Zurück zur Schön Klinik Gruppe

Hüftdysplasie – Unsere Behandlung bei Kindern und Erwachsenen

Wir können eine Fehlstellung der Hüfte erfolgreich behandeln
Die Behandlung einer Hüftdysplasie erfolgt bei Säuglingen bzw. kleinen Kindern in aller Regel durch konservative Maßnahmen, wie das Anlegen besonders breiter Windeln, einer Spreizhose oder Abspreizschiene. Gezielte krankengymnastische Übungen können einem durch die Hüftdysplasie verursachten Hinken entgegenwirken. Wird die Fehlstellung zu spät erkannt oder ist die Hüftdysplasie stark ausgeprägt, ist eine OP notwendig, um spätere Folgen, wie z.B. eine frühzeitige Arthrose im Hüftgelenk und entsprechende Schmerzen, zu vermeiden.
In der Schön Klinik Hamburg Eilbek sind medizinische Kompetenzen zur Hüftdysplasie-Behandlung sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen vereint: Unsere Spezialisten in der Orthopädie und in der Kinderorthopädie verfügen über langjährige klinische und wissenschaftliche Erfahrung bei der Durchführung einer Hüftdysplasie-OP. Im Vorfeld sowie im Nachgang einer OP erstellen wir auf Wunsch in unserem Ganglabor eine ausführliche und absolut exakte Diagnostik Ihres Bewegungsbildes bzw. der Ihres Kindes. Auf dieser Basis können wir eine noch gezieltere Empfehlung zur Behandlung Ihrer Hüftdysplasie bzw. der Ihres Kindes geben, egal, ob mittels konservativer Maßnahmen oder durch eine OP.
Baby liegt auf dem Rücken im Gras und hält mit beiden Händen seine Füße, zeigt hohe Beweglichkeit der Hüfte

Therapie je nach individuellem Bedarf

Je nach Schweregrad der Hüftdysplasie gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Grundsätzlich hängt die Behandlung davon ab, wie weit sich die Fehlbildung entwickelt hat. Im Anfangsstadium reicht oft eine Ausreifungsbehandlung mit einer sogenannten Abspreizschiene aus. Damit wird das Hüftgelenk abgespreizt und stark gebeugt, sodass sich der Hüftkopf tief in die Hüftpfanne einstellt. Wird eine Hüftdysplasie zu spät erkannt, ist manchmal auch eine Operation zur Einstellung des Hüftkopfes in die Pfanne erforderlich.

Hüftdysplasie: Behandlung ohne Operation

Bei Hüftgelenken, die sich nicht in der Mitte befinden, oder bei einer vollständigen Hüftluxation muss die Hüfte unter Narkose wieder eingerenkt werden. Noch während der Narkose können unsere Spezialisten mittels Magnetresonanztomografie (MRT) strahlenfrei und zuverlässig überprüfen, ob die Einrenkung erfolgreich war. Im Anschluss an den Eingriff muss die Hüfte einige Wochen im Gips ruhiggestellt werden, gefolgt von einer weiterführenden Schienenbehandlung. In den meisten Fällen erreichen wir dadurch eine gute Ausbildung des Hüftgelenkes.

Hüftdysplasie: Operation

Ist trotz aller Bemühungen keine zufriedenstellende Überdachung des Hüftkopfes vorhanden, muss die Hüfte operativ eingerenkt werden. Dabei wird in einigen Fällen der Hüftkopf mit Hilfe eines Drahtes in der Hüftpfanne fixiert. Nach der Operation ist eine Gips- und Schienenbehandlung notwendig.

Mehr zu Hüftdysplasie

Erfahren Sie mehr über Hüftdysplasie – Ursachen, Diagnose, Behandlung und Nachsorge im Überblick.

Lernen Sie Ihre zuständigen Fachzentren kennen

Unsere spezialisierten Fachzentren behandeln dieses Krankheitsbild und beraten Sie gern.

Unsere Spezialisten

Sie sind unsicher? Wir helfen ihnen gerne

Sie haben eine Frage zu Bahandlung, Aufnahme und Aufenthalt in unseren Krankenhäusern oder möchten einen Sprechstundentermin vereinbaren?

nach oben