
Dr. Tobias Lutz
Fachbereichsleiter Hand- und Plastische ChirurgieChirurgie
Handchirurgie
Die Arthrose im Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) gehört, neben der Fingerarthrose (Heberden-Arthrose), zu den häufigsten Formen der Arthrose, des Knorpelverschleißes in den Gelenken. Unter Rhizarthrose versteht man die Arthrose des Daumensattelgelenks. Das Wort „Rhizarthrose“ kommt aus dem Griechischen: Rihza bedeutet Wurzel, arthron ist das Gelenk. Die Rhizarthrose kommt familiär gehäuft und bei Frauen öfters vor als bei Männern. Es sind deshalb wohl hormonelle als auch genetische Faktoren bei der Entstehung beteiligt.
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Fachlich geprüft von Prof. Dr. Kai Megerle

Im Frühstadium kann bei noch nicht nennenswerten radiologischen Veränderungen die Verwendung einer individuell angefertigten Ergoschiene in Kombination mit der Gabe nicht steroidaler Antiphlogistika die Symptome verbessern. Hilfreich kann auch eine ergotherapeutische Beratung zur Vermeidung von Bewegungsmustern sein, die das Sattelgelenk übermäßig beanspruchen.
Intraartikuläre Injektionen zunächst mit Hyaluronsäure, später mit Kortison, oder aber eine Radiosynoviorthese beenden die Kaskade der konservativen Therapiemaßnahmen.


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