COVID-19

Weltweit haben sich Menschen bereits mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Die Erkrankung wird COVID-19 genannt, betrifft zunächst die oberen Atemwege und kann symptomlos oder leicht symptomatisch verlaufen. Gelangt das Virus in die unteren Atemwege, kann es dort schwere Symptome, wie Entzündungen der Lunge bis hin zum Lungenversagen, verursachen. Hier ist eine stationäre, teilweise auch intensivmedizinische Behandlung erforderlich.
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Wenn Sie akut unter COVID-19 leiden, sind Sie bei den Experten unserer Schön Kliniken aus Pneumologie bis hin zu Intensivmedizin in besten Händen.

COVID-19-Behandlung

Konkrete Symptome gezielt behandeln

COVID-19 behandeln wir gezielt anhand der bei Ihnen vorliegenden Symptome. Bei milden Verläufen müssen Sie medizinisch zunächst nicht behandelt werden. Gegen erkältungsähnliche Symptome verabreichen wir entsprechende fiebersenkende oder schleimlösende Mittel. Im Fall schwerer Beeinträchtigungen sind Sie bei uns am besten stationär aufgehoben. Hier sind wir rund um die Uhr für Sie da und können Ihnen im Notfall schnell helfen.

Intensivmedizinische Behandlung bei COVID-19

Nicht invasive Beatmung
Auf unserer Intensivstation können wir je nach Situation nicht invasive und invasive Beatmung einsetzen, wobei diese individuell angepasst werden muss und deshalb sehr anspruchsvoll ist. Zunächst ist es unser Ziel, Sie über eine angemessene Sauerstoffzufuhr zu stabilisieren. Eine Sauerstoffsättigung von über 90 Prozent ist dabei der entscheidende Richtwert.
Bei der nicht invasiven Beatmung, einer Form der Atemunterstützung, verwenden wir Hochfluss-Sauerstoffsysteme mit hoher Luftbefeuchtung wie das Airvo-System. Damit können wir Ihnen über eine Nasenbrille hoch dosierten Sauerstoff verabreichen. Insbesondere bei jüngeren Patientinnen und Patienten ohne schwere Vorerkrankung der Lunge hat sich diese Form der Beatmung bewährt.

Invasive Beatmung bei besonders schweren Verläufen
Trägt eine nicht invasive Beatmung zu keiner Besserung Ihres Zustandes bei oder verschlechtert sich dieser sogar noch weiter, stellen wir auf invasive Beatmung um. In diesem Fall übernimmt eine Beatmungsmaschine die Atemarbeit für Sie. Dafür legen wir Ihnen einen Beatmungsschlauch über Nase oder Mund in den Rachen oder bis in die Luftröhre. Darüber werden Sie optimal mit einem Gemisch aus Luft und Sauerstoff versorgt.
Sollte Ihr Zustand über diese Intubation nicht stabilisiert oder verbessert werden können, greifen unsere Ärztinnen und Ärzte auf die ECMO-Therapie (= extrakorporale Membranoxygenierung) zurück. Damit ist gemeint, dass die Versorgung mit Sauerstoff außerhalb Ihres Körpers stattfindet, indem das Blut durch eine Maschine geleitet wird, über die Sauerstoff zugeführt und Kohlenstoffdioxid entzogen wird. Mithilfe dieser Maßnahme wird die Lungenfunktion praktisch nach außen verlagert, damit Ihre Lunge sich von der durch das Virus hervorgerufenen Entzündung erholen kann.

Die Therapie in unseren Häusern orientiert sich stets am raschen Erkenntniszugewinn, den es für die SARS-CoV-2-Infektion gibt.