Schließen  
Kontaktieren Sie uns
+49 8038 90-0

Spinalkanalstenose

Wenn mit zunehmendem Alter die Beine unter Belastung beim Stehen oder Gehen müde werden, kann es sich um eine sogenannte Spinalkanalstenose handeln. Bei dieser Erkrankung wird aufgrund von degenerativen Veränderungen der Wirbelkanal, in dem die Nerven laufen, im Laufe der Jahre langsam immer enger. Betroffene sind in Ruhe weitgehend beschwerdefrei, klagen allerdings typischerweise über ausstrahlende Schmerzen im Gesäß und in den Beinen unter Belastung beim Stehen und Gehen. Die Gehstrecke ist zunehmend eingeschränkt, häufig einhergehend auch mit einer Gangunsicherheit. Taubheits- und/oder Kribbelgefühle können ebenfalls begleitend vorliegen. Unter Entlastung (Sitzen, Liegen) kommt es zu einer Beschwerdelinderung. Die Betroffenen müssen beim Gehen immer häufiger Pausen einlegen (sogenannte „Schaufensterkrankheit“). Durch Einnahme einer nach vorne geneigten Haltung wird der Wirbelkanal etwas aufgeweitet, sodass Fahrradfahren häufig auch in fortgeschrittenem Stadium noch möglich ist, wohingegen aufrechtes Gehen zu erheblichen Beschwerden führt.

Sie als Betroffene beschäftigen nach der Diagnose Spinalkanalstenose viele Fragen. Die Experten der Schön Kliniken beraten Sie gerne. Unser medizinisches Personal ist auf verschleißbedingte Erkrankungen der Wirbelsäule spezialisiert. Wenn Sie an einer Spinalkanalstenose leiden, haben wir für Sie in jedem Fall die individuell passende Behandlung.

Spinalkanalstenose – unsere Therapie

Unsere Experten der Schön Klinik Vogtareuth sind seit mehr als 20 Jahren auf die Diagnostik und Therapie von verschleißbedingten Rückenschmerzen wie Spinalkanalstenosen spezialisiert. Jedes Jahr vertraut uns eine Vielzahl an Patienten, die uns aus Deutschland und ganz Europa mit Ihrer Erkrankung aufsuchen.

Das wichtigste Ziel für Ihre Behandlung ist es, Ihre Wirbelsäule dauerhaft zu entlasten. Dafür arbeiten unsere Spezialisten aus den Bereichen Orthopädie, Wirbelsäulen- und Neurochirurgie sowie Physiotherapie Hand in Hand. In Abhängigkeit von Ihrem Krankheitsstadium kommen konservative Therapien, beispielsweise spezielle physiotherapeutische Übungen, zum Einsatz. Ergänzend hat sich die Gabe von Medikamenten zur Schmerzreduzierung bewährt.

Bei einer stärkeren Spinalkanalverengung ist meist eine OP notwendig.

Konservative Behandlungsmethoden

  • Selektive, bildwandlergestützte Infiltrationstherapie
  • Physiotherapie
  • Schmerztherapie

Operative Behandlungsmethoden BWS

  • Mikrochirurgische Entlastung des Rückenmarks

Operative Behandlungsmethoden HWS

  • Mikrochirurgische Entlastung des Rückenmark sowohl von vorne als auch von hinten
  • Implantation von künstlichen Bandscheiben (Bandscheibenprothese)
  • Minimalinvasive Wirbelsäulenversteifungen (Spondylodesen)

Operative Behandlungsmethoden LWS

  • Minimalinvasive mikrochirurgische und endoskopische Erweiterungen des Spinalkanals (Dekompression ohne Versteifung)
  • Minimalinvasive Wirbelsäulenversteifungen (Spondylodesen)

Unsere Spezialisten für Spinalkanalstenose