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Hallux valgus – Behandlung in der Schön Klinik Bad Aibling Harthausen

Wir bringen Ihren Fuß wieder in Form
Unsere Therapie
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Ein Hallux valgus –  die Fehlstellung des Großzehengrundgelenks – verursacht Schmerzen und beeinträchtigt unter Umständen das Gehen. Liegt bei Ihnen eine leichte Form des Hallux valgus vor, kann die Fehlstellung durch eine konservative Behandlung, wie mit speziellen Schuhen, Schienen oder Bandagen aber auch mittels gezielter Gymnastik für die Zehen, korrigiert werden. Je ausgeprägter Ihr Hallux valgus ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine Operation notwendig ist. In den letzten Jahren konnten die Verfahren wesentlich weiterentwickelt werden. Insbesondere die Einführung minimalinvasiver Techniken bietet für die Patienten viele Vorteile. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung von Chefarzt Dr. Sebastian Altenberger und seinem Team mit diesen neuen Techniken verfügen wir über eine weite Bekanntheit. In der Region Rosenheim und Tegernsee sind unsere hochqualifizierten Spezialisten des Zentrums für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie der Schön Klinik Bad Aibling sowohl an den Standorten Bad Aibling aber auch dem MVZ Hausham gerne für Sie da, um die für Sie richtige Behandlung für Ihren Hallux valgus zu finden. Auch wenn im Falle einer Operation der medizinische Aspekt im Mittelpunkt steht, streben wir immer auch eine kosmetisch optimale Lösung für unsere Patienten an.

Fachlich geprüft von Prof. Dr. Markus Walther

Frau in weißen Hosen und weißen High Heels läuft schmerzfrei über gepflasterten Gehweg

Hallux valgus – unsere Behandlung

Beim Hallux valgus handelt es sich um ein sehr häufiges Krankheitsbild. In vielen Fällen stehen gar nicht Beschwerden im Vordergrund, sondern vielmehr die Sorge, dass die Fehlstellung weiter voranschreiten und der Zeitpunkt einer möglichen operativen Therapie verpasst werden könnte. Die meisten Patientinnen und Patienten berichten von einem Schuhkonflikt infolge der Fehlstellung mit Druckschmerzen im Bereich des prominenten Großzehengrundgelenks sowie auch von Belastungsschmerzen im Bereich des Mittelfußes.

Behandlung nach einer Hallux-valgus-OP

In der Regel führen wir den Eingriff stationär durch. Eine Vollnarkose ist dabei nicht zwingend erforderlich. Eine möglichst frühe Vollbelastung ist bei den verschiedenen Therapie-Optionen unser Ziel. Bei den meisten Verfahren erfolgt eine Ruhigstellung im Verbandsschuh über sechs Wochen mit sofortiger schmerzadaptierter Vollbelastung direkt nach der OP. Dennoch bestehen insbesondere in den ersten Wochen Einschränkungen bei längeren Gehstrecken sowie eine Schwellneigung des Fußes in den ersten zwei bis vier Monaten.

Um Sie individuell optimal beraten zu können, empfehlen wir eine Vorstellung im Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie. Dabei stehen wir im MVZ der Schön Klinik am Standort Bad Aibling und am Standort Hausham zu Verfügung.  

Konservative Behandlung bei Hallux valgus

Da in der Regel keine Dringlichkeit hinsichtlich möglicher operativer Verfahren besteht, raten wir im ersten Schritt zur konservativen Therapie. Durch gezieltes muskuläres Training kann das Voranschreiten der Fehlstellung gebremst beziehungsweise auch verhindert werden.

Wir empfehlen deshalb Krankengymnastik mit Kräftigungsübungen des Musculus peroneus longus sowie auch des Musculus abductor hallucis und des Musculus flexor hallucis brevis. Ergänzend haben wir auf der Seite www.my-medibook.de verschiedene Übungen mit Video-Anleitungen zusammengestellt.

Gerade bei übelastungsbedingten Schmerzen im Bereich des Mittelfußes können auch individuell angefertigte Einlagen zu einer Linderung führen. Dabei stehen neben Betten der Einlagen auch sogenannte propriozeptive Einlagen zur Verfügung.

Sowohl aus unserer Erfahrung als auch gemäß wissenschaftlichen Ergebnissen führen rein passive Hallux-valgus-Schienen zu keiner dauerhaften Besserung der Einschränkungen.

Operative Behandlung bei Hallux valgus

Sollte die Fehlstellung voranschreiten beziehungsweise sollte es zu zunehmenden Beschwerden kommen, kann durchaus ein operatives Vorgehen erwogen werden. Da in der Vergangenheit oft sehr destruktive Techniken angewandt wurden, wird bis heute oft von operativen Korrekturen abgeraten. Glücklicherweise konnten sich aber in den letzten Jahren sehr schonende Techniken und Verfahren mit optimaler Funktion durchsetzen.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Fehlstellung sowie auch in Abhängigkeit von der Ursache kommen dabei verschiedene operative Verfahren in Betracht. Auch wenn im Falle einer Operation der medizinische Aspekt im Mittelpunkt steht, streben wir immer auch eine kosmetisch optimale Lösung für unsere Patientinnen und Patienten an.

Durch minimalinvasive Verfahren sind wir inzwischen in der Lage, mittels kleinster Hautschnitte unter Schonung der Weichteile auch komplexe Fehlstellungen zu korrigieren. Neben den rein ästhetischen Vorteilen führt die geringe Traumatisierung des Gewebes zu einer verbesserten Funktion und geringeren postoperativen Schmerzen. Die minimalinvasive Chevron- und Akin-Osteotomie ist unser am häufigsten eingesetztes Verfahren. Dabei ist bereits direkt postoperativ eine Vollbelastung möglich.

Leider können nicht alle Fehlstellungen durch dieses charmante Verfahren korrigiert werden. In einigen Fällen sind Instabilitäten im Bereich der Fußwurzel für die Fehlstellung verantwortlich, sodass hier stabilisierende Verfahren wie zum Beispiel die Lapidus-Arthrodese weiterhin eine große Rolle spielen. Aber auch dieses operative Verfahren wurde in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt, wodurch auch hier eine frühe Vollbelastung möglich ist.

 

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