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Pflegerinnen und Pfleger in der Schön Klinik Lorsch

Berufliche Perspektiven für Pflegerinnen und Pfleger. Hier finden Sie alle Stellenangebote der Schön Klinik Lorsch, die wir zurzeit in der Stationspflege und Fachpflege ausgeschrieben haben.

Stellenangebote für Pflegerinnen und Pfleger
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Stationspflege, Intensivpflege und OP-Pflege - ein starkes Team

Die Schön Klinik Lorsch ist auf elektive Eingriffe spezialisiert, das bedeutet für unsere Pflegerinnen und Pfleger, dass sowohl der Ablauf auf den Stationen als auch der OP-Betrieb einen geregelten und planbaren Charakter haben. Das Pflegeteam verteilt sich auf drei Stationen unterschiedlicher Größe, ein SDS Bereich  und auf eine acht Betten umfassende Intensivstation, dazu kommen vier OP-Säle, in denen das OP-Team und das Team der Anästhesiepflege für einen sicheren Operations- und Narkoseverlauf sorgen. Die Kolleginnen und Kollegen des Pflegeteams der Schön Klinik Lorsch schätzen das sehr familiäre Umfeld und die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch, und auch unsere Patientinnen und Patientinnen sind mit ihrem Aufenthalt und der Behandlung in unserer Fachklinik sehr zufrieden.

Das Selbstverständnis unserer Pflegedienstleitung

Für uns stehen die Menschen immer an erster Stelle

Der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Gewohnheiten steht im Zentrum unseres Handelns! Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, wie wichtig gerade in der ersten Zeit nach einer Operation eine kompetente und fürsorgliche Pflege für Körper und Seele ist. Unser Ziel ist es, alle Patienten in einer freundlichen und familiären Atmosphäre so zu unterstützen, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihre Selbstständigkeit sobald als möglich wiedererlangen. Wir sichern die Qualität unserer pflegerischen Arbeit durch die Entwicklung und Umsetzung von Pflegestandards nach neuesten Erkenntnissen der Pflegeforschung. Die Bereichspflege sorgt für eine kontinuierliche, individuelle Betreuung und Behandlung unserer Patienten.

Die Pflegedienstleitung der Schön Klinik Lorsch

Tatjana Rädge

Pflegedienstleitung

Weiterbildung zahlt sich aus

Wir möchten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern. Gerade im Bereich der Pflege haben Sie die Möglichkeit sich in verschiedene Fachrichtungen weiterzubilden. Wir setzen auf flache Hierarchien und Mitarbeiternähe und freuen uns mit unseren Kooperationspartnern folgende Weiterbildungen anbieten zu können.

Als Stationsleitung organisieren Sie bei uns den Ablauf auf einer Pflegestation. Sie koordinieren pflegerische Maßnahmen, sind verantwortlich für Personalführung und Personalentwicklung, kümmern sich um die Qualitätssicherung und die praktische Ausbildung von Nachwuchskräften. Einige Beispiele für Ihre Tätigkeit sind Pflegevisiten, die Entwicklung und Umsetzung von Pflegekonzepten, Personalführung auf Ihrer Station inklusive Dienst- und Urlaubsplanung sowie Aufnahmegespräche mit Patienten und die Ermittlung individueller Pflegebedürfnisse.

Voraussetzung zur Ausübung des Berufs ist eine ein- bis zweijährige Weiterbildung. Zugelassen werden Sie, wenn Sie eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheits- oder Pflegeberuf und mindestens zwei Jahre praktische Berufserfahrung haben, die auch Leitungserfahrung umfasst.

In den Schön Kliniken behandeln wir unsere Patienten auf hochspezialisiertem Niveau. Daher beschäftigen wir in vielen Fällen auch spezialisierte Pflegekräfte, wie im Bereich der Schmerzbehandlung, die an verschiedenen Standorten ein Schwerpunkt ist. Gerade bei der Multimodalen Schmerztherapie sind komplexe Kenntnisse unserer Pflegekräfte erforderlich. Als Pain- Nurse oder Schmerzmanagerin/er haben Sie das dafür nötige Wissen in den unterschiedlichen Schmerzarten, deren Assessment-Instrumente und vor allem in der Mitgestaltung und Begleitung der individuellen Schmerztherapie.

Entsprechend beinhaltet die Weiterbildung für diesen Beruf eine umfassende Einführung in das Thema „Schmerzen“. Sie lernen die unterschiedlichen Schmerzarten einzuschätzen und zu dokumentieren, Sie bekommen Einblicke in unterschiedliche Schmerzsyndrome und schmerztherapeutische Ansätze. Die Weiterbildung ist nicht gesetzlich geregelt und erstreckt sich über mehrere Wochen oder Monate – auch abhängig davon, ob Sie sie berufsbegleitend oder in Vollzeit durchführen.

Als Voraussetzung für Ihre Weiterbildung benötigen Sie eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheits- oder Pflegeberuf und mindestens zwei Jahre praktische Berufserfahrung. Zudem müssen Sie auch aktuell im Bereich Pflege tätig sein.

Wundexperten sind Teil eines multiprofessionellen Teams, das Patienten mit chronischen Wunden behandelt. Nach der Diagnosestellung durch den Arzt übernehmen Sie als Wundexperte die Versorgung der Wunde, die Wunddokumentation sowie die therapeutischen Maßnahmen, um auch die Ursachen der nicht heilenden Wunde zu behandeln. Je nach Qualifikation führen Sie die Beratung und Behandlung selbständig durch und evaluieren den Therapieerfolg.

Die Fortbildung zum Wundexperten ICW führt die Initiative Chronische Wunden (ICW) für ausgebildete Pflegekräfte, Medizinische Fachangestellte und auch Ärzte durch. In mindestens 48 Unterrichtseinheiten und 16 Stunden Hospitation lernen Sie hier die Anatomie der Haut, die Entstehung und Heilung von Wunden, die Wundbeurteilung und -dokumentation sowie die Behandlung von Dekubitus, Ulcus cruris und diabetischem Fuß.

Als ausgebildeter Wundexperte erhalten Sie ein Zertifikat, das Sie durch Schulungsmaßnahmen regelmäßig erneuern müssen. Außerdem können Sie sich zu einem „Pflegetherapeuten Wunde“ weiter qualifizieren. In mindestens 168 Theorie-Stunden sowie 40 Stunden Hospitation erlernen Sie dann spezielle Therapien bei chronischen Wunden, Fall- und Qualitätsmanagement oder die Prävention chronischer Wunden.

Praxisanleiter in der Pflege sind vergleichbar mit Ausbildungsleitern in Unternehmen. Als Bindeglied zwischen Pflegeschule und Arbeitsplatz begleiten Sie die praktische Ausbildung der Pflegeschüler fachlich, stehen im Kontakt zu den Lehrern und sind auch bei den Abschlussprüfungen der Auszubildenden dabei.

In dieser Funktion übernehmen Sie Verantwortung nicht nur für die Qualität der Ausbildung, sondern auch für die Qualität der Pflege und Betreuung im Krankenhaus. Denn Sie tragen wesentlich zu unserem kompetenten Pflege-Nachwuchs bei, der von der Pflege am Bett über Beratung von Angehörigen bis zur Prozessdokumentation sein Handwerk beherrscht und Freude an der Arbeit hat.

Voraussetzung für die Tätigkeit als Praxisanleiter ist eine berufsbegleitende Weiterbildung über 300 Unterrichtsstunden. Zu den Inhalten zählen pädagogische und didaktische Aspekte und strukturelle Themen wie Qualitätsmanagement und rechtliche Fragen. Beruflich qualifiziert für diese Weiterbildung sind Sie, wenn Sie examinierter Altenpfleger, Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger, Hebamme, OTA oder Pflegefachmann/-frau sind und mindestens zwei Jahre in diesem Beruf gearbeitet haben.

IMC-Stationen haben sich seit den neunziger Jahren in Deutschland etabliert. Das Ziel der Intermediate Care– Stationen ist, die Behandlung am Krankheitsverlauf des Patienten zu orientieren. Daher werden drei unterschiedliche Behandlungsintensitäten während der Behandlung eines Patienten im Krankenhaus angeboten: die Intensivstation als High Care-Bereich, die Intermediate Care als „Zwischenstation“ und die Normalstation als Low Care Bereich. Die Weiterbildung im Fachgebiet IMC Pflege befähigt Teilnehmende, Patienten entsprechend dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse zupflegen.

Nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung begegnen die Teilnehmenden komplexen beruflichen Situationen mit individuellem Handeln, indem fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen vertiefen und erweitert werden. Die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der Patienten werden ebenso wie ihre familiären, sozialen, spirituellen und kulturellen Aspekte einbezogen.

Grundvorrausetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger. Der zeitliche Rahmen der Qualifikation umfasst 10 Monate. Eine Verlängerung auf maximal 1,5 Jahre ist möglich. Der theoretische Unterricht findet an Studientagen in der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg statt, der praktische Teil am Standort.