Schlaflabor - Unser Team

Schlaflabor

Hirntumor-Vielzahl-an-moeglichen-Symptomen

Schlaflabor. Diagnostik rund um den Schlaf

In unserem Schlaflabor in Bad Aibling - dem einzigen DGSM-zertifizierten Schlaflabor im regionalen Dreieck Rosenheim-München-Garmisch - versuchen wir, Ihren Schlafproblemen auf den Grund zu gehen: Mit vier Bettplätzen und technischen Geräte, die dem Patienten größtmögliche Bequemlichkeit und Bewegungs-freiheit garantieren. Eine qualifizierte Nachtwache betreut Ihren Schlaf die Nacht über. Mit Hilfe von Elektroden / Sensoren, die vor dem Schlafengehen am Körper mit einem hautfreundlichen Spezialklebstoff im Gesicht, am Kopf und am Körper angebracht werden, werden Schlaftiefe, - verlauf und –qualität untersucht. Zusätzlich wird eine Videoaufzeichnung erstellt, so dass später eventuelle Auffälligkeiten im Schlaf in die Analyse einbezogen werden können. Unser Ziel ist dabei, mögliche organische Ursachen einer Schlafstörung zu erkennen und ein objektives Bild über das Ausmaß zu gewinnen.

Schlaf ist das halbe Leben

Welche Schlafstörungen in einem Schlaflabor behandelt werden können

Schlafstörungen sind ein sehr häufiges Phänomen und betreffen bis zu 20 Prozent der Menschen im Alter ab 20 Jahren und über 50 Prozent der Menschen im Alter über 70 Jahren. Die Folgen von Schlafstörungen sind nicht zu unterschätzen: Erhöhte Müdigkeit am Tag, verringerte Leistungsfähigkeit, erhöhte Unfallgefahr durch zum Beispiel Sekundenschlaf beim Autofahren. Darüber hinaus kann eine Schlafstörung auch auf ein erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko hindeuten. Nicht jede Schlafstörung muss behandelt oder gar im Schlaflabor untersucht werden. Wann Sie auf jeden Fall aktiv werden sollten, zeigt folgende Übersicht:

Was wir messen

  • Hirn- und Muskelaktivität
  • Augenbewegungen
  • Atmung über Mund und Nase
  • Atmungsanstrengung
  • Schnarchen
  • Pulsschlag 
  • Sauerstoffgehalt im Blut
  • Beinbewegungen

Nächtliches Schnarchen mit Atemaussetzern, tagsüber dem Gefühl der Zerschlagenheit, Augen fallen beim Auto fahren zu

Da es sich um eine Schlaf-Apnoe handeln könnte, sollte auf jeden Fall der Hausarzt konsultiert werden, damit eine Screeninguntersuchung durch einen Facharzt und dann eine Untersuchung im Schlaflabor durchgeführt werden können.

Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Kompensation durch langen Mittagsschlaf

Schlafverbesserung durch Verkürzung der Zeit im Bett (Schlafrestriktion + Stimuluskontrolle), Regeln für einen gesunden Schlaf (Schlafhygiene)

Gefühl, dass die Beine nachts nicht zur Ruhe kommen; Schlaf so gut wie unmöglich

Da es sich um ein Restless-Legs-Syndrom handeln könnte, sollte auf jeden Fall der Hausarzt oder Neurologe konsultiert werden.

Unsere Schwerpunkte

Diagnostik, Beratung und Therapie bei

  • Schlafapnoe (= nächtliche Atempausen und Schnarchen), incl. CPAP-Therapie (= „Schlafmaske“)
  • Insomnie (Ein- und Durchschlafstörung)
  • Restless Legs Syndrom
  • Narkolepsie
  • Cirkadiane Rhythmusstörungen

Diagnostische Verfahren:

  • Polysomnographie (Schlaflabor) incl. Videoaufzeichnung und Langzeitblutdruckmessung
  • Multipler-Schlaf-Latenz-Test (MSLT)
  • Polygraphie (Schlafapnoe-Screening)
  • Vigilanztestung (Abt. Neuropsychologie)
  • Standardisierte Fragebögen

Wie behandeln wir?

  • Apparative Therapie (z.B. CPAP-Überdrucktherapie)
  • Verhaltenstherapie (z.B. Schlafrestriktion, -kompression, Stimuluskontrolle)
  • Medikamentöse Therapie (z.B. L-Dopa bei Restless Legs)
  • Beratung bei Insomnie und Narkolepsie