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Blinddarmentzündung

Wir stoppen die Entzündung und helfen dabei, Komplikationen vorbeugen

Bei einer Blinddarmentzündung (Appendizitis) ist der Wurmfortsatz (Appendix vermiformis) des Blinddarms entzündet. Sie zählt zu den häufigsten akuten Erkrankungen des Bauchraums und muss umgehend behandelt werden. Breitet sich die Entzündung im Bauchraum aus, kann sie zu ernsthaften Komplikationen, wie einer Bauchfellentzündung (Peritonitis) oder einer Blutvergiftung (Sepsis), führen. Bei Kindern und älteren Menschen ist das Risiko für einen komplizierten Verlauf erhöht.

Unsere Experten in den Schön Kliniken helfen dabei, eine Blinddarmentzündung frühestmöglich zu erkennen, um sie abhängig von Ihrer individuellen Situation so schonend wie möglich zu behandeln und schweren Folgen vorzubeugen.

Fachlich geprüft von Dr. Katja Staade

Älterer Mann läuft lachend barfuß mit Enkel am Strand, Familie bewegt sich aktiv bei Sonnenschein

In der Regel operative Behandlung

Eine Blinddarmentzündung birgt in vielen Fällen das Risiko von Komplikationen. Es ist daher das oberste Ziel der Behandlung, diesen vorzubeugen. Bei einer unkomplizierten Blinddarmentzündung können wir in Einzelfällen eine medikamentöse Therapie als ersten Behandlungsversuch in Erwägung ziehen. In der Regel ist die operative Entfernung des entzündeten Wurmfortsatzes die Therapie der Wahl, um die Beschwerden zu beheben, ein Voranschreiten der Entzündung zu verhindern und einem möglicherweise lebensbedrohlichen Verlauf vorzubeugen.

So therapieren wir eine Blinddarmentzündung konservativ

Sobald die Diagnose Blinddarmentzündung gesichert ist, leiten wir vorsorglich eine Antibiotikabehandlung ein, um Wundinfektionen sowie der Bildung von Abszessen vorzubeugen. Bei einer komplizierten Blinddarmentzündung setzen wir die medikamentöse Behandlung nach der operativen Therapie weiter fort. Eine unkomplizierte oder chronische Blinddarmentzündung können wir unter Umständen ausschließlich mit Antibiotika behandeln. Die Medikamente verabreichen wir Ihnen in den ersten Tagen über eine Infusion. Im Anschluss erhalten Sie ein Antibiotikum in Tablettenform für weitere fünf bis sieben Tage. Die Therapiedauer richtet sich nach dem Behandlungsverlauf und den Entzündungswerten. Ist eine rein konservative Therapie nicht erfolgreich oder möglich, entfernen wir den Wurmfortsatz operativ. Dabei stehen je nach Ausprägung der Erkrankung und der individuellen Faktoren zwei verschiedene Verfahren zur Verfügung.  

So operieren wir bei Blinddarmentzündung

Abhängig von Form und Ausprägung der Blinddarmentzündung sowie individuellen Faktoren, wie Ihrem Alter und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, nehmen wir eine operative Entfernung des Wurmfortsatzes (Appendektomie) nach der Diagnose zeitnah vor. In den meisten Fällen können unsere Spezialisten diese im Rahmen einer gewebeschonenden (minimalinvasiven) Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchführen. In manchen Fällen kann eine offene Operation (Laparotomie) die geeignete Therapie sein, um Ihre Blinddarmentzündung zu behandeln. Die Möglichkeiten sowie die Unterschiede besprechen unsere Spezialisten gerne individuell und ausführlich mit Ihnen. Unsere Klinik können Sie in der Regel wenige Tage nach der Operation verlassen. In Bezug darauf, wie lange Sie sich nach dem operativen Eingriff schonen sollten – zwischen einer Woche und acht Wochen –, sowie hinsichtlich der Nachsorge stimmen sich unsere Experten individuell mit Ihnen ab.

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