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Dysphagie – unsere Behandlung

Wieder problemlos schlucken
Eine Dysphagie, im Sprachgebrauch als Schluckstörung bezeichnet, äußert sich durch verschiedene Symptome und erschwert besonders beim Trinken und Essen das Schlucken. Die Ursachen für diese Erkrankung sind vielfältig, sie können beispielsweise auch Folge von Medikamenten bzw. Kombinationen verschiedener Medikamente sein. Eine sehr genaue Diagnostik über den Ursprung Ihrer Dysphagie ist ausschlaggebend für den Erfolg einer Therapie. Unsere Spezialisten in Hamburg verfügen über umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet der Dysphagiebehandlung. Je nachdem, unter welcher Form der Dysphagie Sie leiden, erhalten Sie eine individuell auf Ihre Beschwerden abgestimmte Therapie. Ziel ist es dabei immer, Ihnen wieder einen weitgehend beschwerdefreien Alltag und Spaß am Essen zu ermöglich. Falls Ihre Dysphagie mechanische Ursachen hat, behandeln wir Sie interdisziplinär zusammen mit den Experten aus dem chirurgischen Fachzentrum.

Fachlich geprüft von Dr. Jürgen Herzog

Ältere Frau mit Brille isst konzentriert frischen Salat mit festem Gemüse

Die Schluckfunktion wiederherstellen

Das Ziel der Behandlung ist, dass Ihnen die Nahrungsaufnahme wieder unbeeinträchtigt gelingt. Hierfür wird es bei Ihrer Rehabilitation darum gehen, mithilfe eines geeigneten Therapiekonzeptes Ihre Schluckfunktionen zu verbessern.

Stationäre Therapie – je nach Schwere der Schluckstörung

In der Frühphase der Dysphagietherapie bekommen Sie in den Schön Kliniken individuell angepasste Kost, die Sie leichter schlucken können wie pürierte Speisen oder angedickte Getränke. Spezielle Trinkbecher und Bestecke können Ihnen die Nahrungsaufnahme zusätzlich erleichtern.

Leiden Sie an schweren Schluckstörungen, ernähren wir Sie über eine Magensonde. Ein Luftröhrenschnitt kann nötig werden, wenn immer wieder Speichel in Ihre Luftröhre gelangt und die Gefahr einer Lungenentzündung besteht. Ein künstlicher Verschluss dichtet dann die Luftröhre zum Rachen hin ab.

Ist damit zu rechnen, dass Ihre Dysphagie länger als vier Wochen bestehen wird, legen wir eine Ernährungssonde nicht mehr über die Nase, sondern durch Ihre Bauchhaut (PEG). Durch die Sonde gelangt Nahrung mit hohem Kaloriengehalt direkt in Ihren Magen. Auch Medikamentengaben und die Versorgung mit Flüssigkeit sind durch die Sonde möglich. Oft verbessert sich die Dysphagie alleine schon durch diesen Wechsel der Ernährungssondenlage.

Um Infektionen vorzubeugen, muss die Austrittsstelle gut gepflegt und desinfiziert werden. Falls bei Entlassung die Versorgung mit einer PEG noch erforderlich sein sollte, können Ihnen ambulante Pflegedienste Hilfestellungen bei Verwendung und Pflege der Sonde geben.

Medikamentöse Therapie

Meist brauchen Patientinnen und Patienten mit Schluckstörungen in erster Linie eine Schlucktherapie. In einigen Fällen können jedoch auch Medikamente helfen.

Dopaminerge Therapie bei Parkinson
Bei einer ursachenorientierten Therapie bildet sich die Dysphagie im Idealfall zusammen mit der Grundkrankheit zurück. Bei der Parkinsonkrankheit zum Beispiel ist dies jedoch nur äußerst eingeschränkt der Fall. Hierbei besteht die medikamentöse Behandlung in der Gabe von L-Dopa und dopaminergen Substanzen. Erfahrungsgemäß spricht die Schluckstörung aber oft schlechter auf diese Therapie an als die übrigen motorischen Defizite.

Sekretionshemmung bei starkem Speichelfluss
Bei ausgeprägtem Speichelfluss werden Medikamente eingesetzt, die die Speichelproduktion und den Sekretfluss reduzieren. Diese Medikamente werden je nach Präparat und benötigter Wirkstärke als Pflaster hinter das Ohr geklebt, als Tabletten verabreicht oder unter die Haut gespritzt.
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In selteneren, schweren Fällen kann die Speichelproduktion auch direkt durch Injektion der Speicheldrüsen mit Botulinum-Neurotoxin gehemmt werden.

Mehr zu Dysphagie (Schluckstörung)

Erfahren Sie mehr über Dysphagie (Schluckstörung) – Ursachen, Diagnose, Behandlung und Nachsorge im Überblick.

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Unsere spezialisierten Fachzentren behandeln dieses Krankheitsbild und beraten Sie gern.

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