Kooperationen

Neue Impulse geben und nutzen

Unser oberstes Ziel ist es, unsere Patienten mit optimalen Konzepten zu behandeln, die stets dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft entsprechen. Daher erarbeiten wir selbst fortlaufend neue, innovative Therapiekonzepte, die wir wissenschaftlich begleiten.

Unsere Kooperationen

Zahlreiche Doktorarbeiten und Publikationen

Die Ergebnisse unserer wissenschaftlichen Studien präsentieren wir regelmäßig auf nationalen und internationalen Kongressen sowie in eigenen Doktorarbeiten, Masterarbeiten und Habilitationsschriften. Nicht nur Medizinstudenten und unsere Ärzte, sondern auch unsere Therapeuten, allen voran die Sportwissenschaftler, nehmen die Herausforderung an, sich durch wissenschaftliche Arbeit weiter zu qualifizieren.

High End-Medizin auf allerhöchstem Niveau.

Das renommierte Fachmagazin BRAIN hat die Ergebnisse einer bahnbrechenden Epilepsie-Studie veröffentlicht, die von Prof. Martin Staudt aus Vogtareuth geleitet wurde.             

Forschungseinrichtung der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU)

Das 2014 gegründete Forschungsinstitut an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (Leitung Prof. Dr. Gerhard Kluger) ist eine Kooperation der Klinik für Neuropädiatrie und Neurologische Rehabilitation, Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche, Schön Klinik Vogtareuth, und der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Salzburg.

Forschungsschwerpunkte sind umfassende ("comprehensive") Langzeittherapie-Konzepte von Kindern und Jugendlichen mit schweren angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Nervensystems. Darunter sind neben erworbenen Schädigungen viele seltene, zum Teil ätiologisch noch ungeklärte oder erst in den letzten Jahren genetisch zugeordnete, Krankheitsbilder ("orphan diseases"). Bei diesen Erkrankungen mangelt es besonders an Untersuchungen zur Langzeitprognose und Lebensqualität der Patienten und ihrer Familien, vor allem auch an Behandlungskonzepten bis zur Transition ins Erwachsenenalter.

Internationale Kooperationen unter Einbeziehung sowohl der Grundlagenforschung als auch von Selbsthilfe-Organisationen sind notwendig, um die Ursache, Pathophysiologie und Klinik der seltenen, oft mit verkürzter Lebenserwartung einhergehenden Erkrankungen zu erforschen und bessere umfassende Langzeittherapiekonzepte zu entwickeln.

Förderverein Silberstreifen e.V.

Die Idee zur Gründung eines Fördervereins geht auf den früheren Chefarzt der Neuropädiatrischen Abteilung der Schön Klinik Vogtareuth, Herrn Dr. Michael Laub zurück. Er hatte gelegentlich kleinere Geldbeträge von Eltern erhalten, die er dann an besonders bedürftige Familien weitergab. „Wenn man nun einen Verein gründen würde, der berechtigt ist, Spendenbescheinigungen auszustellen, bekämen wir vielleicht häufiger Spenden und könnten dadurch mehr Familien helfen“ – das war seine Überlegung. Gedacht war an eine finanzielle Unterstützung, z.B. beim Kauf von Windeln, Strampelanzügen o.ä.

Mit der Trauer über den plötzlichen Tod Herrn Dr. Laubs im Mai 1997 starb zunächst auch der Gedanke an einen Verein. Erst Ende 1998 Anfang 1999 wurde diese Idee von seinem ehemaligen Team wieder aufgenommen. Im Juni 1999 wurde der gemeinnützige Verein „Silberstreifen“, Verein zur Unterstützung und Förderung neurologisch kranker Kinder Vogtareuth e.V. von Eltern erkrankter Kinder, Mitarbeitern der Abteilung und dem neuen Chefarzt, Herrn Dr. Hans Holthausen gegründet. Satzungsgemäß werden von uns alle Kinder mit neurologischen Erkrankungen unterstützt, der Schwerpunkt liegt jedoch bei Kindern, die in der Neuropädiatrischen Abteilung der Schön Klinik Vogtareuth betreut werden.

Die Klinik für Neuropädiatrie und Neurologische Rehabilitation, Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche der Schön Klinik Vogtareuth ist heute eine der größten internationalen kinderneurologischen Kliniken. Das Aufgabengebiet umfasst die Diagnostik und Therapie aller Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der peripheren Nerven und der Muskulatur – vom Säuglingsalter bis zum jungen Erwachsenenalter.

Kooperation mit der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen

Diese Kooperation bildet die Grundlage für die Einrichtung einer Stiftungsprofessur und der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen und der Schön Klinik Vogtareuth auf dem Gebiet der Neuropädiatrie und Neurologischen Rehabilitation.

An der Abteilung Neuropädiatrie und Neurologische Rehabilitation, Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche in der Schön Klinik Vogtareuth ist das Fachgebiet der pädiatrischen Epilepsiechirurgie einschließlich der dazu notwendigen prächirurgischen nicht-invasiven und invasiven Diagnostik mittlerweile 15 Jahre fest etabliert. Es führ schwerpunktmäßig für den süddeutschen Raum die stationäre Rehabilitation von neurologisch erkrankten und verunfallten Kindern durch.

Die Erforschung der Neuroplastizität des kindlichen Gehirns ist ein Schwerpunkt, der durch den Chefarzt der Neuropädiatrie, Herrn Prof. Dr. Martin Staudt wesentlich mitgeprägt wird.

Kooperation mit der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU)

Diese Kooperation bildet die Grundlage für die Einrichtung einer Brückenprofessur und der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der LMU und der Schön Klinik Vogtareuth auf dem Gebiet der Neuropädiatrie und Neurologischen Rehabilitation.

Herr Prof. Dr. Steffen Berweck übernimmt als Brückenprofessor mit dem Schwerpunkt Pädiatrische Neurorehabilitation folgende Aufgaben: Etablierung eines Forschungsschwerpunktes für Kinder und Jugendliche, die aufgrund eines Unfalls oder einer anderweitigen schweren neurologischen Erkrankung einer Frührehabilitation bedürfen; Erfassung und Bewertung der neurologischen Beeinträchtigungen sowie prospektive Erfassung der Folgen für Kind und Familie; Mitwirkung in den Forschungsschwerpunkten der Abteilung für pädiatrische Neurologie und Sozialpädiatrie im Dr. von Haunerischen Kinderspital der LMU vor allem im Bereich der Bewegungsstörungen und der interventionellen Neuropädiatrie.