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Oberschenkelhalsbruch – Unsere Therapie

Ganzheitlich betrachten – professionell behandeln
Ein Oberschenkelhalsbruch muss praktisch immer mittels einer OP versorgt werden. Insbesondere für Ältere oder Menschen mit weiteren Vorerkrankungen stellt ein Oberschenkelhalsbruch eine ernstzunehmende Verletzung da, die negative Spätfolgen für Ihre Mobilität und Ihren Gesundheitszustand insgesamt haben kann. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Oberschenkelhalsbruch-Therapie Ihre gesamte gesundheitliche Situation berücksichtigt.
In der Schön Klinik Hamburg Eilbek arbeiten Spezialisten aus der Unfallchirurgie, Orthopädie, Alterstraumatologie und Geriatrie deshalb Hand in Hand, um Sie optimal und ganzheitlich zu versorgen. Unsere jahrelange Erfahrung und interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Behandlung eines Oberschenkelhalsbruchs kommt Ihnen als Patient direkt zugute. Die Dauer bis zur Ausheilung eines Oberschenkelhalsbruchs variiert je nach Ihrem individuellem Gesundheitszustand.
Auch nach einer OP unterstützen wir Sie: Wir zeigen Ihnen Übungen aus der Physiotherapie zur Kräftigung Ihrer Muskulatur oder helfen Ihnen bei der Organisation einer eventuell notwendigen häuslichen Pflege.

Fachlich geprüft von Prof. Dr. med. Christian Bahrs

Ältere Frau mit Brille sitzt auf Sofa im hellen Wohnzimmer, hält Gehstock in rechter Hand

Zurück zur vollen Beweglichkeit

Die Oberschenkelhalsbruchtherapie hängt immer von Ihrem Gesamtzustand ab und die Entscheidung darüber wird gemeinsam mit Ihnen getroffen. Bei Betroffenen unter 60 Jahren versuchen wir, das eigene Gelenk zu erhalten. Dazu kann eine längere Phase der Entlastung, zum Beispiel durch Unterarmgehstützen, von sechs Wochen nötig sein.
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Bei der Behandlung von Betroffenen über 70 Jahre steht die sofortige Wiederherstellung der vollen Beweglichkeit im Vordergrund. Da ältere Menschen in der Regel nicht in der Lage sind, ein Bein durch Unterarmgehstützen zu entlasten, ersetzen wir das verletzte Hüftgelenk durch eine Endoprothese. So können wir Ihnen eine längere Immobilität ersparen.

Oberschenkelhalsbruch: OP bei Schenkelhalsbruch

Schenkelhalsbrüche bei älteren Patientinnen und Patienten werden in der Regel mit einer speziellen, einzementierten Oberschenkelkopfprothese versorgt. Dabei werden nur der abgebrochene Schenkelkopf und Schenkelhals ersetzt. Die Hüftgelenkspfanne bleibt unberührt. Sie wird nur dann durch eine künstliche Pfanne ersetzt, wenn bereits vorher eine schwere Schädigung durch Gelenkverschleiß vorgelegen hat.
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Der Vorteil dieser „halben“ Prothese (Bipolarprothese) liegt darin, dass der Eingriff weniger belastend ist als bei einer kompletten Endoprothese. Zudem ist die OP-Zeit deutlich kürzer. Ziel bei beiden Prothesenarten ist eine Mobilisation des betroffenen Beines unter Vollbelastung bereits am ersten Tag nach der Operation.
 

Oberschenkelhalsbruch: OP bei pertrochantärer Oberschenkelfraktur

Die Versorgung pertrochantärer Oberschenkelbrüche, das sind Knochenbrüche des Oberschenkelknochens im Bereich zwischen Trochanter major (großer Rollhügel) und Trochanter minor (kleiner Rollhügel), erfolgt meist mit Schrauben oder Nägeln. Während des operativen Eingriffs wird der gebrochene Knochen zunächst durch Zug und Rotation „eingerichtet“. Ist eine gute Stellung des Bruchs erreicht, wird zur Stabilisierung von oben ein kurzer Nagel in den Oberschenkelknochen eingeführt. Bei instabilen Bruchformen wird zur besseren Führung ein langer Nagel implantiert. Die Operationsmethode ist ausgesprochen bewährt und dauert etwa 30 Minuten. Auch hier ist die Vollbelastung sofort nach der Operation möglich.

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