Ein Oberschenkelhalsbruch stellt insbesondere für Ältere oder Menschen mit Vorerkrankungen eine schwere Verletzung dar. Die Therapie einer Schenkelhalsfraktur erfolgt praktisch immer mittels einer OP. In Abhängigkeit vom Patientenalter kann die Schenkelhalsfraktur verschraubt werden mit dem Ziel, den Oberschenkelhalsbruch zur Ausheilung zu bringen. Bei älteren Patientinnen und Patienten ist jedoch in der Regel der Einbau einer Hüftgelenkprothese erforderlich.
In der Schön Klinik Neustadt arbeiten Unfallchirurginnen und -chirurgen sowie Orthopädinnen und Orthopäden eng mit Spezialisten der Alterstraumatologie und Geriatrie zusammen, um Sie bei einem Oberschenkelhalsbruch mit der für Sie optimalen Therapie zu versorgen. Unsere Orthopädie und Unfallchirurgie ist zertifiziertes lokales Traumazentrum und darüber hinaus zusammen mit dem St.-Elisabeth-Krankenhaus zertifiziertes Alterstraumazentrum.
Ziel unserer Behandlung des Oberschenkelhalsbruchs ist es, Ihre Mobilität nach einer Schenkelhalsfraktur nachhaltig wieder herzustellen und die Notwendigkeit einer Pflege auf Dauer zu vermeiden. Die jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz unseres interdisziplinären Teams bei der Therapie eines Oberschenkelhalsbruchs kommt Ihnen oder Ihrem Angehörigen dabei direkt zugute. Auch nach einer OP unterstützen wir Sie weiter: Wir organisieren für Sie die optimale Rehabilitation, zum Beispiel in der kooperierenden Geriatrie. Außerdem hilft Ihnen unser Team der Familialen Pflege bei der Vorbereitung Ihrer Rückkehr nach Hause, unter anderem bei der Organisation einer eventuell notwendigen häuslichen Pflege.
Fachlich geprüft von Prof. Dr. med. Christian Bahrs