Behandlungsmethoden

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Wieder sicher gehen können

Ist die Ursache gefunden, können Gangstörungen oft gut therapiert werden, auch wenn gerade im Alter nicht alle Faktoren gleichermaßen beeinflussbar sind. Wir besprechen mit Ihnen, welche Störung sich wie bessern lässt. Wenn möglich beginnen wir damit, die Ursache Ihrer Störung zu behandeln.

Manchmal steht auch die Therapie der Beschwerden ganz im Vordergrund. Training des Gehens, also Krankengymnastik mit Gangschule und Sturzvorbeugung, ist zur Behandlung der Gangstörung eigentlich immer wichtig. Dazu kommen je nach Ursache in bestimmten Fällen Medikamente, Verhaltensberatung oder im Einzelfall eine Operation.

Konservative Behandlungsmethoden

Konservative Gangstörung-Therapie: Physiotherapie und Sturzvorbeugung

Krankengymnastik ist bei fast allen Patienten mit Stand- und Gangstörung ein fester Therapiebaustein. Wichtig ist es, dass Sie aktiv und intensiv üben. Zum Teil werden Sie dabei von Geräten zum Gehenlernen und zum Gleichgewichtstraining unterstützt. Zudem erlernen Sie Techniken für das Training zu Hause sowie zur gezielten Sturz- und Verletzungsvermeidung.

Konservative Gangstörung-Therapie: medikamentöse Behandlung

Medikamente werden zum Beispiel bei der Parkinson-Erkrankung eingesetzt. Die Medikamentenwahl ist dabei speziell an die Gangstörung angepasst. Auch Kleinhirn-Ataxien lassen sich manchmal mit Medikamenten verbessern. Bei vielen Patienten müssen auch Medikamente abgesetzt werden, um das Gehen zu verbessern und die Sturzgefahr zu vermindern.

Verhaltenstherapie bei Gangstörungen

Wenn Angst erheblich zu Ihrer Gehunsicherheit beiträgt, können psychotherapeutische Verfahren sinnvoll werden. Manchmal kann sich auch eine Depression oder eine Anpassungsstörung vorwiegend mit körperlichen Symptomen äußern. Hier empfehlen wir Ihnen ebenfalls eine angepasste Behandlung.

Operative Behandlungsmethoden

Operative Gangstörung-Therapie

In einigen Fällen kann eine Operation die Gangstörung bessern, zum Beispiel wenn die Ursache eine relative Überproduktion von Nervenwasser ist (Normaldruckhydrocephalus, Altershirndruck) oder wenn der Nervenkanal an der Wirbelsäule eingeengt ist (Spinalkanalstenose).

Dazu bestehen in den Schön Kliniken enge Kooperationen der neurologischen Experten mit erfahrenen neurochirurgischen und orthopädischen Spezialisten, die Sie ausführlich über das nötige Vorgehen aufklären.