Behandlungsmethoden

Optimale Vorbereitung auf die Lungentransplantation

Optimale Vorbereitung auf die Lungentransplantation

Aufgrund der langjährigen Erfahrung im Bereich der Rehabilitation nach Lungentransplantation ist in der Schön Klinik auch ein Programm zur Vorbereitung auf diesen großen operativen Eingriff etabliert worden. In diesem Rahmen werden Patienten, die für eine Lungentransplantation vorgesehen bzw. bereits gelistet sind, körperlich und mental bestmöglich für den Eingriff vorbereitet. Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) und nichtinvasive Beatmung werden etabliert oder optimiert. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf die Schulung unserer Patienten und den Austausch mit bereits transplantierten Mitpatienten. Im Laufe Ihres Klinik-Aufenthaltes wird für Sie auf diese Weise aus vermeintlich passiver Wartezeit eine aktive Vorbereitung auf diesen lebensentscheidenden Schritt.

Operative Behandlungsmethoden

Lungentransplantation

Grundsätzlich können bei der Organtransplantation ein oder beide Lungenflügel ersetzt werden. Die Frage, welche Operation durchgeführt wird, hängt von der Organverfügbarkeit sowie von individuellen Faktoren seitens des Patienten ab. Bei der Lungenfibrose und beim Lungenemphysem wird manchmal nur ein einzelner Lungenflügel ersetzt. Bei Erkrankungen, die mit sehr gehäuften und schwer verlaufenden Infektionen einhergehen (zum Beispiel bei Mukoviszidose), ist die Doppel-Lungentransplantation Mittel der Wahl.

Neben den Komplikationen, die rund um den operativen Eingriff und den nachfolgenden Intensivstations-Aufenthalt auftreten können, wird die Prognose der Patienten im Langzeitverlauf im Wesentlichen durch das chronische Abstoßungssyndrom (BOS) bestimmt. Dies führt in Summe dazu, dass die Überlebensraten nach einem Jahr bei 80 Prozent und nach fünf Jahren bei 60 Prozent liegen. Diese Zahlen sind im internationalen Vergleich in allen Ländern ähnlich. 

Umfassende Nachsorge

Um einen optimalen Langzeitverlauf zu ermöglichen, ist die engmaschige Anbindung an ein Lungentransplantationszentrum unabdingbar. Durch kontinuierliche Kontrollen der Lungenfunktion lässt sich früh eine Abstoßungsreaktion erkennen, sodass dort Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.