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Hypochondrie

Jeder Mensch ist besorgt um seine Gesundheit und das ist auch gut so. Denn sonst würden wir ungesund leben, keinen Sport treiben, ungesund essen und uns nicht vor Infektionskrankheiten schützen. Gesundheitsfürsorge und Krankheitsvorsorge sind überlebensnotwendig. Der Übergang zu Gesundheitsängsten (Hypochondrie) ist fließend und individuell verschieden.

Seit vielen Jahren behandeln die Spezialisten in den Schön Kliniken erfolgreich Angst- und Zwangserkrankungen, in deren Spektrum die Hypochondrie einzuordnen ist. Gerne bieten wir Ihnen unsere therapeutische und medizinische Hilfe an, um alte Denkmuster zu verändern und Ihre Angst in den Griff zu bekommen.

Hypochondrie-Behandlung

Besser mit den Ängsten umgehen

Bei der Hypochondrie-Therapie betrachten wir in erster Linie Ihre individuellen Ängste und suchen gemeinsam mit Ihnen nach Methoden, in Zukunft anders damit umzugehen. Wir nehmen uns Zeit für Sie - nutzen Sie unseren Online-Service der Schön Klinik Beratung.

Konservative Behandlung

Das psychosomatische Erklärungsmodell

Zu Beginn der Hypochondrie-Behandlung besprechen unsere Spezialisten mit Ihnen alle vorliegenden Befunde. Falls nötig, werden zusätzliche Untersuchungen durchgeführt. Parallel wird ein psychosomatisches Erklärungsmodell erarbeitet, in das neben organmedizinischen Faktoren auch andere Einflüsse integriert werden.
Dazu zählen:

  • Erfahrungen aus Kindheit und Jugend (zum Beispiel schwere Erkrankungen in der Familie, ängstlicher Erziehungsstil)
  • auslösende Ereignisse (zum Beispiel Geburt des eigenen Kindes und die damit verbundene Verantwortungsübernahme, kurzfristiger Verdacht auf eine schwere Erkrankung)
  • aufrechterhaltende Faktoren

Zunächst werden kurzfristig angstreduzierende, aufrechterhaltende Faktoren besprochen. Anschließend zeigen unsere Therapeutinnen und Therapeuten Ihnen andere, langfristig wirksame Methoden der Angstbewältigung. Mit therapeutischer Unterstützung lernen Sie dann, diese umzusetzen. Ein wichtiger Bestandteil ist es, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen. Dies kann zum Beispiel mithilfe der Sporttherapie erreicht werden.

Bestehen zeitgleich weitere psychische Krankheitsbilder, wie Depressionen, ist es Ziel der Therapie, belastende Lebensereignisse zu bewältigen und das „Beschwerdengedächtnis“ so zu verändern, dass die Symptome abklingen. Damit die Hypochondrie-Behandlung auch Erfolg hat, ist es unerlässlich, dass Sie dabei aktiv mitarbeiten.

Je nach Schwere Ihrer Erkrankung kann auch eine zusätzliche medikamentöse Hypochondrie-Therapie durchgeführt werden. Unsere Spezialisten in den Schön Kliniken verfügen über große Erfahrung in der medikamentösen Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen.

Weitere Informationen zur Behandlung im Fachzentrum