser Erkrankungen verhindern. Voraussetzung ist immer, dass konservative Therapieversuche zuvor nicht den gewünschten langfristigen Erfolg gebracht haben. Aber auch bei niedrigeren BMI-Werten kann eine Operation diskutiert werden, wenn die besondere Schwere der Begleiterkrankungen eine Gewichtsreduktion erforderlich macht.

*aus der Leitlinie: BMI 35 plus eine oder mehrere Folgeerkrankungen wie Diabetes Typ 2, arterieller Hypertonus, Fettstoffwechselstörung, Fettleber und Fettleberhepatitis, PMOS/PCOS, Asthma bronchiale, Adipositas-Hypoventilationssyndrom, Refluxerkrankung, Schlafapnoe, ausgeprägte Arthrose etc.

Ja, die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine operative Magenverkleinerung, wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind und Sie das leitliniengerechte multimodale Vorbereitungsprogramm (MMK) absolviert haben. Unser Team in Hamburg Eilbek unterstützt Sie intensiv bei der Antragstellung und erstellt die notwendigen ärztlichen Gutachten. Auch im Falle einer Ablehnung stehen wir Ihnen beim Widerspruchsverfahren beratend zur Seite.

Ja, es gibt sogenannte Kontraindikationen. Eine Operation ist beispielsweise dann nicht möglich, wenn die Ursache des Übergewichts eine unbehandelte hormonelle Erkrankung (wie eine Schilddrüsenunterfunktion) ist, schwere organische Erkrankungen das Operationsrisiko zu hoch werden lassen oder eine aktive Suchterkrankung vorliegt. Diese Faktoren klären wir im Rahmen unserer gründlichen Voruntersuchungen in Hamburg Eilbek im Vorfeld genau ab.

Die beiden weltweit am häufigsten durchgeführten und medizinisch bewährten Verfahren sind der Schlauchmagen (Sleeve-Gastrektomie) und die Varianten des Magenbypass (Roux-Y-Magenbypass und Omega-Loop-Bypass). Alle Eingriffe führen wir in unserer Hamburger Klinik routinemäßig über besonders schonende, minimalinvasive Operationsverfahren durch, die sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie. Welches Verfahren für Sie optimal ist, entscheiden wir gemeinsam nach einer umfassenden Diagnostik.

Beim Schlauchmagen wird ein großer Teil des Magens dauerhaft entfernt, sodass ein schlauchförmiger Restmagen mit deutlich kleinerem Fassungsvermögen verbleibt. Der natürliche Verdauungsweg bleibt hierbei erhalten. Beim Magenbypass hingegen wird der Magen knapp unterhalb der Speiseröhre abgetrennt und ein Teil des Dünndarms umgeleitet. Dadurch wird nicht nur die Nahrungsmenge begrenzt, sondern auch die Aufnahme von Kalorien und Nährstoffen im Körper verringert. Der Magenbypass führt oft zu einer noch schnelleren Besserung von Begleiterkrankungen wie Diabetes und zeigt in den Studien meist auch einen besseren Gewichtsverlust. Da beide Operationsmethoden zu einer deutlichen Reduktion der Nahrungsaufnahme führen, besteht prinzipiell das Risiko von Mangelerscheinungen. Diese können Sie vermeiden, indem sie konsequent auf die Einnahme von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten achten und zudem eine ausreichende Eiweißzufuhr sicherstellen.

Die Schlauchmagen-Operation ist dauerhaft und kann nicht rückgängig gemacht werden, da der überschüssige Magenanteil operativ entfernt wird. Ein Magenbypass kann in seltenen, medizinisch begründeten Ausnahmefällen durch eine erneute Operation zurückgebaut werden. Grundsätzlich sollten Sie beide Eingriffe jedoch als eine dauerhafte und lebensverändernde Maßnahme betrachten. Denn: Adipositas ist eine chronische Stoffwechselerkrankung – und eine chronische Erkrankung erfordert leider oft eine dauerhafte Therapie.

Nach einer Magenverkleinerung in der Schön Klinik Hamburg Eilbek können Sie in der Regel mit einem stationären Aufenthalt von zwei bis drei Tagen rechnen. Die genaue Dauer stimmen wir individuell auf Ihren Heilungsverlauf und Ihr persönliches Wohlbefinden ab.

Wie jeder chirurgische Eingriff birgt auch eine Magenverkleinerung gewisse Risiken, wie beispielsweise Wundheilungsstörungen, Nachblutungen oder Undichtigkeiten an den neu geschaffenen inneren Nähten. Dank unserer großen operativen Erfahrung und modernster OP-Techniken in Hamburg Eilbek sind schwerwiegende Komplikationen jedoch sehr selten. Vor dem Eingriff klären wir Sie in einem persönlichen Gespräch umfassend auf.

Nach einem Magenbypass müssen Sie bei der Wahl von Schmerzmitteln vorsichtig sein. Gängige Medikamente aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika, wie Ibuprofen, Diclofenac oder Aspirin in höherer Dosis, können die empfindliche Schleimhaut des neuen Restmagens und des Dünndarmes schädigen und zu Geschwüren führen. Gut verträgliche Alternativen sind in der Regel Paracetamol oder Novalgin (Metamizol). Bitte sprechen Sie jede Medikamenteneinnahme im Vorfeld mit unseren Ärztinnen und Ärzten ab. Wichtig für Frauen im gebärfähigen Alter: die Pille ist nach der Bypassoperation kein sicheres Verhütungsmittel mehr.

Der größte Gewichtsverlust erfolgt meist in den ersten sechs bis zwölf Monaten nach dem Eingriff. Ein Verlust von 50 bis 70 Prozent des überschüssigen Körpergewichts ist bei beiden Operationsverfahren ein realistischer Richtwert – was diese Zahl für Sie persönlich bedeutet, erläutern wir gerne in einem direkten Gespräch in unserer Sprechstunde. Wie erfolgreich und dauerhaft die Gewichtsabnahme ist, hängt jedoch entscheidend von Ihrer Bereitschaft ab, Ihre Ernährungs- und Lebensgewohnheiten langfristig anzupassen.

Ihre Portionsgrößen werden nach der Operation dauerhaft deutlich kleiner sein. Direkt nach dem Eingriff durchlaufen Sie eine mehrwöchige Übergangsphase, die von flüssiger Nahrung über pürierte Kost hin zu fester, ausgewogener Mischkost führt. Eine eiweißreiche Ernährung und langsames, gründliches Kauen sind fortan besonders wichtig. Unsere Ernährungsberatung in Hamburg Eilbek begleitet Sie intensiv bei dieser Umstellung.

Da durch die Verkleinerung des Magens und die Umgehung des Darms weniger Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden können, ist eine lebenslange Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen unerlässlich. Um Mangelerscheinungen sicher vorzubeugen, führen wir im Rahmen der Nachsorge regelmäßige Blutuntersuchungen bei Ihnen durch.

Eine lebenslange, strukturierte Nachsorge ist der Schlüssel für Ihren dauerhaften Erfolg. In unserem Adipositas-Zentrum in Hamburg Eilbek bieten wir Ihnen regelmäßige Kontrolltermine an, bei denen wir Ihr Gewicht, Ihr Wohlbefinden und Ihre Blutwerte engmaschig überprüfen. Nach einer erfolgreichen und starken Gewichtsabnahme beraten wir Sie zudem gerne zu den Möglichkeiten von plastischen Straffungsoperationen bei überschüssigem Hautgewebe.

Sollte es nach der Operation zu Problemen kommen wie Wiederanstieg des Gewichts, Dumping-Syndrom, Reflux oder Mangelernährung, stehen wir Ihnen selbstverständlich beratend zur Seite.

Falls Sie ihre Magenverkleinerung im Ausland haben durchführen lassen und nun unter oben genannten Problemen leiden, können Sie sich ebenfalls gerne an uns wenden.

Ja, eine Schwangerschaft ist nach einer Magenverkleinerung grundsätzlich möglich und verläuft durch den Gewichtsverlust oft sogar unkomplizierter als mit starkem Übergewicht. Wir empfehlen jedoch dringend, nach der Operation mindestens 12 bis 18 Monate mit einer Schwangerschaft zu warten. In dieser Phase befindet sich Ihr Körper in einer starken Abnehmphase

Der erste Schritt auf Ihrem Weg ist der Besuch unserer Adipositas-Sprechstunde. Hier besprechen wir Ihre persönliche Situation und klären, welche Behandlungsschritte für Sie sinnvoll sind.

Füllen Sie einfach diesen Fragebogen (Link einfügen) aus und schicken ihn per Mail oder Post an unsere Koordination. Wir melden uns dann zur Vereinbarung eines Termins bei Ihnen.

Ja, der persönliche Austausch mit anderen Betroffenen ist eine enorme emotionale Unterstützung. Wir arbeiten eng mit regionalen Selbsthilfegruppen in Hamburg zusammen und vermitteln Ihnen in unserer Sprechstunde gerne die passenden Kontakte und Ansprechpartner in Ihrer Nähe. Sie finden hilfreiche Links auch unten auf der Website.

Adipositas: Ihr Weg aus der Krankheit - unsere Videoreihe

Wie entsteht eigentlich Adipositas? Und wieso bringen Diäten nicht den gewünschten Erfolg? Was ist dran an der sogenannten Set-Point-Theorie? Rund um das Krankheitsbild Adipositas gibt es viele Fragen. Patientinnen und Patienten brauchen wissenschaftlich fundierte Antworten, um für sich den richtigen Weg aus der Krankheit zu finden. Im ersten Teil unserer Video-Reihe erklären wir den multimodalen Therapieansatz, der stets am Beginn der Adipositasbehandlung in der Adipositas-Klinik der Schön Klinik Hamburg Eilbek steht. 

Adipositaschirurgie - Die Operation

Im zweiten Teil unserer Video-Reihe klären wir ausführlich über die Operationsmethoden in der Adipositaschirurgie auf und nehmen Sie mit in unseren OP:

Adipositaschirurgie - Der Klinikaufenthalt

Was passiert nach der OP? Wie lange muss ich im Krankenhaus bleiben? Betreut mich die Adipositas-Klinik auch nach meiner Entlassung weiter? Diese und andere Fragen beantworten wir im dritten Teil unserer Video-Reihe:  

Adipositaschirurgie – Das Leben danach

Welche Ziele und Erwartungen sind an die Adipositasbehandlung geknüpft? Und welche Erfahrungen machen Patientinnen und Patienten danach tatsächlich? Das Leben ändert sich nach dem Eingriff nicht automatisch. Aber die Voraussetzungen für ein unbeschwerteres und vor allem gesünderes Leben sind gegeben. In unserem vierten Video berichtet eine Patientin von ihren Erfahrungen nach ihrem Eingriff. 

Adipositaschirurgie – Die OP-Methoden

Im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs klären wir in der Schön Klinik Hamburg Eilbek mit Ihnen, welche die richtige Operationsmethode für Sie ist. In unserem fünften Video beleuchten wir die OP-Methoden Roux-Y-Magenbypass, Omega-Loop-Magenbypass und Schlauchmagen-OP etwas genauer.

Adipositaschirurgie – Das Dumping-Syndrom

Was passiert, wenn der Kampf gegen die Adipositas zu anderen gesundheitlichen Herausforderungen führt? Nach einer bariatrischen OP erleben einige Patientinnen und Patienten, was als 'Dumping Syndrom' bekannt ist. Doch was genau ist das? Und wie beeinflusst es das Leben der Betroffenen? In diesem Video werfen wir einen Blick auf die Symptome, die Ursachen und vor allem darauf, wie Sie mit diesem Syndrom umgehen können.

Adipositas-Patientenseminar XXL

Chefarzt Dr. Johannes Sander hat die Adipositas-Klinik der Schön Klinik Hamburg Eilbek gemeinsam mit der ehemaligen Chefärztin Dr. Beate Herbig aufgebaut. Hier präsentiert sie alles Wissenswerte zum Thema Adipositas - eine Ernährungs- und Stoffwechselerkrankung, die zu starkem Übergewicht mit schweren Folgeerkrankungen führt.

Behandlungsangebote

Unsere Spezialisten für Adipositas-Klinik

Dr. Johannes Sander
CHEFARZT

Dr. Johannes Sander

Facharzt für Allgemein- und spezielle Viszeralchirurgie, Ernährungsmedizin
Ernährungsmediziner

Dr. Torsten Schorp
LEITENDER OBERARZT

Dr. Torsten Schorp

Facharzt für Viszeralchirurgie und Allgemeinchirurgie

Dr. Hannes Gögele
OBERARZT

Dr. Hannes Gögele

Facharzt für Viszeralchirurgie

Christine Schmeer
OBERÄRZTIN

Christine Schmeer

Fachärztin für Allgemeinchirurgie

Kompetente Ansprechpersonen

Beratung und Anmeldung

Sie haben Fragen oder möchten in unsere Sprechstunde kommen? Bitte kontaktieren Sie uns!

Junge Frau mit langen braunen Haaren lächelt, trägt Headset und sitzt am Schreibtisch vor Computerbildschirm im Büro

Videosprechstunde Adipositas

Manchmal ist es schwierig oder sogar unmöglich, für ein Erstgespräch persönlich in ein Krankenhaus zu fahren. Daher bieten wir Ihnen mit der Videosprechstunde unserer Adipositas-Klinik eine flexible Alternative zu unseren klassischen Angeboten.

Die per Video stattfindenden Adipositas-Sprechstunde richtet sich an alle Patientinnen und Patienten für die Erstvorstellung, die zu Beginn jeder Behandlung in unserer Adipositas-Klinik steht. Unsere Experten beraten Sie auch online bestmöglich und so, wie Sie es auch vor Ort von uns gewöhnt sind.

Junge Frau mit Adipositas sitzt entspannt auf dem Sofa, lächelt, hält Smartphone und Tasse

Videosprechstunde Adipositas - So funktioniert sie

In Anspruch nehmen können die Sie die Videosprechstunde in unserer Adipositas-Klinik für die Erstvorstellung. Schicken Sie uns für eine Terminvereinbarung einfach über unten verlinktes Kontaktformular eine Nachricht. Sie erhalten dann alle weiteren Informationen per E-Mail.

Technische Voraussetzung für die Durchführung:

  • Computer, Tablet oder Smartphone mit Lautsprecher, Mikrofon und Kamera
  • stabile Internetverbindung
  • Browser: Chrome oder Mozilla Firefox
  • E-Mail-Adresse

Zu Ihrem Termin erhalten Sie per E-Mail einen Link von uns, über den Sie in die Online-Sprechstunde gelangen. Die Funktionen sind ähnlich denen, wie Sie sie vermutlich von verschiedenen Videokonferenz-Systemen kennen, allerdings erfolgt die Video-Sprechstunde über eine gesicherte und zertifizierte telemedizinische Plattform.

Junge Frau sitzt im modernen Wohnzimmer auf dem Boden, arbeitet am Laptop, Kekse und Tasse auf Couchtisch, Sofa im Hintergrund

Unsere Sprechzeiten

Montag                08.00 – 15.00 Uhr

Dienstag              08.00 – 15.00 Uhr

Mittwoch             08.00 – 15.00 Uhr

Donnerstag         08.00 – 15.00 Uhr

Freitag                  08.00 – 12.00 Uhr

Termine nur nach Vereinbarung

Die Behandlung ist für alle Versicherten und Kassen möglich

Wir behandeln grundsätzlich Versicherte aller Krankenkassen und Privatversicherungen, Beihilfeberechtige und Selbstzahlende.

  • Informationen für gesetzlich Versicherte:
    Voraussetzung für die vor- und vollstationäre Behandlung durch uns ist eine Krankenhauseinweisung Ihres behandelnden Arztes oder Ihrer behandelnden Klinik gemäß §39 SGB V oder eine Kostenübernahme-Erklärung des zuständigen Kostenträgers (zum Beispiel Ihrer gesetzlichen Krankenkasse, Rentenversicherung oder Beihilfestelle).
  • Informationen für Privatpatientinnen und -patienten, Selbstzahlende und Zusatzversicherte:
    Haben Sie eine private Krankenversicherung oder eine private Zusatzversicherung, benötigen Sie vor dem stationären Behandlungsbeginn eine schriftliche Kostenzusage Ihrer Versicherung.
Erstvorsteller-Fragebogen
Dateigröße PDF: 483.12 KB

Wichtige Unterlagen für Ihre erste Vorstellung

  • Krankenhauseinweisung (nicht Überweisung) bei gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten (diese erhalten Sie von Ihrer behandelnden Ärztin beziehungsweise Ihrem behandelnden Arzt)
  • Ihre Krankenversicherungskarte (Chipkarte)
  • Wenn vorhanden: wichtige ärztliche Vorbefunde
  • Liste der aktuellen Medikamenteneinnahme

Unser Kooperationsnetzwerk für Ihre Adipositasbehandlung in Hamburg

Die Behandlung von Adipositas umfasst mehr als eine Operation. Für eine umfassende und langfristig ausgerichtete Versorgung arbeiten wir in der Adipositas-Klinik der Schön Klinik Hamburg Eilbek mit spezialisierten Kooperationspartnerinnen und -partnern zusammen. So können wir wichtige Bausteine der Adipositasbehandlung miteinander verbinden und Sie auf Ihrem individuellen Weg begleiten.

Medizinische Versorgung und Diagnostik

Mit dem Schön Klinik Medizinischen Versorgungszentrum Hamburg Eilbek arbeiten wir bei der ambulanten ärztlichen Betreuung und Diagnostik zusammen. Die enge Verbindung mit unserem Fachzentrum unterstützt eine abgestimmte Versorgung vor, während und nach der Behandlung.

Plastische und rekonstruktive Chirurgie

Nach einer deutlichen Gewichtsabnahme kann überschüssiges Haut- und Gewebe zu körperlichen Beschwerden führen. In diesen Fällen besteht eine Zusammenarbeit mit dem Fachzentrum für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie der Schön Klinik Hamburg Eilbek. Ob eine körperformende Operation medizinisch infrage kommt, hängt von Ihrer individuellen Situation ab und wird in einem persönlichen Gespräch geklärt.

Ernährungsberatung und Bewegung

Eine langfristige Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung sind wichtige Bestandteile der konservativen Adipositastherapie und der Nachsorge. Dabei arbeiten wir mit der Zentralen für Ernährungsberatung e. V. sowie dem Eimsbütteler Turnverband e. V. zusammen. Die Angebote können Sie dabei unterstützen, alltagstaugliche Veränderungen zu entwickeln und dauerhaft umzusetzen.

Psychologische Unterstützung

Adipositas kann körperlich und psychisch belastend sein. Bei Bedarf beziehen wir psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Psychiaterinnen und Psychiater in die Behandlung ein. Sie erhalten dadurch Unterstützung, wenn psychische Belastungen, Essverhalten oder andere persönliche Faktoren im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung eine Rolle spielen.

Austausch mit anderen Betroffenen

Der Austausch in einer Selbsthilfegruppe kann eine wertvolle Ergänzung zur medizinischen Behandlung sein. Die Selbsthilfegruppe der Adipositas-Hilfe Deutschland e. V. trifft sich regelmäßig an jedem ersten Mittwoch im Monat von 19.00 bis 21.00 Uhr in unserer Adipositas-Klinik. Dort können Sie Erfahrungen teilen, Fragen besprechen und Unterstützung von Menschen erhalten, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Unser Kooperationsnetzwerk verbindet medizinische Diagnostik, operative und konservative Behandlung, Ernährungsberatung, Bewegung, psychologische Unterstützung und Selbsthilfe. Welche Angebote für Sie geeignet sind, besprechen wir gemeinsam im Verlauf Ihrer Behandlung.