
Dr. János Borgulya
Senior Medical ExpertFacharzt für Orthopädie
Die Skoliose ist eine strukturelle dreidimensionale Wirbelsäulendeformität, die meist zufällig entdeckt wird und je nach individueller Ausprägung nicht unbedingt Rückenschmerzen verursachen muss. Eine Skoliose entsteht in Kindes- und Jugendalter und schreitet meist während Phasen des starken Körperwachstums (pubertäre Wachstumsschübe) rasch fort. Etwa 80 Prozent machen sogenannte idiopathische Skoliosen aus. Das bedeutet, dass die Ursache für diese Erkrankung weitgehend unbekannt ist. Die Art der Behandlung richtet sich nach der Ausprägung der Krümmung (Klassifizierung anhand des Cobb-Winkels), dem zu erwartenden Restwachstum und dem Fortschreiten der Skoliose.
In unserem Fachzentrum für Wirbelsäulenchirurgie in der Schön Klinik Lorsch an der Bergstraße (Südhessen) bieten wir Erwachsenen sowohl konservative als auch operative Therapiemaßnahmen an.
Ziel der konservativen Therapie ist die Verhinderung oder Verringerung der Zunahme der ursprünglichen Krümmung. Dies beinhaltet:
Ziel der operativen Therapie ist es, die Zunahme der Deformität aufzuhalten und die optimale dreidimensionale Korrektur der Deformität zu erreichen. Durch die Korrektur der Wirbelsäule lässt sich auch der Rippenbuckel oder Lendenwulst verringern, was vor allem einen positiven Einfluss auf die Kosmetik von Patientinnen und Patienten hat:



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