Beckenbruch

Das Becken (Beckenring, Beckengürtel) besteht aus mehreren Knochen, die ringförmig und fest miteinander verbunden sind. Es stützt die inneren Organe und verbindet die Wirbelsäule mit den Beinen. Schwere Unfälle oder ein Sturz aus großer Höhe, bei älteren oder von Osteoporose betroffenen Menschen auch ein einfacher Sturz, können zu einem Beckenbruch führen.

Bei unseren erfahrenen Experten in den zertifizierten Hüftzentren der Schön Kliniken sind Sie im Fall eines Hüftbruchs von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Rehabilitation in exzellenter medizinischer Behandlung.

Beckenbruch-Behandlung

Unsere Behandlung bei Beckenbruch

Die Behandlung Ihres Beckenbruchs richten wir danach aus, wie stark Sie verletzt sind, ob Begleitverletzungen vorliegen und in welchem körperlichen Allgemeinzustand Sie sich befinden.

Liegt bei Ihnen ein stabiler Beckenbruch ohne weitere Begleitverletzungen vor, können wir Sie konservativ, ohne Operation, behandeln. Bei einem instabilen Bruch bereiten wir Sie nach eingehender Untersuchung und Diagnostik auf eine notwendige Operation vor. Wenn Sie einen schweren Unfall (Hochrasanztrauma) erlitten haben, versorgen wir Sie zunächst intensiv notfallmedizinisch und im Rahmen einer Notfallstabilisierungsoperation, bevor wir Ihren eigentlichen Bruch behandeln.

Beckenbruch: Behandlung ohne Operation

Bei einem stabilen Beckenbruch richten wir die Therapie nach der Art Ihrer Verletzung und der Stabilität Ihres Beckens aus. Häufige Beckenbrüche dieser Art sind nicht verschobene Brüche des Beckenrings und des Kreuzbeins. Diese Brüche heilen meist von allein. Im Vordergrund der Behandlung stehen daher die Schmerzlinderung und die Unterstützung des Heilungsprozesses. Dafür erhalten Sie Schmerzmittel von uns. Unsere Physiotherapeutinnen und -therapeuten zeigen Ihnen geeignete Bewegungsübungen und helfen Ihnen dabei, Ihre Muskulatur zu stärken. Bis Sie Ihr Becken wieder voll belasten können, verschreiben wir Ihnen in der Regel zudem Medikamente zur Blutverdünnung, um eine Thrombose zu vermeiden.

Um eine gestörte Knochensubstanz als Ursache für den Bruch (Fragilitätsfraktur) festzustellen oder auszuschließen, kann eine Knochendichtemessung sinnvoll sein. Wir beginnen zusätzlich eine anti-osteoporotische Therapie. Unter Umständen kommt für Sie auch eine Rehabilitationsbehandlung (Reha) infrage, die Sie direkt im Anschluss an Ihre akute Versorgung in unseren Schön Kliniken aufnehmen können.

Beckenbruch: Das Becken wieder fixieren

Um Ihr Becken zu stabilisieren und die notwendige Belastbarkeit wiederherzustellen, ist eine Operation dringend erforderlich. Die Wahl der geeigneten Operationstechnik hängt dabei entscheidend von der Schwere des Beckenbruchs ab und davon, an welcher Stelle – Beckenring oder Hüftpfanne – der Bruch vorliegt.

Operative Eingriffe, insbesondere an der Hüftpfanne, sind hochkomplex. Deshalb sollten sie immer von Spezialisten mit langjähriger Erfahrung und hohen Fallzahlen durchgeführt werden. In den zertifizierten Traumazentren der Unfallchirurgie der Schön Kliniken können Sie auf exzellente Spezialisten und höchste medizinische Fachkompetenz zählen, wenn es darum geht, Ihre Körpermitte wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

 

Weitere Informationen zur Behandlung im Fachzentrum

Unsere Spezialisten bei einem Beckenbruch

OBERARZT

Tobias Baumgart

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Schwerpunkt Hüftchirurgie mit Primärer- und Revisionsendoprothetik, sowie gelenkerhaltende Hüftchirurgie
EndoCert-Seniorhauptoperateur
Offizieller Mannschaftsarzt der Deutschen Ski-Nationalmannschaften Alpin, Ski Cross und Freeski
Diplom in Berg- und Höhenmedizin
GOTS Sportarzt, Hygiene beauftragter Arzt