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Sprunggelenksarthrose – Unsere Behandlung

Optimale Therapie, damit Sie Ihren Fuß wieder flüssig bewegen können
Eine Arthrose im Sprunggelenk verursacht mit fortschreitendem Verschleiß Schmerzen, die Sie in Ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigen können. Sie können Ihre durch die Arthrose im Sprunggelenk ausgelösten Schmerzen durch gezielte Übungen oder auch Bandagen mildern. Die Behandlung einer Sprunggelenksarthrose gehört aber immer in die Hände erfahrener Spezialisten.
Unsere Experten für Erkrankungen an Fuß- und Sprunggelenk in der Schön Klinik Hamburg Eilbek sind auf dieses orthopädische Fachgebiet spezialisiert und gelten weit über Hamburg hinaus als ausgewiesene Experten für die Behandlung von Sprunggelenksarthrose. Ihre Beschwerden durch die Sprunggelenksarthrose können durch verschiedene konservative Maßnahmen, wie krankengymnastische Übungen oder auch Bandagen reduziert werden. Wenn bei Ihnen ein operativer Eingriff notwendig ist, können Sie auf die hohe Expertise unserer erfahrenen Operateure vertrauen. Ihre Fachkompetenz reicht von schonenden arthroskopischen Eingriffen über gelenkschonende knorpelregenerative Verfahren bis hin zu Umstellungsosteotomien oder komplexen Eingriffen mit Gelenkersatz.

Fachlich geprüft von Prof. Dr. Markus Walther

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Individuelle Therapie – je nach Stadium Ihrer Arthrose

Für jedes Stadium bieten wir Ihnen genau die Therapie, die Ihre Beweglichkeit am besten wiederherstellt. Orthopädisches Schuhwerk, Sprunggelenkarthrose-Übungen, Injektion von Medikamenten oder biologischen Wachstumsfaktoren beziehungsweise Stammzellen, arthroskopische Eingriffe, reparative Eingriffe an lokalen Knorpelschäden oder Einsatz eines künstlichen Gelenks – welche Behandlung für Sie infrage kommt, besprechen wir mit Ihnen bei einem persönlichen Gespräch.

Sprunggelenk: Arthrose-Behandlung ohne OP

Wird die Abrollbewegung Ihres Fußes von der Schuhsohle übernommen, kann das Ihre Beschwerden deutlich reduzieren. Verschiedene Hersteller bieten bereits Schuhe mit abgerundeter Sohle an. Alternativ kann ein orthopädischer Schuhmacher Ihre Alltagsschuhe mit einer abgerundeten Sohle versehen. Auch Schuhe, die den Fuß stabilisieren, das Sprunggelenk fassen und es von außen unterstützen, können Abhilfe schaffen. Die Behandlungsmöglichkeiten durch Medikamente haben sich in den letzten Jahren ebenfalls erheblich verbessert. Mögliche Konzepte sind die Injektion von Hyaluronsäure, Wachstumsfaktoren (Platelet Rich Plasma) oder auch Stammzellen.

 

Sprunggelenkarthrose: Behandlung mit OP

Arthroskopie
Finden sich auf Ihren Röntgenbildern knöcherne Wucherungen, können diese im Rahmen einer Spiegelung (Arthroskopie) abgetragen werden. Bei einer Arthroskopie führen wir über einen winzigen Schnitt eine kleine Kamera und über einen zweiten die OP-Instrumente in Ihr Gelenk ein. Nun können wir selbst relativ große knöcherne Wucherungen gewebeschonend entfernen. Eine vollständige Beseitigung Ihrer Arthrose ist so zwar nicht möglich, wir erreichen dadurch jedoch eine deutliche Schmerzverringerung und größere Bewegungsfreiheit.


Knorpelregeneration
Bei kleinen Knorpeldefekten werden dünne Häutchen (Membranen) eingesetzt, die das Einwachsen von neuen Knorpelzellen begünstigen sollen. In Abhängigkeit von dem Knorpelschaden können teilweise auch abgelöste Knorpelstücke mit Wachstumsfaktoren kombiniert und wieder in das Gelenk implantiert werden. Die biologische Regeneration des Knorpelgewebes kann durch die Injektion von Hyaluronsäure und Wachstumsfaktoren im Rahmen der Nachbehandlung unterstützt werden.

Umstellungsosteotomie
Ist die Arthrose Folge einer Fehlstellung im Gelenk, besteht unter Umständen die Möglichkeit einer Umstellungsosteotomie. Das Prinzip dieser Operationen ist es, die Fehlstellung im Gelenk so zu ändern, dass die kranken Knorpelbereiche entlastet werden und die Belastung auf gesunde Knorpelbereiche verlagert wird. Ziel dieser Operationen ist es, den Schmerz zu reduzieren und Operationen wie eine Gelenkversteifung oder ein künstliches Gelenk zu vermeiden. Eine vollständige Schmerzfreiheit lässt sich damit selten erreichen.

Teilgelenkersatz
Ist eine biologische Regeneration des Gewebes nicht mehr möglich oder fehlgeschlagen, der Knorpelschaden aber auf eine sehr lokale Region des Gelenks begrenzt, können diese Gelenksanteile durch individuell angefertigte Metallimplantate ersetzt werden. Damit ist es möglich, die noch intakten Anteile des Gelenks zu erhalten und die Operation auf die geschädigte Region zu begrenzen.​​​​​​​

Künstliches Sprunggelenk (Prothese)
Es besteht auch die Möglichkeit, das obere Sprunggelenk in einer Operation durch ein künstliches zu ersetzen und so die Beweglichkeit in Ihrem Sprunggelenk zu erhalten. Selbst nach zehn Jahren sind zwischen 85 bis 90% der eingesetzten Prothesen noch intakt. Falls doch eine Lockerung auftreten sollte, kann das künstliche Sprunggelenk in vielen Fällen gewechselt werden.

Versteifung des Sprunggelenks (Arthrodese)

Wenn weder die genannten OP-Verfahren noch ein künstliches Gelenk in Frage kommen, versteifen wir Ihr Sprunggelenk in einer OP. Dazu entfernen wir den zerstörten Knorpel aus dem Gelenk und verschrauben Ihr Sprungbein fest mit dem Schienbein. Nach sechs bis zwölf Wochen sind beide Knochen stabil zusammengewachsen und Sie können Ihren Fuß wieder nahezu unbegrenzt belasten. Daher ist eine Versteifung gerade für jüngere, aktive Patienten sinnvoll. Durch eine Begrenzung der Versteifung auf die zerstörten Gelenkanteile kann in den meisten Fällen ein großer Teil der Bewegung im Rückfuß erhalten werden. Bei vielen Patientinnen und Patienten ist der Eingriff arthroskopisch möglich. Auch
werden Versteifungen heute so durchgeführt, dass zu einem späteren Zeitpunkt der Wechsel auf ein künstliches Sprunggelenk noch möglich wäre.

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