Extreme Magersucht – unsere Therapie

Intensive Betreuung bei starkem Untergewicht

Mit unserer Komplexstation nehmen wir Sie als eine von wenigen Einrichtungen in Deutschland auch mit extremer Magersucht – bei einem Body-Mass-Index (BMI) unter ca. 14 kg/m² – auf. In dieser bedrohlichen Situation brauchen Sie schnelle Hilfe und eine intensive medizinische Versorgung sowie psychotherapeutische Betreuung von Anfang an. Unser erfahrenes Therapieteam ist deshalb rund um die Uhr für Sie da, motiviert und unterstützt Sie und bewältigt gemeinsam mit Ihnen Ihre Krisen. Wenn Sie zu Beginn Ihrer Behandlung eine besonders intensive Betreuung benötigen, erhalten Sie eines unserer sechs Überwachungsbetten.

Ihre Therapie bei extremer Magersucht gliedert sich in drei Phasen: In der Stabilisierungsphase wollen wir Sie zunächst körperlich stabilisieren und Ihr Gewicht steigern. In der Übergangsphase arbeiten wir verstärkt mit Einzel- und Gruppentherapien, um Ihre Motivation zu essen weiter zu fördern und gleichzeitig schädigende Verhaltensweisen, wie Erbrechen oder einen zu starken Bewegungsdrang, zu reduzieren. Besonders wichtig: Sie essen von Anfang an selbst und soweit möglich mit anderen Patientinnen und Patienten.

In der folgenden Intensivphase erarbeiten Sie mit uns Strategien, mit denen Sie ein gesundes Essverhalten sowie ein positiveres Selbst- und Körperbild entwickeln und belastende Situationen künftig besser bewältigen können. So wollen wir erreichen, dass Sie gestärkt in Ihren Alltag zurückkehren und Ihre Essstörung langfristig überwinden. Im Verlauf dieser Phase ist eine Fortführung der Therapie Ihrer extremen Magersucht auf einer unserer anderen Essstörungsstationen üblich.

Hier finden Sie unseren Informationsflyer zur Komplexstation zum Download.

Fachlich geprüft von Prof. Dr. Ulrich Voderholzer

Ärzte überwachen Patienten auf Bildschirmen

Worauf es jetzt ankommt: der persönliche Bezug

Mit unserer Komplexstation nehmen wir Sie als eine von wenigen Einrichtungen in Deutschland auch mit extremer Magersucht – bei einem Body-Mass-Index (BMI) unter ca. 14 kg/m² – auf. In dieser bedrohlichen Situation brauchen Sie schnelle Hilfe und eine intensive medizinische Versorgung sowie psychotherapeutische Betreuung von Anfang an. Unser erfahrenes Therapieteam ist deshalb rund um die Uhr für Sie da, motiviert und unterstützt Sie und bewältigt gemeinsam mit Ihnen Ihre Krisen. Wenn Sie zu Beginn Ihrer Behandlung eine besonders intensive Betreuung benötigen, erhalten Sie eines unserer sechs Überwachungsbetten.

Ihre Therapie bei extremer Magersucht gliedert sich in drei Phasen: In der Stabilisierungsphase wollen wir Sie zunächst körperlich stabilisieren und Ihr Gewicht steigern. In der Übergangsphase arbeiten wir verstärkt mit Einzel- und Gruppentherapien, um Ihre Motivation zu essen weiter zu fördern und gleichzeitig schädigende Verhaltensweisen, wie Erbrechen oder einen zu starken Bewegungsdrang, zu reduzieren. Besonders wichtig: Sie essen von Anfang an selbst und soweit möglich mit anderen Patientinnen und Patienten.

In der folgenden Intensivphase erarbeiten Sie mit uns Strategien, mit denen Sie ein gesundes Essverhalten sowie ein positiveres Selbst- und Körperbild entwickeln und belastende Situationen künftig besser bewältigen können. So wollen wir erreichen, dass Sie gestärkt in Ihren Alltag zurückkehren und Ihre Essstörung langfristig überwinden. Im Verlauf dieser Phase ist eine Fortführung der Therapie Ihrer extremen Magersucht auf einer unserer anderen Essstörungsstationen üblich.

Hier finden Sie unseren Informationsflyer zur Komplexstation zum Download.

Wir nehmen uns Zeit für Sie – nutzen Sie unseren Online-Service der Schön Klinik Beratung.

Extreme Magersucht: Behandlung mit besonderem Konzept

Unser Therapiekonzept besteht aus unterschiedlichen Bausteinen. So sorgen wir für eine ganzheitliche Behandlung Ihrer Erkrankung.

3-Phasen-Behandlung: Der Programmplan für Sie enthält drei Therapiestufen:

  1. Stabilisierungsphase:
    Neben der medizinisch-körperlichen Stabilisierung steht in Phase 1 die Wiederernährung neben Krankheitseinsicht und Therapie-Entscheidung im Vordergrund. Zunächst müssen Sie sich intensiv mit der Nahrungsaufnahme auseinandersetzen und sich bewusst für die Weiterführung der Therapie entscheiden.
    Ziel: Ihre medizinische Stabilisierung und Gewichtssteigerung.
  2. Übergangsphase:
    Neben Einzeltherapien haben Sie verschiedene Modul- und allgemeine Gruppentherapien sowie Gestaltungs- und Bewegungstherapien. Die Mahlzeiten nehmen Sie in Begleitung von Therapeutinnen und Therpaeuten ein. Ebenso ist eine Teilnahme an der Lehrküche möglich.
    Ziel: Förderung Ihrer Motivation für die Therapie und weitere Gewichtszunahme, Reduktion von Erbrechen, Normalisierung des Bewegungsverhaltens
  3. Intensivphase:
    Diese Phase findet auf unseren anderen Essstörungsstationen statt. Hier kommen weitere spezielle Gruppentherapien hinzu, wie das Soziale-Kompetenz-Training oder erweiterte Lehrküche. Der Therapieplan wird mehr und mehr individualisiert.
    Ziel: Gewichtsstabilisierung, Motivation für weitere Gewichtszunahme und das Erlernen normaler Portionsgrößen, Aufbau von Körperakzeptanz, weitere Bearbeitung von Faktoren der Entstehung, Funktion und Aufrechterhaltung der Essstörung, Klärung der nachstationären Versorgung

Nachsorge und ambulante Weiterbehandlung: das Erlernte nachhaltig festigen

Im Verlauf Ihrer Behandlung bereiten Sie sich gemeinsam mit uns auf die Rückkehr in Ihren Alltag vor. Hierfür geben wir Ihnen Strategien an die Hand, die Ihnen helfen, berufliche und private Hürden künftig konstruktiv zu meistern.


Ausdauer und Zeit sind bei der Bewältigung von Essstörungen entscheidende Faktoren. Um einem Rückfall in alte Verhaltensmuster vorzubeugen und das in unserer Klinik Erlernte zu festigen, empfehlen wir deshalb unbedingt eine ambulante Weiterbehandlung. Schließlich sollen die Erfolge nach dem Klinikaufenthalt möglichst von Dauer sein. Wir arbeiten mit Tageskliniken und therapeutischen Wohngruppen zusammen und unterstützen Sie bei der Suche nach einer ambulanten Therapie.

Das Lehrküchenkonzept – gemeinsam kochen und essen lernen

Nach ausreichender Stabilisierung lernen Sie, was eine normale Mahlzeit ist. Um eine neue Beziehung zum Essen aufzubauen, dürfen Sie gemeinsam mit Ernährungsspezialisten ausprobieren, riechen, schmecken, Rezepte aussuchen und nachkochen.

Körperbildtherapie – sich wieder mit dem eigenen Körper anfreunden

Hier geht es um die Auseinandersetzung mit Ihrem eigenen Körper. Sie üben, ihn wertfrei wahrzunehmen, und lernen, ihn trotz Gewichtszunahme zu akzeptieren. Positive Körpererlebnisse führen schließlich zu einem verbesserten Körpergefühl.

Bewegungstherapie – ein gesundes Bewegungsverhalten aufbauen

Diese Gruppentherapie richtet sich an Betroffene mit einem übertriebenen und/oder zwanghaften Bewegungsverhalten. Hier erlernen Sie ein Bewegungsverhalten, das dem jeweiligen Grad des Untergewichtes angemessen ist.

Angehörigengespräche – neue Verhaltensweisen in den Alltag integrieren

Bei Bedarf führen wir in Abstimmung mit Ihnen auch Familiengespräche.

Weitere Bestandteile des Therapiekonzepts

  • kontinuierliche Gewichtskontrolle
  • Vermittlung der wichtigsten Informationen zu Ihrer Erkrankung
  • verschiedene Trainings (zum Beispiel: alltagsbezogenes Training, Selbstsicherheitstraining, Skills-Training)
  • Physiotherapie
  • Gestaltungstherapie
  • Ernährungsberatung
  • medizinische Therapie (zum Beispiel: regelmäßige Arztgespräche, medikamentöse Behandlung)

Mehr zu Extreme Magersucht (Komplexstation)

Erfahren Sie mehr über Extreme Magersucht (Komplexstation) – Ursachen, Diagnose, Behandlung und Nachsorge im Überblick.

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