Dr. John-Kilian Rehbein
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Schwerpunkte:
Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Gynäkologische Onkologie
AGO-Zertifikat Gynäkologische Onkologie
Zertifikat Masterclass Ovarialkarzinom
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Über 70.000 Mal im Jahr stellen Ärztinnen und Ärzte aktuell die Diagnose „Mammakarzinom“ bei einer Frau. Wenn auch die häufigste, so ist Brustkrebs in der Regel nicht die gefährlichste Krebsart bei Frauen. Rechtzeitig erkannt und behandelt, sind die meisten Erkrankungen heilbar.
In unserem Brustzentrum der Schön Klinik Rendsburg behandeln wir Erkrankungen der weiblichen Brust, insbesondere das Mammakarzinom (Brustkrebs) steht hier im Vordergrund.
Nachdem wir das Stadium und die molekularbiologischen Eigenschaften Ihres Brustkrebses bestimmt haben, erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan für Sie. Abhängig von verschiedenen Faktoren, wie Tumorstadium und Beschaffenheit der Krebszellen (Rezeptorstatus), kommen unterschiedliche Therapieverfahren, auch in Kombination, infrage. Die Behandlungsplanung erstellt und bespricht unser erfahrenes interdisziplinäres Expertenteam ausführlich in der Tumorkonferenz, die wir wöchentlich abhalten. In der Regel ist die Diagnose Brustkrebs keine Notfallsituation. In der Zeit bis zum Beginn Ihrer Therapie sind unsere Spezialisten für Sie da, planen die Behandlung mit Ihnen, unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Wünsche und Lebenssituation, und beantworten Ihre Fragen rund um Therapie, Reha und Nachsorge, um Sie bestmöglich darauf vorzubereiten.
Im Brustzentrum verfügen wir neben der rein medizinischen Behandlung auch über eine Psychoonkologin, eine „Breast care nurse“ (Brustfachschwester) und eine ausführliche sozialmedizinische Beratung z.B. über eine Anschlussheilbehandlung oder Rentenfragen.
Zu erwähnen ist, dass in unserer Klinik auch Männer mit der seltenen Diagnose „Brustkrebs“ behandelt werden.
Zur Früherkennung von Brustkrebs wird die Röntgenuntersuchung der Brust, die Mammographie, eingesetzt. Die Schön Klinik Rendsburg führt diese Brustuntersuchungen mit dem derzeit modernsten Verfahren zur Brustkrebsdiagnostik, dem 3D-Mammographiegerät, durch.
Im Gegensatz zum herkömmlichen 2D-Verfahren ist bei der Tomosynthese eine sehr genaue und detaillierte 3D-Ansicht möglich. Damit ist die 3D-Mammographie ein wichtiges Instrument zur Früherkennung von Mammakarzinomen. Dank der stark verbesserten Auflösung liefert die Tomosynthese schärfere Bilder als herkömmliche 2D-Mammographie-Verfahren und wird daher bei fraglichen Befunden direkt im Anschluss zusätzlich durchgeführt. Damit lassen sich beispielsweise Mikroverkalkungen besser erkennen, die auf Brustkrebs hindeuten können. Zudem kann an dem Gerät direkt eine Biopsie des fraglichen Tumormaterials durchgeführt werden. Ein weiterer Pluspunkt: Die Strahlenbelastung für Patientinnen ist niedriger.
In unserem Brustzentrum der Schön Klinik Rendsburg haben wir den Anspruch, immer besser zu werden. Dazu gehört auch die Teilnahme an Forschungsprojekten.
Mehr über unsere aktuell laufenden Studien finden Sie nachfolgend.
In dieser prospektiven, multizentrischen Kohortenstudie wird untersucht, welche chirurgische Methode zur Entfernung und Beurteilung axillärer Lymphknoten bei Brustkrebspatientinnen mit Lymphknotenmetastasen nach neoadjuvanter Chemotherapie am effektivsten ist. Verglichen werden die Sentinel-Lymphknotenbiopsie, die gezielte axilläre Dissektion und die vollständige axilläre Dissektion.
Früher war es üblich, alle axillären Lymphknoten zu entfernen, da sie häufig erste Stationen einer möglichen Krebs-Ausbreitung sind. Da dieser Eingriff jedoch mit Komplikationen und Nebenwirkungen verbunden sein kann, werden heute zunehmend schonendere Verfahren eingesetzt. Besonders bei Patientinnen, deren Lymphknoten nach der Chemotherapie keinen Krebsbefund mehr zeigen, stellt sich die Frage, ob eine vollständige Entfernung noch notwendig ist. Da die Empfehlungen hierzu international unterschiedlich ausfallen, sind verlässliche Vergleichsdaten dringend erforderlich.
Ziel der Studie ist es, die verschiedenen Methoden im Hinblick auf ihre Machbarkeit, Sicherheit, Wirksamkeit und Auswirkungen auf die Lebensqualität zu bewerten. Die Wahl des Verfahrens erfolgt nicht im Rahmen der Studie, sondern durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte entsprechend der jeweiligen lokalen Standards. Beobachtet werden u. a. die Rückfallrate, die Lebensqualität und der Erfolg der Lymphknotenentfernung und -diagnostik.
Teilnehmen können Patientinnen mit Brustkrebs und nachgewiesenen Lymphknotenmetastasen, die vor der Operation eine Chemotherapie erhalten.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen über 25 Jahren. Da das Alter der ersten Scchwangerschaft steigt, nimmt auch die Zahl der Brustkrebserkrankungen während der Schangerschaft zu. Ziel dieser Studie ist es, bundesweit Daten zu sammeln. So können Therapien bewertet werden, ihre Sicherheit verbessert werden und die Behandlung werdender Mütter optimiert werden.
Zum Vergleich werden auch junge, nicht schwangere Patintinnen (<40 Jahre) einbezogen.
Die CAROLEEN-Studie (ABCSG 67N) ist eine nicht-interventionelle Studie, die die adjuvante Therapie mit Ribociclib (Kisqali®) plus einem Aromatasehemmer bei Patientinnen mit frühem, hochrisikoreichem HR+/HER2- Mammakarzinom untersucht, um Wirksamkeit (iDFS), Sicherheit, Therapietreue (Adhärenz) und Lebensqualität zu bewerten, besonders bei Patientinnen ohne Lymphknotenbefall (N0).
Ziel ist es, reale Daten zu sammeln, wie die Kombination in der Praxis funktioniert und wie Patientinnen die Therapie erleben.
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Schwerpunkte:
Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Gynäkologische Onkologie
AGO-Zertifikat Gynäkologische Onkologie
Zertifikat Masterclass Ovarialkarzinom
Fachärztin für Gynäkologie & Geburtshilfe
Zusatzqualifikationen:
- Senologie
- operative Mamma-Chirurgie
- Mamma-Operateurin (Senior-Operateur)
- Mamma-Sonographie
- Abklärungskolposkopie
- Dysplasie-Sprechstunde (Kolposkopie-Diplom)
- Grundversorgung


