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Alkoholsucht – unsere Therapie

Schnell zurück ins Leben
Allein vom Alkohol loszukommen, ist nicht einfach – in unserer Alkoholsucht Therapie (Qualifizierter Entzug oder „QE“) bekommen Sie die entscheidende Unterstützung! Mit unserem Qualifizierten Entzug bieten wir Ihnen eine effektive Behandlung Ihrer Alkoholsucht. Konkret heißt das: Neben dem reinen Alkoholentzug beinhaltet Ihre Behandlung therapiemotivationsfördernde Einzel- und Gruppengespräche. Hier erarbeiten Sie Wege, wie Sie dauerhaft von der Alkoholabhängigkeit loskommen. Leiden Sie zudem unter Depressionen oder Ängsten, behandeln wir diese mit. Weitere Teile Ihrer Therapie: Kennenlernen von Selbsthilfegruppen, kreatives Gestalten oder Akupunktur zur Entspannung. Die Dauer unserer stationären Alkoholsucht Therapie beträgt in der Regel 20 Tage.
Für einen dauerhaften Therapieerfolg unterstützen wir Sie dabei, eine Anschlussbehandlung (ambulante oder stationäre Entwöhnungs-Therapie) zu finden. Außerdem können Sie unsere ambulante Nachsorgegruppe besuchen.

Fachlich geprüft von Dr. Alexander Spauschus

Glückliches Paar mittleren Alters lacht im Sonnenlicht im Grünen

Alkoholsucht – unsere Behandlung

Die Schön Klinik Hamburg Eilbek verfügt über eine Entzugsklinik unter anderem für Patientinnen und Patienten mit Alkoholsucht. Das Behandlungsangebot der Entzugsklinik steht nicht nur Menschen aus Hamburg zur Verfügung, sondern auch Patientinnen und Patienten aus dem weiteren norddeutschen Raum (Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein) sowie Betroffenen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Im Rahmen des Aufnahmeprozesses erfolgen eine Erhebung des körperlichen und psychopathologischen Befundes sowie Labor- und EKG-Diagnostik. Bei Bedarf wird die Diagnostik erweitert und eine Behandlung von körperlichen und psychischen Begleit- oder Folgeerkrankungen der Alkoholsucht eingeleitet. Sollte eine körperliche Alkoholentgiftung notwendig sein, erfolgt die medizinische Überwachung der Entzugssymptome gemäß Hamburger Alkoholentzugsskala (HAES). Akupunktur nach dem NADA-Protokoll sowie bedarfsweise Entzugsmedikamente lindern die Symptome.

Nach erfolgter Alkoholentgiftung geht es in der Therapie der Alkoholsucht um Vermittlung von Informationen und Aufklärung über Abhängigkeitserkrankungen, um Förderung von Veränderungsbereitschaft und Motivation zur problemspezifischen Weiterbehandlung, aber auch um soziale Stabilisierung. Die Vermittlung dieser Inhalte erfolgt zum einen in der wöchentlich stattfindenden „Basisgruppe Sucht“, die aus drei Modulen besteht, zum anderen in ärztlichen, sozialtherapeutischen und fachpflegerischen Einzelkontakten („Bezugspflegeprinzip“).

Neben den oben genannten Gruppen- und Einzeltherapien finden ressourcen- und lösungsorientierte Tagesziel- und Tagesbilanzgruppen, Ergotherapiegruppen (kognitives Training und Kreativgruppe) sowie Entspannungsgruppen statt. Die Vermittlung von Informationen über externe Selbsthilfegruppen und Einrichtungen des Suchthilfesystems erfolgt in ärztlichen und fachpflegerischen Einzel- sowie sozialtherapeutischen Gruppengesprächen. Bei Bedarf runden ärztliche oder sozialtherapeutische Angehörigengespräche das Angebot ab.

Zur Erleichterung der Planung der Anschlussbehandlung sind zum einen Besuche der wöchentlich auf Station stattfindenden Informationsveranstaltungen („Hamburger Suchtberatungsstellen stellen sich vor“), zum anderen die wöchentliche Teilnahme an mindestens zwei Selbsthilfegruppen (hausintern oder wohnortnah) fester Bestandteil der stationären Behandlung.

Wir nehmen uns Zeit für Sie – nutzen Sie unser Kontaktformular für weitere Informationen oder unseren Online-Service der Schön Klinik Beratung.

Therapieangebote

Folgende Elemente sind Bestandteil unseres therapeutischen Angebots:

  • psychiatrische Diagnostik ( ggf. Planung einer psychiatrischen Behandlung über den qualifizierten Entzug hinaus)
  • ärztliche Einzelgespräche
  • Einzelgespräche der Bezugspflege
  • regelmäßige ärztliche Sprechstunden und Visiten
  • psychoedukative Suchtgruppen
  • Information und Unterstützung zur Krankheitsbewältigung
  • Gesprächsgruppe
  • Depressionsbewältigungsgruppe
  • kreatives Gestalten
  • Entspannungstherapie (Ohrakupunktur nach dem NADA-Protokoll )
  • sozialpädagogische Beratung
  • Unterstützung in der suchttherapeutischen Anschlussbehandlung
  • regelmäßige Teilnahme an Selbsthilfegruppen im Haus

Vier Selbsthilfegruppen für Suchterkrankte und eine Borderline-Selbsthilfegruppe bieten regelmäßig in der Woche ihre Hilfe im Haus an.

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Unsere spezialisierten Fachzentren behandeln dieses Krankheitsbild und beraten Sie gern.

Unsere Spezialisten

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