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Osteoporose – unsere Therapie

Wir bringen Knochenaufbau und Knochenabbau wieder in Balance
Eine Osteoporose, auch als Knochenschwund bezeichnet, verursacht durch Brüche (Frakturen) häufig starke Schmerzen. Sie kann alle Bereiche Ihres Rückens betreffen, zumeist die Brust- (BWS) oder Lendenwirbelsäule (LWS), aber auch die Halswirbelsäule (HWS). Unsere Wirbelsäulen-Experten in der Schön Klinik Hamburg Eilbek sind auf die Osteoporosebehandlung spezialisiert und erstellen auf Basis einer ausführlichen Diagnostik für Sie einen individuellen Therapieplan zur Behandlung Ihrer Osteoporose beziehungsweise osteoporotischen Brüche.

Abhängig von der Art des Bruches und von der Einschränkung Ihrer Mobilität kann entweder eine konservative Behandlung mit Physiotherapie, Medikamenten (Schmerzmitteln) und Korsett (Orthese) angezeigt sein oder eine OP. Unsere Experten verfügen über jahrzehntelange klinische und wissenschaftliche Erfahrung in der Spinalen Chirurgie und wenden hochmoderne, teils navigierte OP-Verfahren an.
Ärztin im weißen Kittel erklärt älterer Patientin und Mann im hellen Krankenzimmer medizinische Details am Krankenbett

Osteoporose – unsere Therapie

Eine Osteoporose, auch als Knochenschwund bezeichnet, ist eine fortschreitende Erkrankung vor allem älterer Menschen, die das Risiko von Knochenbrüchen massiv erhöht. Durch Brüche (Frakturen) der Wirbel verursacht sie häufig sehr starke Rückenschmerzen. Zusätzlich kommt es im Rahmen des osteoporotischen Knochenabbaus zu einer Abnahme der Körpergröße und einer nach vorn geneigten Körperhaltung (Buckel). Dies kann zu einer schweren Beeinträchtigung von Mobilität und Lebensqualität der Patientinnen und Patienten führen.

Osteoporotische Wirbelkörperbrüche können in allen Bereichen Ihres Rückens auftreten, zumeist in der Brustwirbelsäule (BWS) oder Lendenwirbelsäule (LWS) sowie im Kreuzbein, selten aber auch in der Halswirbelsäule (HWS).

Unsere Experten in der Klinik für spinale Chirurgie der Schön Klinik Hamburg Eilbek sind auf die Osteoporose-Behandlung spezialisiert und erstellen für Sie auf Basis einer ausführlichen Diagnostik einen individuellen Behandlungsplan zur Therapie Ihrer osteoporotischen Knochenbrüche sowie der Osteoporose selbst. Die Diagnostik beinhaltet neben der ausführlichen Anamnese-Erhebung (Befragung) und körperlichen Untersuchung sowohl Röntgenaufnahmen im Stehen als auch eine Kernspintomografie (MRT) und eine Computertomografie (CT). Hinzu kommen spezielle Laboruntersuchungen bezüglich der genauen Ursache der Osteoporose wie auch eine Messung der Knochendichte (DXA).

Ob im individuellen Fall eine konservative Behandlung mit Medikamenten (Schmerzmitteln), Physiotherapie und Korsett (Orthese) oder eine Operation angezeigt ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Um was für einen Wirbelbruch handelt es sich? Wie ist der zeitliche Verlauf und wie intensiv sind die Schmerzen? Gibt es mögliche begleitende neurologische Ausfälle oder Nebenerkrankungen? Wie sehr ist die Mobilität der Patientin beziehungsweise des Patienten eingeschränkt? Unsere Experten in unserem bundes- und europaweit als Exzellenzzentrum zertifizierten Fachzentrum Spinale Chirurgie in Hamburg verfügen über jahrzehntelange klinische und wissenschaftliche Erfahrung in der operativen Behandlung von osteoporotischen Frakturen der Wirbelkörper. Sie wenden dabei hochmoderne minimalinvasive OP-Verfahren an, häufig unter Einbeziehung eines Navigationssystems mit intraoperativem CT, das heißt einer Computertomografie im Operationssaal. Hierdurch erhöht sich die Genauigkeit beim Einsetzen der Implantate zum Schutz der benachbarten Nervenstrukturen und es reduziert sich die intraoperative Strahlenbelastung.

 

Konservative Behandlungsmethoden

  • medikamentöse Schmerztherapie
  • Versorgung mit einem aufrichtenden und entlastenden Korsett (Orthese)
  • Physiotherapie zur Mobilisation und zum Muskelaufbautraining
  • Sturzprophylaxe
  • Ernährungsberatung
  • Physiotherapie und Trainingstherapie in unserem modernen Trainings- und Therapiezentrum
  • Therapie der generellen Osteoporose mit Vitamin D und gegebenenfalls Kalzium sowie bestimmten Medikamenten speziell für Osteoporose

Operative Behandlungsmethoden

  • minimalinvasive Aufrichtungs- und Stabilisierungsoperation mit Knochenzement (Kyphoplastie)
  • minimalinvasive Stabilisierung mit einem Schrauben-Stab-System mit speziellen Zementschrauben, meist in Kombination mit einer Kyphoplastie des gebrochenen Wirbelkörpers
  • minimalinvasiver Ersatz des gebrochenen Wirbelkörpers durch ein Titanimplantat in Kombination mit einem Schrauben-Stab-System mit speziellen Zementschrauben
  • Je nach Lokalisation und Ausmaß des Bruchs wird zusätzlich das intraoperative CT in Kombination mit spinaler Navigation angewendet

Nachsorge/Reha

  • Nach der Operation erfolgt die Frühmobilisation durch unsere erfahrenen Physiotherapie- und Pflegeteams bereits am OP-Tag. Unsere Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten trainieren mit Ihnen das Aufstehen, Gehen und Treppensteigen sowie Eigenübungen zur gezielten Kräftigung von Bauch- und Rückenmuskulatur.
  • In der Regel schließt sich eine geriatrische Komplexbehandlung in unserer Abteilung für Altersmedizin (Geriatrie) an, um Ihre Mobilität wieder so weit herzustellen, dass Sie in Ihre gewohnte häusliche Umgebung zurückkehren können. Zusätzlich kümmern wir uns in der Zwischenzeit um die Organisation der Weiterversorgung nach der Entlassung (zum Beispiel Hilfe durch ambulanten Pflegedienst).

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