
Prof. Dr. med. Christian Bahrs
ChefarztSchwerpunkt Unfallchirurgie zum Gebiet Chirurgie/Spezielle Unfallchirurgie
Facharzt für Chirurgie
Der Oberarmknochen (Humerus) verbindet das Schulter- mit dem Ellenbogengelenk. Bricht der Oberarm direkt über dem Ellenbogen, spricht man von einer distalen (körperfernen) Humerusfraktur.
Distale Humerusfrakturen machen bei erwachsenen Patientinnen und Patienten rund drei Prozent und bei Kindern bis zu zehn Prozent aller Frakturen der Gliedmaßen aus.
Mit einer distalen Oberarmfraktur müssen Sie umgehend fachärztlich versorgt werden. Die sorgfältige Diagnostik des Bruches sowie möglicher Begleitverletzungen und eine entsprechende Therapie ersparen Ihnen Komplikationen und Folgeschäden. In den Schön Kliniken werden Patientinnen und Patienten mit einer distalen Humerusfraktur umfassend und menschlich zugewandt von spezialisierten Fachärztinnen und -ärzten behandelt.

Ziel der Behandlung Ihres Oberarmbruchs ist, dass Sie Ihren Arm, die Hände und Finger wieder voll bewegen können und keine Schmerzen haben. Ob der Arm konservativ oder operativ therapiert werden soll, muss individuell für jede Patientin und jeden Patienten entschieden werden.
Grundsätzlich aber ist gerade bei distalen Humerusfrakturen eine operative Versorgung empfehlenswert. Denn der Ellenbogen war bei dem Unfall, der zur Fraktur geführt hat, einer starken Hebelwirkung ausgesetzt. Dadurch ist das Risiko von Fehlstellungen der Knochen erhöht.
Eine konservative Behandlung erwägen wir vor allem bei Kindern mit einer einfachen distalen Humerusfraktur, eventuell auch bei Seniorinnen und Senioren mit hohem Operationsrisiko. Grundsätzlich sollten bei der Entscheidung auch die persönlichen Wünsche der Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden.





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